Mikroastrologie und Astro-Geografie oder

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glomph
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Mikroastrologie und Astro-Geografie oder

Beitrag von glomph » Do 4. Apr 2019, 17:24

Hallo Rita,
tja damals.

Ich glaube nun nicht das Ernst Esch mit einer Astrokarte gearbeitet hat.
Er wird seine Ergebnisse wohl mit einen normalen Horoskop auf der Ekliptik berechnet haben.

Ein Freund überließ mir vor Jahren eine Fotokopie eines Heftes von "Mensch im All",
in dem Ernst Esch selbst beschrieb wie er den Absturzort gefunden hat.
Den 2. Teil seine Artikels im Folgeheft habe ich leider nicht.

Aber Ernst Esch war wohl einer der ersten, die mit hohen Teilerzahlen gearbeitet hat um eine sehr feine Lupe zu bekommen.
Ich hänge den Scann von Herrn Eschs Artikel an,
Denke es wird keinen Copyright Protest geben, dürfte lang genug her sein.
ernst_esch.pdf
(834.65 KiB) 14-mal heruntergeladen
LG
Bernd
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Mikroastrologie und Astro-Geografie oder

Beitrag von GreenTara » Do 4. Apr 2019, 17:45

Hallo Bernd :)
glomph hat geschrieben:
Do 4. Apr 2019, 17:24
Ich glaube nun nicht das Ernst Esch mit einer Astrokarte gearbeitet hat.
Das ist schon klar, deswegen hatte ich ja auch ausdrücklich auf den Begriff der "Mikro-Astrologie" verwiesen. :)
Aber Ernst Esch war wohl einer der ersten, die mit hohen Teilerzahlen gearbeitet hat um eine sehr feine Lupe zu bekommen.
Ich hänge den Scan von Herrn Eschs Artikel an,
Danke für diesen Schatz aus deiner umfangreichen Schatzkiste! :blumen: Anfänglich hatte ich hohen Teilern misstraut, bis ich begriff, dass sie durchaus ihren Wert haben, weil man dann im Grunde genommen ohne Orbis arbeitet. Bei den hohen Teilern handelt es sich quasi um das Elektronenmikroskop in der Astrologie.

Thx und schöne Grüße
Rita
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Mikroastrologie und Astro-Geografie oder

Beitrag von GreenTara » Sa 13. Apr 2019, 18:12

Hallo allerseits :)

ein weiteres Beispiel für die Arbeit mit der AstroGeo, das allerdings etwas gruselig ist. Dennoch ist es sehr sprechend, weshalb ich es doch zeigen werde. Es geht um eine Geburtszeitkorrektur. Das betreffende Horoskop hatte ich mit Hilfe des Nabodbogens und der Kritischen Grade um 2 Minuten korrigiert. Die standesamtliche Angabe war 9:30 Uhr, die Korrektur ergab 9:28 Uhr. Da sogar das Geburtshaus bekannt ist, habe ich versucht, auch noch Sekunden herauszukitzeln. :cool: Das Resultat sieht so aus:

S. Sterbeort.png
S. Sterbeort.png (415.74 KiB) 68 mal betrachtet

Die Linien SA/UR und MA/SA, die beide nicht gerade lebensförderlich sind, laufen genau durch den Sterbeort, nämlich das Klinikum. Zwar finden sich keine Kreuzungen, aber: Diese Linien sind wie eine Markierung des Ortes, diese Linien werden also mindestens einmal täglich direkt von den laufenden Konstellationen berührt bzw. gekreuzt. Diese beiden Linien rahmen das Klinikum aber nur um 9:28:07,25 Uhr ein.

Und die Gesamtübersicht: Der Geburtsort liegt mitten im "Fadenkreuz", der Sterbeort, der rot umrandet ist, ist in der ersten Abbildung vergrößert dargestellt.

Geburts- und Sterbeort.png
Geburts- und Sterbeort.png (784.67 KiB) 68 mal betrachtet
Der Mann hat das Klinikum gehasst, er hat zeitlebens einen Bogen darum herum gemacht, obwohl oder vielleicht gerade weil 50% seiner Angehörigen dort arbeiteten. Ironie des Schicksals, dass er ausgerechnet dort verstorben ist.

Schönes Wochenende
Rita
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Mikroastrologie und Astro-Geografie oder

Beitrag von glomph » So 14. Apr 2019, 01:02

...auch wenn APZ-Geo noch in der Entwicklung ist komme ich selbst manchmal in Staunen,
wie präzise der Kosmos auf vielen Ebenen etwas anzeigt.

Da hingen doch an Seilen, in Höhe der Lokführerkabine,
in der Nacht zuvor gestohlene Gullydeckel
von einer Brücke
über die Gleise der Bahn.

Natürlick kam auch ein Zug
und der Lokführer hat zum Glück nur leichte Verletzungen davon getragen.
,
Gegen 6.25 Uhr schlugen im Bereich der Brücke „Am Steinchen“ große Gegenstände in die Frontscheibe eines Zuges ein.
Quelle:https://www.ruhr24.de/nrw/gullydeckel-a ... ug-188501/

Ok, wir haben alles was wir brauchen, Umstände, Zeit und genaue Ortsbeschreibung.

Das Horoskop:
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gullydeckel_01.png
gullydeckel_01.png (193.56 KiB) 60 mal betrachtet
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Warum ich [ma_k] / [ur_!_K] eingestellt habe werden wir gleich sehen.
Immerhin zeigt sich mit AS / [ju_k] , das das Ganze gut ausgeht.

Der Zeitungshinweis Brücke "Am Steinchen", führt zum genauen Ort
und um 6:25:04,52 sehen wir die [ma_k] / [ur_!_K] Halbsumme genau im MC liegen:
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gullydeckel_02.png
gullydeckel_02.png (411.47 KiB) 60 mal betrachtet
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Die Übeltäter würde ich auf der AS Line suchen.

Wir sehn auch, das solche Feinraster zur Interpretation eines Ganzen kaum genügen,
AS / [ju_k] ist natürlich auch da, aber schon ~ 80 Karten KM weiter gezogen.
Kein Wunder da:
Im Vermessungswesen sind cm-Genauigkeiten gefragt – daher genügt die Angabe von Bogensekunden nicht, da eine Bogensekunde (1″) etwa 31 m (Breitenangabe) bzw. 20 m (Längenangabe in Europa) entspricht.
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Geographische_Koordinaten

1° im Kreis also ~72 KM beträgt (60*60*20=72 KM)
und AS / [ju_k] ist auf der Ekliptik gemessen mit einen Orbis von 1°25'' gar über 100 KM von [ma_k] / [ur_!_K] entfernt,
auf dem Äquator für die Karte umgerechnet ähnlich,
natürlich nur ähnlich,
nicht gleich,
wegender Schiefe der Ekliptik und der Ekliptikbreite der Faktoren.

LG
Bernd
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Beitrag von GreenTara » So 14. Apr 2019, 11:01

Hallo allerseits :)
Hallo Bernd :)
glomph hat geschrieben:
So 14. Apr 2019, 01:02
...auch wenn APZ-Geo noch in der Entwicklung ist komme ich selbst manchmal in Staunen,
wie präzise der Kosmos auf vielen Ebenen etwas anzeigt.
Danke für dieses tolle Beispiel! Und weil ich es so anschaulich finde, habe ich es in ein Mini-Filmchen "übersetzt".



Man sieht sehr schön, wie sich die Linie MA/UR von rechts ins Bild schiebt, dann die MC-Linie überläuft und sich damit auch mit der AC-Linie kreuzt. Übersetzt heißt das eben, dass es an diesem Ort zu dieser Sekunde "kracht".

Schönen Sonntag
Rita
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