Autokauf mit Astrologie

Astrologie nach traditionellen alten Meistern (William Lilly etc.)
Stundenhoroskope, Geburtshoroskope etc.
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frajoscha
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Autokauf mit Astrologie

Beitrag von frajoscha » Mi 14. Aug 2019, 09:22

Hallo miteinander,

ganz allgemein gesprochen, ohne irgend jemand zu nahe treten zu wollen, bin ich einigermaßen
verwundert darüber mit welchen astrologischen Glimmzügen versucht wird sich Klarheit darüber
zu verschaffen, ob das auserkorene Auto gekauft werden soll oder nicht.

Tag der Zulassung (Ereignishoroskop)
Sonne auf MC gesetzt
Radix des Fragenden und Transite außen herum.

Klar, man kann alles machen; der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt.
Die Astrologie hat verschiedene "Werkzeugkisten" mit denen die Aufgaben gemeistert werden
können. Der geübte Handwerker weiß welche Kiste und welches Werkzeug zu verwenden ist.

Mit Psychologischer Astrologie beispielsweise eine Entscheidung über ein Autokauf herbeifüh-
ren zu wollen ist eine fragliche Werkzeugwahl. Etwa, wie wird sich das Auto fühlen in meinen
Besitz zu kommen? Wird es mich mögen und daher immer lieb zu mir sein und daher stets gut
funktionieren?

Oder die Sonne aufs MC platzieren. Was habe ich dann? Ein Horoskop des Mittags.

Radix mit Transitring außen herum erschwert nur die Übersicht und es kann bezweifelt werden,
ob die Deutung ebenso übersichtlich erfolgt.

Ich selbst habe mir vor etwa 20 Jahren ein neues Auto gekauft. Als ich es zuerst sah gefiel es
mir und ich schaute auf meine Uhr und betrachtete zu Hause das Bild und das Auto, wie es
sein würde. Dann kaufte ich das Auto, weil, Herr von 2, so meine Erinnerung, von VEN und JUP
belagert war, im Domizil stand, Hayz und Eckhaus befand.

Nie gab es einen Schaden, der TÜV bekam das Auto ohne je vorherige Werkstattinspektionen
zu sehen. Das Auto habe ich immer noch!.

Daher empfehle ich auch Cazimis Empfehlung, ein Stundenhoroskop zu bemühen, in Erwägung
zu ziehen und dieses zu deuten.
frajoscha

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GreenTara
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Autokauf mit Astrologie

Beitrag von GreenTara » Mi 14. Aug 2019, 18:48

Hallo frajoscha :)
frajoscha hat geschrieben:
Mi 14. Aug 2019, 09:22
Mit Psychologischer Astrologie beispielsweise eine Entscheidung über ein Autokauf herbeifüh-
ren zu wollen ist eine fragliche Werkzeugwahl. Etwa, wie wird sich das Auto fühlen in meinen
Besitz zu kommen? Wird es mich mögen und daher immer lieb zu mir sein und daher stets gut
funktionieren?
Vorzüglich auf den Punkt gebracht! :spitze:

Ich lache immer noch. :lol:

Das Schöne an dem Werkzeugkasten der Astrologie ist ja, das wir mit ihm unendlich viele Präzisionswerkzeuge zur Verfügung stehen haben. Aber auch in der Astrologie gilt: Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, dem sieht bald jedes Ding wie ein Nagel aus.

Schöne Grüße
Rita
»Sorgen sind ein Missbrauch der Phantasie.«

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang » Mi 14. Aug 2019, 20:20

Hallo ihr beiden :)

hmmm... ja... aber man kann auch mit "normaler" Astrologie - also weder rechts- oder linksgerichtet - die Zeitqualität ganz gut abbilden. Und m.M.n. spielen die aktuellen Transite durchaus eine wichtige Rolle. In welcher Zeitqualität man ein Auto kauft, nun ja -> manche finden ihr Auto ja wirklich kuschelig und das ist auch gut so. Bei der Methodenwahl, Frajoscha, gebe ich Dir recht, das wird oft ziemlich beliebig gehandhabt.

Viele Grüße,
Wolfgang
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frajoscha
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Beitrag von frajoscha » Do 15. Aug 2019, 11:29

Hallo Rita,

auch ich musste herzlich lachen über Deine Aussage:
"Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, dem sieht bald jedes Ding wie ein Nagel aus. "

Transite finden wir in Stundenhoroskopen, Mundanhoroskopen, Solarhoroskopen, Sekundär-Progressionen,
in allem halt was nicht verschoben wird. Jede Horoskopvariante hat ihre eigene Aussagekompetenz.
Globales Zeitgeschehen muss unterschieden werden von von persönlichen Fragestellungen. In einem
Fragehoroskop sind die Horoskopfaktoren ganz und allein auf den Fragekontext zugeschnitten und sollen
auch so bearbeitet und beantwortet werden.
Transite habe ihrer Natur nach viele Gesichter. Ganz abhängig sind die Gesichter davon für was sie befragt
werden. Was wiederum die Handwerkskiste, wie Rita sie erwähnt hat, ins Spiel bringt.

Möchte ich ein Haus kaufen das mir gefällt käme ich niemals auf die Idee mein Radix und ein anderes
Hilfshoroskop außen herum ins Spiel zu bringen. Die Datenfülle zweier Horoskope in Einklang zu bringen
fällt schon den meisten schwer, zumal schon ein einzelnes Bild eine Herausforderung sein kann.
Ich habe oft beobachtet, dass Kolleginnen oder Kollegen, weil sie mit einem Bild nicht klar kamen, glaub-
ten weitere Hilfsbilder hinzufügen zu müssen, in der Hoffnung, dass sich dann endlich eine Aussage ab-
leiten lässt. In der Regel tut sich damit niemand einen Gefallen, weil die Deutung meist in die Hose geht.

Deshalb möchte ich für diejenigen anregen die ihr Anliegen, was es auch sein möge, astrologisch lösen
wollen und sich nicht sicher sind wie sie das Problem angehen sollen, im Forum fragen welche Vorgehens-
weise passend dafür ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Forum ein guter Ort ist profunde Hilfen zu
erhalten.

Zu guter Letzt noch eine Empfehlung: Beispiel Autokauf, oder sonst ein Erwerb, möchte ich eine Entschei-
dungshilfe haben was ich am besten tun soll, würde ich nicht den Moment einer Zulassung verwenden oder
das Richtfest oder Schlüsselübergabe eines Hauses, um wissen zu wollen ob ich richtig handeln werde.
Das dazu vortreffliche Werkzeug ist die Stundenastrologie. Mehr braucht es wirklich nicht.
frajoscha

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GreenTara
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Beitrag von GreenTara » Do 15. Aug 2019, 11:59

Hallo Wolfgang :)
Hallo frajoscha :)
Wolfgang hat geschrieben:
Mi 14. Aug 2019, 20:20
hmmm... ja... aber man kann auch mit "normaler" Astrologie - also weder rechts- oder linksgerichtet - die Zeitqualität ganz gut abbilden. Und m.M.n. spielen die aktuellen Transite durchaus eine wichtige Rolle.
Keine Frage, dass auch die Zeitqualität eine Rolle spielt bzw. deren Abbildung. Nur ist es ja oft so, dass man etwas zügig entscheiden muss, da kann man dann schlecht auf den "richtigen" Moment warten, sondern allerhöchstens zusehen, dass man eine Art Optimum herausfischt, sofern man auf den Zeitpunkt Einfluss hat.
In welcher Zeitqualität man ein Auto kauft, nun ja -> manche finden ihr Auto ja wirklich kuschelig und das ist auch gut so.
Da kann ich nicht mitreden, ich habe nie ein Auto besessen und werde nie eines besitzen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich Käufe, die für mich wichtig sind (Notebooks sind mein Porsche oder Trecker :D ) tätige, ohne zuvor ein Stundenhoroskop oder einen Transit oder ein Tageshoroskop zu Rate zu ziehen. Solche Käufe sind bei mir selten spontan, ich fasse etwas ins Auge, informiere mich, wäge ab - und wenn mir dann ein Angebot über den Weg läuft, dass ich angemessen finde, dann kaufe ich. Habe ich bisher selten bereut. Das Horoskop des Kaufs sehe ich mir erst im Nachhinein an, wenn überhaupt.
frajoscha hat geschrieben:
Do 15. Aug 2019, 11:29
auch ich musste herzlich lachen über Deine Aussage:
"Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, dem sieht bald jedes Ding wie ein Nagel aus. "
Die Ehre gebührt meines Wissens Paul Watzlawick, der diese Aussage tätigte. Ich finde sie derart treffend, dass ich sie gern verwende.
Jede Horoskopvariante hat ihre eigene Aussagekompetenz.
So ist es. Natürlich ist klar, dass jemand, der noch nicht soviel Erfahrung hat, zunächst versucht, mit dem besagten Hammer zum Ziel zu kommen. Das kann gelingen, es kann aber auch schlicht frustrierend sein. Auch spielt eine Rolle, wie man - oft aus der Erfahrung heraus - zu Transiten steht. Ich bin da weniger begeistert und verwende sie erst, nachdem ich vor- und zurückdirigiert habe, wenn es um ein Geburtshoroskop geht. Und wenn möglich, verwende ich einen personalisierten Transit in Form von Tageshoroskopen (THs oder eines pTHs nach Bernd Singer). Damit komme ich am schnellsten zum Ziel. Man muss eben auch wissen, welcher Hammer besonders gut in der eigenen Hand liegt.

Schöne Grüße
Rita
»Sorgen sind ein Missbrauch der Phantasie.«

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Wolfgang
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Autokauf mit Astrologie

Beitrag von Wolfgang » Do 15. Aug 2019, 15:49

Hallo zusammen :)

ich persönlich halte es mit Autos ähnlich wie diese Story: Niki Lauda hatte eine Zeit lang echt ein Problem mit seinem Boliden -> immer wieder Motorschäden & co. Sein Kollege aus England (Name ist mir entfallen, auch so ein Weltmeister), der das gleiche - baugleiche - Ferraridings problemlos fuhr, meinte nur "Niki, Du schimpft immer nur über das Auto und Du behandelst es nicht gut. Ich aber mag mein Auto". So ungefähr halt...

Und ja, ich gebe meine Entscheidungsfähigkeit und meine Freiheit auf Selbstbestimmung auch nicht ab und entscheide selbst (wann wie wo welches Auto). Nur nicht bei Mond in Fische :D

Viele Grüße,
Wolfgang
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