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Traumprinz
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Beitrag von Traumprinz » So 6. Okt 2019, 12:11

Huhu Birgit :)
PoW hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 11:36
gibt es einen bestimmten Grund warum sie die zuordnung anders macht?
Ja, den gibt es. Sie geht ja von C. G. Jungs Typenlehre aus und hat festgestellt, dass die vier Typen mit sehr ähnlichen Worten beschrieben werden wie die astrologischen Elemente. Und in Jungs Typenlehre tauchen auch unvereinbare Gegensatzpaare auf, die aber anders gelagert sind als die astrologischen Pendants. Ich finde ihre Variante aber durchaus stimmig, wenn man von den Inhalten ausgeht und nicht nur vom Wort ("Wasser löscht Feuer"): Emotionen und rationales Denken passen nicht zusammen ebenso wenig wie Konkretes und Formloses.
kannst du da ein konkretes beispiel machen? :gruebel: damit ich einfacher verstehe was du meinst.
Ja, kann ich, wenn auch gerade ohne astrologischen Bezug. Ich merke nämlich mal wieder, dass meine Wahrnehmung und speziell meine Erinnerung stark auf Stimmungen ausgerichtet ist. Wenn ich das Ganze dann aber in "kühle" Worte übersetzen soll, bekomme ich Probleme. :lol: Was noch viel "lustiger" ist: ich habe zwar einen Wasser/Luft-Wechsel beim Merkur - nur leider genau umgekehrt, nämlich von Zwillinge nach 12... :gruebel: :lacher:
ja es ist schwer weil durch Beobachtung sieht man ob das erlernte und erfahrene stimmig ist.
Das ist durchaus lobenswert, aaaber: ein Horoskop beschreibt dir ja hauptsächlich den inneren Zustand eines Menschen, sein Erleben quasi (zumindest nach meiner Auffassung). Ob sich das mit dem deckt, was nach außen gezeigt und transportiert wird, ist erstmal nicht zu erkennen. Bzw., man müsste sich dann wahrscheinlich vor allem das kardinale Kreuz vornehmen, das ist dasjenige, das sich in der Außenwelt abreagiert. ;)

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Beitrag von PoW » So 6. Okt 2019, 12:29

Hallo Björn :)
Traumprinz hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 12:11
Ja, den gibt es. Sie geht ja von C. G. Jungs Typenlehre aus und hat festgestellt, dass die vier Typen mit sehr ähnlichen Worten beschrieben werden wie die astrologischen Elemente. Und in Jungs Typenlehre tauchen auch unvereinbare Gegensatzpaare auf, die aber anders gelagert sind als die astrologischen Pendants. Ich finde ihre Variante aber durchaus stimmig, wenn man von den Inhalten ausgeht und nicht nur vom Wort ("Wasser löscht Feuer"): Emotionen und rationales Denken passen nicht zusammen ebenso wenig wie Konkretes und Formloses.
interessant. :yellowgrin: ich dachte immer erde braucht wasser zum gedeihen und feuer braucht luft zum gedeihen. Finde dass wasser und feuer sich abstoßen.
Das beobachte ich anhand von päärchen. Ob sie zusammen bleiben . Nur leider ist es oft nicht schwarz weiss
Ja, kann ich, wenn auch gerade ohne astrologischen Bezug. Ich merke nämlich mal wieder, dass meine Wahrnehmung und speziell meine Erinnerung stark auf Stimmungen ausgerichtet ist. Wenn ich das Ganze dann aber in "kühle" Worte übersetzen soll, bekomme ich Probleme. :lol: Was noch viel "lustiger" ist: ich habe zwar einen Wasser/Luft-Wechsel beim Merkur - nur leider genau umgekehrt, nämlich von Zwillinge nach 12... :gruebel:
ok dass muss ich etwas sacken lassen und überdenken. :gruebel: ich verstehe die wörter aber ob ich den sinn erfasst habe .. mal schauen
Das ist durchaus lobenswert, aaaber: ein Horoskop beschreibt dir ja hauptsächlich den inneren Zustand eines Menschen, sein Erleben quasi (zumindest nach meiner Auffassung). Ob sich das mit dem deckt, was nach außen gezeigt und transportiert wird, ist erstmal nicht zu erkennen. Bzw., man müsste sich dann wahrscheinlich vor allem das kardinale Kreuz vornehmen, das ist dasjenige, das sich in der Außenwelt abreagiert. ;)
Daher versuche ich oftmals über meine familie und mich zu lernen. Freundinnen etc - wo ich halt fragen kann, was innerlich los ist.
Das kardinale kreuz hab ich nie wirklich beobachtet. Auch die anderen beiden kreuzer nicht. Weiß nicht warum, aber finde die kardinalen, beweglichen und fixen kreuze nicht sonderlich aufschlussreich . :roll:

Liebe Grüße
Birgit

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Beitrag von GreenTara » So 6. Okt 2019, 13:00

Hallo Birgit :)
PoW hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 12:29
Das kardinale kreuz hab ich nie wirklich beobachtet. Auch die anderen beiden kreuzer nicht. Weiß nicht warum, aber finde die kardinalen, beweglichen und fixen kreuze nicht sonderlich aufschlussreich . :roll:
Die sind sehr aufschlussreich, wenn man sie - im Sinne Hamaker-Zondags - verstanden hat. Das Buch von ihr kann ich nur sehr empfehlen, auch wenn ich einiges mittlerweile anders sehe, nämlich, wie die Elemente und Kreuze gewichtet werden.

Bei den Kreuzen geht es darum, in welcher Weise die Psyche Dinge verarbeitet: Kardinale Zeichen gehen aus sich heraus, marschieren in der Welt umher und stoßen sich da die Hörner ab (das kann man fast wörtlich nehmen). Fixe Zeichen holen ihre Erfahrungen nach innen, sie sind "psychische Wiederkäuer". Von außen betrachtet bekommt man meist nicht viel davon mit, innerlich sind fixe Zeichen aber höchst beschäftigt. Bewegliche Zeichen können beides: Sie können nach außen gehen und sich dort abarbeiten, in dem sie etwas in der Welt bewegen oder bewegen wollen, sie können auch nach innen gehen wie die fixen Zeichen. Sie versuchen oft, eine Synthese zwischen der Wendung nach außen und der Wendung nach innen herzustellen. Leider bleiben sie dabei häufig an dem Übergang von außen nach innen hängen, das heißt, sie kreisen an der Oberfläche und kommen in keiner Richtung so richtig weiter. Das ist dann in der Tat oberflächlich und vor allem wenig zufriedenstellend.
PoW hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 09:34
Ich könnte auch eibfach die planeten zählen in dem jeweiligen elementen.
Ja, das könntest du tun und dann sehen deine Balkengrafiken unter Umständen schon ganz anders aus.
Würdest du also zeichen und häuser nehmen? Zusammenwerfen?
Nein, ich würde eine Bewertung nach Elementen zum Zwecke der Talentsuche überhaupt nicht mehr vornehmen.
Das heisst ich soll um gewichten? Und den langsam läufern weniger punkte geben?
Das wäre eine Möglichkeit. :yes:
Ja als Anfänger / leicht fortgeschritten sitzt die Grundlage noch nicht so gut und teilweise kommt wieder was neues her.
Das herleiten ist teilweise auch so eine Sache..
Die Elemente und Kreuze zu lernen, ist nicht schwer. Und wenn du die intus hast, kannst du herleiten und musst nicht auswendig lernen. Um meine eigene Frage zu beantworten: Wenn du Erde (Element) und beweglich (Kreuz) kombinierst, kommst du auf Jungfrau. Oder auf Sand (bewegliche Erde). Oder einen Materialismus, der mit nix zufrieden ist. Das nennt sich dann auch "nörgeln" bzw. "rationale, fundierte Kritik". :D

Liebe Grüße
Rita
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Beitrag von PoW » Mo 7. Okt 2019, 11:25

Hallo Rita :)
GreenTara hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 13:00
Die sind sehr aufschlussreich, wenn man sie - im Sinne Hamaker-Zondags - verstanden hat. Das Buch von ihr kann ich nur sehr empfehlen, auch wenn ich einiges mittlerweile anders sehe, nämlich, wie die Elemente und Kreuze gewichtet werden.
Ja, ich werde es bei meiner nächsten Bestellung, mit bestellen. :spitze:
Bei den Kreuzen geht es darum, in welcher Weise die Psyche Dinge verarbeitet: Kardinale Zeichen gehen aus sich heraus, marschieren in der Welt umher und stoßen sich da die Hörner ab (das kann man fast wörtlich nehmen). Fixe Zeichen holen ihre Erfahrungen nach innen, sie sind "psychische Wiederkäuer". Von außen betrachtet bekommt man meist nicht viel davon mit, innerlich sind fixe Zeichen aber höchst beschäftigt. Bewegliche Zeichen können beides: Sie können nach außen gehen und sich dort abarbeiten, in dem sie etwas in der Welt bewegen oder bewegen wollen, sie können auch nach innen gehen wie die fixen Zeichen. Sie versuchen oft, eine Synthese zwischen der Wendung nach außen und der Wendung nach innen herzustellen. Leider bleiben sie dabei häufig an dem Übergang von außen nach innen hängen, das heißt, sie kreisen an der Oberfläche und kommen in keiner Richtung so richtig weiter. Das ist dann in der Tat oberflächlich und vor allem wenig zufriedenstellend.
Ja gut, das ist ja mein Punkt. Ich weiß zwar wie die betreffenden Personen ihre Leben bewältigen, aber ich bekomme den Bogen zum Deuten nicht hin. Das ist für mich im Kopf irgendwie abgekapselt vom Deuten. :roll: verstehst du wie ich meine?
Nein, ich würde eine Bewertung nach Elementen zum Zwecke der Talentsuche überhaupt nicht mehr vornehmen.
Sondern, was nimmst du für die Talentsuche?
Und was machst du dann mit den 4 Elementen? Die sind ja schon interessant.
Die Elemente und Kreuze zu lernen, ist nicht schwer. Und wenn du die intus hast, kannst du herleiten und musst nicht auswendig lernen. Um meine eigene Frage zu beantworten: Wenn du Erde (Element) und beweglich (Kreuz) kombinierst, kommst du auf Jungfrau. Oder auf Sand (bewegliche Erde). Oder einen Materialismus, der mit nix zufrieden ist. Das nennt sich dann auch "nörgeln" bzw. "rationale, fundierte Kritik". :D
Mit Jungfrau bin ich einverstanden, aber Sand? Nur weil die Erde beweglich ist? Dann wäre Erdbeben oder Kies etc auch in dieser Kategorie oder?
Was meinst du mit Materialismus der mit nix zufrieden ist? Jungfrau würde ich nicht als "Nörgler" deklarieren. Aber du beziehst es ja nicht auf das Zeichen. :confused:

Wenn du die Kreuze betrachtest, nimmst du dann die Kreuze nach den Zeichen oder nach den Häusern? Oder beide?

Liebe Grüße
Birgit

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Beitrag von GreenTara » Mo 7. Okt 2019, 13:08

Hallo Birgit :)
PoW hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 11:25
Ja gut, das ist ja mein Punkt. Ich weiß zwar wie die betreffenden Personen ihre Leben bewältigen, aber ich bekomme den Bogen zum Deuten nicht hin. Das ist für mich im Kopf irgendwie abgekapselt vom Deuten. :roll: verstehst du wie ich meine?
So wirklich verstehe ich es nicht, aber ich sehe, dass es dir sehr schwer fällt, vom Abstraktem zum Konkreten zu kommen. Meine Vermutung ist: Du biegst zu früh ab, soll heißen, du hast die Deutung im Kopf noch gar nicht fertig, beginnst aber schon, diese mit einer realen Person abzugleichen. Es ist nicht gerade leicht, von einem Symbol auf eine Alltagsebene zu kommen, das wirst du üben müssen. Niemand von uns "spuckt" so eine Deutung einfach aus, es sei denn, er betet etwas nach. Meist wird es eine Mischung aus "Nachbeten" und eigenen Gedanken, Ableitungen etc.
Sondern, was nimmst du für die Talentsuche?
Nix, weil sie mich nicht sonderlich interessiert, die Suche nach Talenten.
Und was machst du dann mit den 4 Elementen? Die sind ja schon interessant.
Auch nur wenig, sie sind für mich zusammen mit den Kreuzen eine Basis, die der Herleitung dient. Mir sind die Elemente viel zu allgemein als "Typisierung". Nehmen wir Kurt Cobain: Der hat eine Wasserbetonung auf der Zeichenebene. Er war Musiker. Andere haben keine Wasserbetonung und sind auch Musiker.
Mit Jungfrau bin ich einverstanden, aber Sand? Nur weil die Erde beweglich ist?
Das war ein Beispiel. Wenn du etwas zuordnen willst, was du vor der Nase hast, ist diese Zuordnung eine von vielen Möglichkeiten und sicher nicht die schlechteste. Es geht auch hier darum, von etwas Abstrakten zu etwas Konkretem, etwas Realem zu kommen.
Dann wäre Erdbeben oder Kies etc auch in dieser Kategorie oder?
Yup, wobei 0° Zwillinge für Erdbeben relevanter ist.
Was meinst du mit Materialismus der mit nix zufrieden ist? Jungfrau würde ich nicht als "Nörgler" deklarieren. Aber du beziehst es ja nicht auf das Zeichen. :confused:
Versuche mal, mit jemandem zu diskutieren, der/die eine Jungfrau-Betonung hat. :D
Wenn du die Kreuze betrachtest, nimmst du dann die Kreuze nach den Zeichen oder nach den Häusern? Oder beide?
Als ich noch mit Elementen und Kreuzen gearbeitet habe, habe ich beides verwendet.

Liebe Grüße
Rita
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Beitrag von GreenTara » Mo 7. Okt 2019, 13:51

Noch eine Ergänzung zu so etwas ähnlich Geartetem wie der Talentsuche: Wenn du nach Ausprägungen suchst, dann halte ich das von Cazimi erwähnte Verfahren für zuverlässiger als eine simple Elementeverteilung, wie sie viele Astroprogramme anbieten:
cazimi hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 10:34
interessant zu diesem Thema finde ich die Temperatsberechnung der klassisch traditionellen Astrologie, die sich auf die Elemente bezieht.

Chanda hat hierzu geschrieben:

https://astrologie.space/viewtopic.php?f=6&t=30

https://astrologie.space/viewtopic.php?f=6&t=31

In der klassisch traditonellen Astrologie ist dies der erste Schritt zur Beurteilung einer Radix und zudem schon ziemlich aussagekräftig.
Das ist doch schon wesentlich genauer, ausgefeilter und vor allem mehr auf ein Individuum zugeschnitten als Planeten in Zeichen. :yes:

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Beitrag von PoW » Mo 7. Okt 2019, 14:08

Hallo Rita :)
GreenTara hat geschrieben:
Mo 7. Okt 2019, 13:08
So wirklich verstehe ich es nicht, aber ich sehe, dass es dir sehr schwer fällt, vom Abstraktem zum Konkreten zu kommen. Meine Vermutung ist: Du biegst zu früh ab, soll heißen, du hast die Deutung im Kopf noch gar nicht fertig, beginnst aber schon, diese mit einer realen Person abzugleichen. Es ist nicht gerade leicht, von einem Symbol auf eine Alltagsebene zu kommen, das wirst du üben müssen. Niemand von uns "spuckt" so eine Deutung einfach aus, es sei denn, er betet etwas nach. Meist wird es eine Mischung aus "Nachbeten" und eigenen Gedanken, Ableitungen etc.
Schwer zum Erklären, aber ich verwende für die Deutung keine Kreuze. Ich sehe sie mir nicht immer bei jeden an. Somit habe ich noch nie anhand der Kreuze irgendwas gearbeitet. Ich weiß dass es sie gibt und kenne auch etwas ihre Bedeutung - muss aber auch hin und wieder nachlesen weil ich zb das kardinale gerne vergesse.
Ich muss generell noch üben, auch dass vom "abstrakten" ins "konkrete". Ja das man die Deutung nicht einfach ausspuckt weiß ich. Nur möchte ich auch mal schneller werden wie der Rest. Ich bin da ziemlich langsam am weg weil ich einfach wenig Übung habe und zudem auch ungeduldig mit mir selbst bin
Auch nur wenig, sie sind für mich zusammen mit den Kreuzen eine Basis, die der Herleitung dient. Mir sind die Elemente viel zu allgemein als "Typisierung". Nehmen wir Kurt Cobain: Der hat eine Wasserbetonung auf der Zeichenebene. Er war Musiker. Andere haben keine Wasserbetonung und sind auch Musiker.
Ok, ja ich hab die Elemente nur als eine Art "Typisierung" gesehen, die ich bevor, ich mir das Radix genauer anschaue, kurz analysiere um zu wissen, welchen Typ ich eben begegne.
Versuche mal, mit jemandem zu diskutieren, der/die eine Jungfrau-Betonung hat. :D
Jungfrau Betonung weiß ich jetzt nicht, aber ich habe 3 Jungfrau Sonnen in meinem Umfeld und die einzige wo nörgelt bin ich selbst :lacher:
Die erste Jungfrau ist männlich und in Rente - ein wilder Chaot und nörgelt nur wenn es um Politik geht. Aber da steige ich nie ein, weil wir eh unterschiedlicher Meinung immer sind.
Die zweite Jungfrau ist weiblich und eine Studentin. Auch vom Wohnungsstil chaotisch und man kann gut diskutieren mit ihr aber nörgelt auch nie an etwas.
Die dritte Jungfrau wohnt mit mir zusammen sogar und ist zwar detailverliebt und das typische Jungfrauen Klischee aber nicht nörglerisch.

Liebe Grüße
Birgit

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Beitrag von GreenTara » Do 10. Okt 2019, 11:13

Hallo Birgit :)
PoW hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 19:49
Aber ich kenne auch einige wo zb das Wasser 50-70% aufweisen aber da null musikalisches gefühl ist. Auch nichts künstlerisches. Und ich frage mich, wie geht das?
Das ist ja genau das, wo ich die ganze Zeit hin will. Und ich hoffte halt, du ziehst selbst die entsprechenden Schlüsse oder den entsprechenden Schluss.

Wenn das so ist, wie du schreibst, nämlich dass jemand eine sehr hohe Wasserbetonung hat, aber nichts Künstlerisches oder Musisches an sich hat und das kein Einzelfall ist, wäre es dann nicht möglich, dass deine Annahme, eine hohe Betonung eines Elements könne Talente anzeigen, nicht richtig ist?

Um es ganz klar zu sagen: Ich halte nichts, aber auch gar nichts davon, Talente via Elementeverteilung finden zu wollen. Meine wichtigste Begründung war: Die prozentuale Gewichtung oder auch jede andere Gewichtung von Planeten in Zeichen ist in aller Regel willkürlich und wird dem Geschehen am Himmel, das ja unsere Basis für die Zeichnung und die Deutung ist, nicht gerecht.

Da sind etwa die Laufgeschwindigkeiten: Der Mond ist x-mal schneller als Pluto, sogar als die Sonne. Das heißt, wenn man unbedingt die Planeten in den Elementen gewichten will, sollte sich das in der Punktzahl (oder was auch immer) ausdrücken. Der Mond müsste also einen Wert erhalten, der etwa das 12-fache des Sonnenwertes beträgt, weil er ca. zwölf mal schneller durch den Tierkreis läuft. Weshalb der Mond hier eine herausragende Rolle spielen sollte, ist schnell begründet: Er ist der Faktor, der von allen Planeten noch am ehesten etwas Individuelles hinsichtlich der Zeichenposition anzeigt, da er nach zweieinhalb Tagen das Zeichen wechselt. Die Sonne, Merkur und Venus brauchen im Durchschnitt schon dreißig Tage. Mars beinahe das Doppelte, Jupiter schon ein Jahr, Saturn ca. zwei Jahre. Da ist nur noch wenig, was etwas Individuelles beschreiben könnte und das sollte sich in den Werten, die man Planeten für die Elementeberechnung zuweist, auch ausdrücken.

Wenn man das tut, dann wird die Grafik der Elementeverteilung bissel sehr anders aussehen als eine, die relativ feste Werte als Berechnungsgrundlage hat. Ich habe das nicht im einzelnen ausgerechnet, aber es dürfte klar sein, dass ein Punktwert für die Sonne mehr als das Zweihundertfache betragen müsste als der Wert von Pluto, denn der braucht mehr als 200 Jahre, um einmal durch den Tierkreis zu laufen. Der Mond müsste demnach - cirka - 12 mal 200 stärker gewichtet werden als Pluto.

Noch ärger wird es - rein theoretisch - wenn man in die Berechnung der Elementeverteilung neben den Planeten auch AC und MC einbezieht. Zum Ersten vermischt man damit die Ebenen, man fügt nämlich der einen Kategorie eine andere hinzu, denn Achsen sind nun einmal keine Planeten, sie gehören zum Häusersystem, in dem sie eine herausragende Bedeutung haben, zumindest in den meisten Astrologierichtungen. Das ist, als mische man die berühmten Äpfel und Birnen.

Der zweite Einwand bezieht sich wieder auf die Geschwindigkeit. Lässt man also Einwand Nr. 1 beiseite und berechnet die Stärke der Elemente unter Einbeziehung der Planeten und der beiden Hauptachsen, wie werden dann die Hauptachsen gewichtet, welchen Wert weist man ihnen aufgrund ihrer Geschwindigkeit zu?

Die Frage geht an dich. :)

Liebe Grüße
Rita
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Beitrag von PoW » Di 15. Okt 2019, 14:35

Hallo Rita :)

Tut mir leid, dass es dauerte, aber momentan läuft einiges quer und dadurch hab ich kaum kopf für was anderes.
Ich versuche jetzt mal deine Anregungen zu verstehen .

Durch meine These, dass Wasserbetonung Musikalisch oder Künstlerisch begabt sind, bin ich auf die Suche gegangen. Meine Person die ich auserwählte, hat 5 Planeten im Zeichen Wasser und 1 Planet im 12. Haus (Wasserhaus).
5 Planeten im Zeichen - Sonne, Merkur, Venus, Uranus und Saturn
Pluto im 12. Haus
Dadurch dass diese Person weder musikalisch ist - sprich, singt dass sich die Balken biegen und auch kein Gehör hat zum Musik machen und auch Künsterlisch weder malt, bastelt noch sonstiges am Hut hat - nehme ich die These als gescheitert an.

Denn auch anders herum also person nr 2 hat eine Wasserbetonung aber in den Häusern.
Also Saturn im Zeichen des Wasser
Pluto, Venus, Jupiter und Mond in den Häusern 4, 8, 12
Auch weder Musikalisches Talent noch Kreatives Talent. :confused:
Also denke ich , wie du sagst, dass eine hohe Betonung kein Talent anzeigt.
Da sind etwa die Laufgeschwindigkeiten: Der Mond ist x-mal schneller als Pluto, sogar als die Sonne. Das heißt, wenn man unbedingt die Planeten in den Elementen gewichten will, sollte sich das in der Punktzahl (oder was auch immer) ausdrücken. Der Mond müsste also einen Wert erhalten, der etwa das 12-fache des Sonnenwertes beträgt, weil er ca. zwölf mal schneller durch den Tierkreis läuft. Weshalb der Mond hier eine herausragende Rolle spielen sollte, ist schnell begründet: Er ist der Faktor, der von allen Planeten noch am ehesten etwas Individuelles hinsichtlich der Zeichenposition anzeigt, da er nach zweieinhalb Tagen das Zeichen wechselt. Die Sonne, Merkur und Venus brauchen im Durchschnitt schon dreißig Tage. Mars beinahe das Doppelte, Jupiter schon ein Jahr, Saturn ca. zwei Jahre. Da ist nur noch wenig, was etwas Individuelles beschreiben könnte und das sollte sich in den Werten, die man Planeten für die Elementeberechnung zuweist, auch ausdrücken.
Ja aber nur Mond alleine betrachtet, würde ich auch nicht als Talent erörtern wollen. Aber du hast recht, der Mond alleine, zählt aufgrund seiner Geschwindigkeit schon viel mehr als der Rest der Planeten.
Somit kann ich die Elemente nicht auf Talente herunterbrechen. So hab ich das noch nicht betrachtet, danke. :kopfueb:
Wenn man das tut, dann wird die Grafik der Elementeverteilung bissel sehr anders aussehen als eine, die relativ feste Werte als Berechnungsgrundlage hat. Ich habe das nicht im einzelnen ausgerechnet, aber es dürfte klar sein, dass ein Punktwert für die Sonne mehr als das Zweihundertfache betragen müsste als der Wert von Pluto, denn der braucht mehr als 200 Jahre, um einmal durch den Tierkreis zu laufen. Der Mond müsste demnach - cirka - 12 mal 200 stärker gewichtet werden als Pluto.
Ja und das macht dann wenig sinn, hier talente zu suchen, denn wieviele haben den Pluto in Skorpion? Eine ganze Generation. Dann wären die alle Musikalisch oder Kreativ. Nonsense ... :headbang:
weiß nicht was ich da dachte. sorry
Der zweite Einwand bezieht sich wieder auf die Geschwindigkeit. Lässt man also Einwand Nr. 1 beiseite und berechnet die Stärke der Elemente unter Einbeziehung der Planeten und der beiden Hauptachsen, wie werden dann die Hauptachsen gewichtet, welchen Wert weist man ihnen aufgrund ihrer Geschwindigkeit zu?
Ja die Achsen ändern sich ja auch relativ schnell. Nicht so wie der Mond, aber der AC kann sehr variieren. Bei Schütze verbleibt er länger im Zeichen als bei Widder zb.
Das ist dann schwer zu bewerten, weil die Sonne mal schneller ist als der AC und mal langsamer ist.
Würde dann denke ich den AC ziemlich gleich wie die Sonne bewerten, weil es im Durchschnitt sicherlich der Sonne ähnelt. Aber da ich deiner Meinung bin, dass man anhand von Elemente keine Talente finden kann, hat sich das erledigt.

Leider, sonst wäre es zu einfach gewesen, Talente zu entdecken

Liebe Grüße
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Beitrag von PoW » Di 15. Okt 2019, 14:44

Hallo Rita & Cazimi!
cazimi hat geschrieben:
So 6. Okt 2019, 10:34
interessant zu diesem Thema finde ich die Temperatsberechnung der klassisch traditionellen Astrologie, die sich auf die Elemente bezieht.

Chanda hat hierzu geschrieben:

https://astrologie.space/viewtopic.php?f=6&t=30

https://astrologie.space/viewtopic.php?f=6&t=31

In der klassisch traditonellen Astrologie ist dies der erste Schritt zur Beurteilung einer Radix und zudem schon ziemlich aussagekräftig.

Das ist doch schon wesentlich genauer, ausgefeilter und vor allem mehr auf ein Individuum zugeschnitten als Planeten in Zeichen. :yes:
Ja, nur ist das schon wieder für mich als Anfänger zu Hard Core .. zu mal ich mit "Almuten" nicht arbeite ..
Lieb gemeint, aber da muss ich noch arbeiten, bis ich dass verstehe.

Liebe Grüße
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Beitrag von Traumprinz » Di 15. Okt 2019, 14:52

Hallo Birgit :)

Rita ist im Moment sowieso ziemlich offline ;) (weil unterwegs), insofern kannst du dir ruhig Zeit lassen. Das ist sowieso generell zu empfehlen, weil sich die Dinge erstmal setzen müssen, damit du sie verstehen und verarbeiten kannst. Und wie man sieht, hat das ja sehr gut geklappt. :yes: :spitze:

Nur an einer Stelle bist du falsch abgebogen:
PoW hat geschrieben:
Di 15. Okt 2019, 14:35
Das ist dann schwer zu bewerten, weil die Sonne mal schneller ist als der AC und mal langsamer ist.
Kleiner Tipp: wie lange braucht die Sonne für einen kompletten Umlauf um den Tierkreis und wie lange eine Achse? (Meinetwegen erstmal das MC, durch dessen gleichmäßige Bewegung ist es besser zu verstehen, aber eigentlich spielt es keine Rolle, ob AC oder MC.)
Leider, sonst wäre es zu einfach gewesen, Talente zu entdecken
Wenn es so offensichtlich und einfach wäre, hätte die Astrologie wahrscheinlich schon längst einen anderen Stand. :yellowgrin:

Liebe Grüße,
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Beitrag von PoW » Di 15. Okt 2019, 15:02

Hallo Traumprinz :)
Traumprinz hat geschrieben:
Di 15. Okt 2019, 14:52
Rita ist im Moment sowieso ziemlich offline ;) (weil unterwegs), insofern kannst du dir ruhig Zeit lassen. Das ist sowieso generell zu empfehlen, weil sich die Dinge erstmal setzen müssen, damit du sie verstehen und verarbeiten kannst. Und wie man sieht, hat das ja sehr gut geklappt. :yes: :spitze:
:spitze:
Kleiner Tipp: wie lange braucht die Sonne für einen kompletten Umlauf um den Tierkreis und wie lange eine Achse? (Meinetwegen erstmal das MC, durch dessen gleichmäßige Bewegung ist es besser zu verstehen, aber eigentlich spielt es keine Rolle, ob AC oder MC.)
Sonne braucht ja ca. 30 Tage durch ein Zeichen. Also ca. 1 Jahr um den ganzen Tierkreis und 180 Tage um die halben Tierkreise zu durchwandern.
Oder wie meinst du?
Wenn es so offensichtlich und einfach wäre, hätte die Astrologie wahrscheinlich schon längst einen anderen Stand. :yellowgrin:
I know, aber ein Versuch war es doch wert :lol:

Liebe Grüße
PoW

P.S Vielleicht könnt ihr mir ja die Beiträge von Chanda erklären, sodass ich es verstehe . :kopfueb:

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Beitrag von Traumprinz » Di 15. Okt 2019, 15:26

Huhu Birgit :)
PoW hat geschrieben:
Di 15. Okt 2019, 15:02
Kleiner Tipp: wie lange braucht die Sonne für einen kompletten Umlauf um den Tierkreis und wie lange eine Achse? (Meinetwegen erstmal das MC, durch dessen gleichmäßige Bewegung ist es besser zu verstehen, aber eigentlich spielt es keine Rolle, ob AC oder MC.)
Sonne braucht ja ca. 30 Tage durch ein Zeichen. Also ca. 1 Jahr um den ganzen Tierkreis und 180 Tage um die halben Tierkreise zu durchwandern.
Oder wie meinst du?
Genau so meinte ich das, ja. :yes: Fehlt noch die zweite Hälfte der Frage. :yellowgrin:

P.S Vielleicht könnt ihr mir ja die Beiträge von Chanda erklären, sodass ich es verstehe . :kopfueb:
Ich kann es schon mal nicht, da ich mich mit dem Thema nie beschäftigt habe... Aber vielleicht ist Chanda ja selbst bereit dazu oder einer der anderen "Klassiker". Du könntest ja im entsprechenden Thread mal lieb anklopfen.

Liebe Grüße,
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Beitrag von PoW » Di 15. Okt 2019, 15:46

Hallo Traumprinz :)
Traumprinz hat geschrieben:
Di 15. Okt 2019, 15:26

Genau so meinte ich das, ja. :yes: Fehlt noch die zweite Hälfte der Frage. :yellowgrin:
Wie meinst du die Achse? Auch wie lange die Sonne eine Konj zu MC bildet ? Oder meinst du von MC zu AC ? Denn dass wären 90 Tage in etwa.
Ich kann es schon mal nicht, da ich mich mit dem Thema nie beschäftigt habe... Aber vielleicht ist Chanda ja selbst bereit dazu oder einer der anderen "Klassiker". Du könntest ja im entsprechenden Thread mal lieb anklopfen.
:spitze:

Liebe Grüße
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Beitrag von Traumprinz » Di 15. Okt 2019, 16:00

Hallo Birgit :)
PoW hat geschrieben:
Di 15. Okt 2019, 15:46
Wie meinst du die Achse?
OK, "Achse" war unsauber formuliert, da es in diesem Fall nur um die eine "Hälfte" geht, nämlich die Hausspitze. Da die gegenüberliegende aber immer mit dranhängt, ist jede Hausspitze immer Teil einer Achse. :cool:

Also noch mal Klartext: Wie lang braucht das MC für einen kompletten Umlauf um den Tierkreis?

Liebe Grüße,
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