Berufung/ Beruf finden

Diskussion persönlicher Horoskope
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Florian
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von Florian » Fr 27. Jul 2018, 19:23

GreenTara hat geschrieben:
Fr 27. Jul 2018, 14:32
Hallo Florian :)

als Buch kann ich dir "Das Astrologiebuch" von Roscher empfehlen, das ist ein guter und fundierter Einstieg.

Zur Deutung: Lasse erst einmal die Planeten in den Zeichen (bis auf den Mond) weg, dann kommst du schneller zu Aussagen. Leider ist unser schönes Deutungstraining für Anfänger, dass wir vor einiger Zeit im Forum von astrologie.de mit viel Freude veranstaltet haben, in den Weiten des Netzes verschwunden. :schmoll: Da hättest du reichlich Anregungen gefunden.

Wenn dich das Thema Astrologie nicht loslässt, dann ist es deines und dann wirst du früher oder später auch Aussagen hinbekommen. Aller Anfang ist nicht leicht, aber üben hilft. Elias (Mondknoten) ist auch noch gar nicht so lange dabei und hat in kurzer Zeit erstaunlich viel gelernt.

Schöne Grüße
Rita
Guten Abend liebe Rita,

ich habe heute mittag über mein Handy nochmal schnell reingeguckt, was so geschrieben worden ist und habe dann gleich das Buch, welches du mir empfohlen hast, bestellt. Die Rezensionen und die paar Zeilen die man lesen konnten sprachen wirklich für sich. Ich freue mich schon richtig dieses Buch morgen abholen zu können :D

Das mit Elias klingt auch sehr ermutigend :spitze:

Danke für deine Zeit und deine Worte!
Traumprinz hat geschrieben:
Fr 27. Jul 2018, 15:10
Huhu Florian :)
Florian hat geschrieben:
Fr 27. Jul 2018, 13:55
Leider weiß ich nicht wie man die Positionen der Planeten ihrer jeweiligen Zeichen abzieht, du siehst also, das Lehrbuch sollte sehr ausführlich sein. :lol:
Ein Beispiel habe ich dir gegeben. :yellowgrin: Die Zeichen sind ja alle 30° groß. Also brauchst du für die Art des (30er)Aspektes nur die Zeichen abzählen und für den Orbis guckst du, wo die Planeten in den Zeichen stehen (das sind z.B. in Chandas Zeichnung die Zahlen, die bei den Planeten stehen).

gleiches Zeichen: Konjunktion
ein Zeichen weiter: Halbsextil (eher weniger beachtet)
zwei Zeichen weiter: Sextil
drei weiter: Quadrat
vier weiter: Trigon
fünf weiter: Quinkunx (auch nicht sooo geläufig)
Zeichen gegenüber: Opposition

Und das ganze geht nach rechts und links genau gleich. :D

Und um noch ein Beispiel aus deinem eigenen Horoskop anzuführen: Der Mond ist auf 22° Fische, die Venus auf 24° Zwillinge => macht ein Quadrat (Fische -> Zwillinge) mit zwei Grad Orbis (22° zu 24°). Jetzt alle Klarheiten beseitigt? :crazy:

Was Bücher angeht: das von Roscher, das Rita empfohlen hat, kenne ich zwar nicht, aber wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte, würde ich das wohl nehmen. Das Roscher-System hat mich von allen, die mir bisher begegnet sind, eigentlich am meisten überzeugt. Das System lernt sich allerdings leichter, wenn man noch kein anderes vorher intus hatte: für dich also genau der richtige Zeitpunkt. ;) Ansonsten empfehle ich immer gerne Karen Hamaker-Zondag. Das ist allerdings eine Reihe von Büchern. Besonders interessant ist aber vor allem das erste "Elemente und Kreuze", weil sie da eine Systematik beschreibt, wie man die Symbolik (der Zeichenhintergründe) verstehen und herleiten kann.

Gruß,
Björn
Hach Björn,

wenn nur die Leute wüssten das der "Traumprinz" sich bei astrolgie.space rumtreibt... :lol: Cooler Name! Ich habe ihn erst gerade gesehen :yellowgrin:

Was ich so verdammt interessant an der Astrologie finde und was mich auch wirklich fesselt, ist dieses immer neue, was man mit dem alten verbinden kann. Man hat immer wieder dieses Glücksgefühl! Wenn man persönlich von anderen Leuten lernen kann, ist dieses Glücksgefühl noch stärker, weil man nicht erst puzzeln muss. Es war bisher nämlich immer so dass ich irgendwann nicht weiterkam und aufhörte, aber dann kam die Welle und spülte mich wieder an :lol:
Ich freue mich verdammt doll auf das Buch und auf das Zeichnen der Aspekte!

Vielen lieben Dank an euch beiden (&Chanda) und ein richtig gutes Wochenende! :yellowgrin:

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GreenTara
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von GreenTara » Fr 27. Jul 2018, 20:13

Hallo Florian :)

es freut mich, wenn du mit meinen Tipps etwas anfangen kannst. :yes:

Wenn du magst, habe ich eine kleine "Hausaufgabe" für dich: Die heutige Mondfinsternis beobachten, sofern dir das möglich ist. Das ist noch einmal ein ganz anderer Eindruck, als sich diesen speziellen Vollmond in der Horoskopgrafik anzuschauen.

Und der Traumprinz ist meiner! Nicht, dass jetzt hier reihenweise Leute aufschlagen, die den haben wollen, weil du verraten hast, dass es den hier gibt. :cool: :lol:

Schönen Abend und eine gute Zeit
Rita
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Paul Watzlawick

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Florian
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von Florian » Di 11. Sep 2018, 21:11

Guten Abend liebe @Rita,

ist es wirklich schon über einen Monat her als du das letzte Mal schriebst?! :O

Ich wollte nochmal ein kleines Feedback geben :yellowgrin:

Ich weiß gar nicht warum, aber bevor du mir nicht dieses Buch von Michael Roscher empfohlen hattest und ich mir dies holte, war ich Büchern total - gerade astrologisch, abgelehnt! "Das Astrologiebuch" ist übrigens eine sehr, sehr gute Basis, die immer wieder Verwendung findet! Ich war so fasziniert von dem Buch, das ich es in kürzester Zeit durch hatte und nach Nachschub verlangte :D
Mittlerweile habe ich auch von Brigitte Hamann "Ihr Liebensziel" - geht um die MC/IC Achse und von Jan Spiller "Astrologie und Seele" - geht um Mondknoten, gelesen. Natürlich habe ich auch, wie von dir empfohlen, mein Horoskop gezeichnet und zudem (weil es soviel Freude bereitet hat) ein, ich nenne es mal "Verständnishoroskop" kreirrt. Hat richtig Spaß gemacht sein aktuelles Wissen mit viel Kunst und Kreativität darzustellen :lol: Also, an dieser Stelle ein großes Dankeschön, du hast einen kleinen Bücherwurm in mir geweckt und das in dem Alter! :lol:

Aktuell beschäftigt mich ein Thema besonders, vllt hast du auch dazu - oder jemand anderes??? - ein paar Anregungen(?)

Ich bin, wie man an den Büchern evtl. erkennen kann, immer noch verzweifelt nach meiner beruflichen Bestimmung am graben und hab mich derzeit voll am folgenden Aspekten festgehangen: (11. Haus) Venus in Zwilling in Quadrat zum n. Mondknoten in Jungfrau (3. Haus).
Michael Roscher erläutert für das Verständnis zum Glück auch einige Aspekte, sogar zum MC - leider nicht zu den Mondknoten :kopfueb: . Da ich online nichts finden konnte, habe ich mir die App "Galiastro" heruntergeladen und dort wird der Aspekt mit folgender Überschrift beschrieben: "Anpassung lenkt vom Ziel ab".
Nun denn... Irgendwo fühlt sich diese Aussage nicht ganz vollständig, vllt sogar als nicht korrekt an. Wenn ich das auf mein Leben beziehe (ganz kurz dazwischengeschoben: Ich hab massive Probleme mit Schule & Ausbildung gehabt. Trotz all dem gab es für mich nach der Ausbildung nur die Möglichkeit das Abitur nachzuholen. Und da bin ich gerade dran. Ich nehme es wie den Elbtunnel wahr. Kennst du den? Kurz: Es geht nur gerade aus, nicht rückwärts, nicht nach links, nicht nach rechts - es geht nur weiter gerade aus und das mühselig. Die Schule macht mir extrem zu schaffen, ich hab tlw. richtige Midlifecriseses im Unterricht, weil mir einfach dieses Zeitabgesitzte, die nichtssagenden Leute vor Ort, dieser unendlich langgezogene Stumpfsinn, extrem gegen meinen Anspruch von Sinnhaftigkeit und Wissenserweiterung geht - der Gedanke an Schule ist für mich wie das öffnen einer Vakuumschleuse, alle Lebensenergie fort... ) würde das im Zusammenhang mit der Schule bedeuten, dass ich diese nicht bräuchte - da ja Schule der Inbegriff von "Anpassung" ist. Allerdings ist meine Venus ja im 11. Haus, was ich so deuten würde, das mir dieses Anderssein (höre ich interessanterweise auch immer wieder von neuen Bekanntschaften) die Entwicklung erschwert. Wie siehst du das, ist der Ansatz richtig gedacht?

Übrigens konnte ich den Mond nicht sehen, in meinem Stadtteil musste es genau zu der Zeit sehr diesig sein :axo: . Aber es gab eine tolle Liveübertragung :yes:

Hattest du einen guten Blick auf den Mond?


Sehr gespannt und aufgeregt! :king:
Florian

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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von GreenTara » Di 11. Sep 2018, 21:42

Hallo Florian :)
Florian hat geschrieben:
Di 11. Sep 2018, 21:11
ist es wirklich schon über einen Monat her als du das letzte Mal schriebst?! :O
Yup. Hatte dich innerlich schon "abgeschrieben". Umso mehr freut mich, dass du dich meldest und deine Erfahrungen zum Besten gibst.
von Jan Spiller "Astrologie und Seele" - geht um Mondknoten, gelesen.
Für Anfänger vermutlich interessant, für mich ist das mittlerweile eines des Bücher, die man nicht haben muss. :cool:
Ich bin, wie man an den Büchern evtl. erkennen kann, immer noch verzweifelt nach meiner beruflichen Bestimmung am graben und hab mich derzeit voll am folgenden Aspekten festgehangen: (11. Haus) Venus in Zwilling in Quadrat zum n. Mondknoten in Jungfrau (3. Haus).
Michael Roscher erläutert für das Verständnis zum Glück auch einige Aspekte, sogar zum MC - leider nicht zu den Mondknoten :kopfueb: .
Von Roscher wirst du zu den Mondknoten kaum etwas finden. Er fand sie einfach nicht sooo wichtig und war auch von der Deutung her sehr eigenwillig unterwegs. :D Was Beruf und Berufung angeht, hoffe ich, dass dir jemand anderes antworten mag. Das ist einfach nicht so mein Gebiet bzw. da bin ich unbegabt.
Hattest du einen guten Blick auf den Mond?
Hatte ich, nachdem wir beinahe fluchtartig den Weinberg verlassen hatten und feststellten, dass man vom Balkon aus genauso gut gucken kann, sogar besser, das nicht ständig jemand mit einen Smartphone herumfuchtelt und die Gegend beleuchtet. :cool2: :lol:

Schöne Grüße und danke für deine Rückmeldung
Rita
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Glückspunkt Deutung

Beitrag von Satriana » Sa 15. Sep 2018, 18:58

Hallo Florian, :)

das es mit der Schule nicht läuft bzw du kein Interesse an dem dort vermittelnden Wissen hast, ist bei dir auch im Radix zu sehen.
Dein Mond steht auf Spitze 9. Du möchtest das aufnehmen/erlernen was für dich einen Sinn ergibt.
Die Sonne als Herrscherin von 1 in 11 möchte sich individuell entfalten und hat keine Lust sich anzupassen oder irgendwelchen Normen zu folgen.
Allgemein fühlt man sich mit Herr. von 1 in 11 so ziemlich als „Sonderling“ und wird auch so gesehen. Diese Andersartigkeit tut dir aber gut, weil du nun mal so bist wie du bist.

Berufung ist so ein Ding. Die Frage ist auch was es denn für dich bedeutet?
Ich versuche es mal zu deuten.
Wenn man sich nun beide Herrscher von 10 anschaut steht der eine in 3 d.h die Rolle in der Gesellschaft durch Kommunikation oder Selbstdarstellung. Wenn man jetzt denn Mars miteinbezieht kann auch vielleicht die Kritik an der Gesellschaft sein oder anderen Themen, die dann gesellschaftlich relevant werden/sind. Es könnte sich aber auch allgemein um die sprachliche Durchsetzung drehen.

Dann haben wir noch die Venus als Mitherrscherin von 10 in 11. Hier bekommt wieder deine Andersartigkeit eine übergeordnete Rolle, weil man sich in dem Fall darüber wieder abhebt. Vielleicht hast du eine ganz eigene Art oder ein Talent was dich absolut aus der Masse hebt. :gruebel: Dieser Aspekt wiederholt sich sogar mit Merkur als Herrscher von 11 in 10.
Irgendwer hat mir mal erzählt das eingeschlossene Zeichen ihr Potential erst später, meistens in der zweiten Lebenshälfte, entfalten. Vielleicht braucht es einfach etwas mehr Leben, um aus der Erfahrung heraus das Potential zu entfalten, wenn noch nicht vorhanden.

Ich bekomme es jetzt leider nicht mehr hin noch das 6te Haus zu deuten. Vielleicht kannst du schon etwas damit anfangen.

Schöne Grüße
Satriana
„Wer "nicht in die Welt passt", der ist immer nahe daran, sich selber zu finden. “
-Hermann Hesse-

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Florian
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von Florian » So 16. Sep 2018, 00:41

Guten Abend liebe Satriana!

Ich danke dir vom ganzen Herzen, dass du ein paar Worte dazu geschrieben hast! Es ist so spannend mal eine andere Ansicht dazu zu gewinnen, auch zur Bestätigung für sich selbst (astrologische Kenntnisse in Eigenregie selbstbeigebracht, deswegen auch noch großen Lernbedarf :kopfueb: ) und aber auch, um seinen Horizont zu erweitern.

Kennst du das, wenn jemand etwas zu dir sagt und damit plötzlich ein grundlegendes, evtl. bis dahin beinahe unbewusstes Gefühl, was ein schon Jahre begleitet, in Worte fasst?
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
das es mit der Schule nicht läuft bzw du kein Interesse an dem dort vermittelnden Wissen hast, ist bei dir auch im Radix zu sehen.
Das war ein sowas von einschlagender Komet! :lol: :spitze: Zeigt ein Horoskop eigentlich nur Dinge an oder kann es auch Hinweise oder Möglichkeiten geben diese zu bewältigen? Gerade diese Problematik, den du so toll in Worte gefasst hast, schmirgelt schon all die Jahre die Lust am Leben von mir ab. Als würde man einen Teddybären eine Schleifmaschine als Hut aufsetzten - irgendwann ist der Teddybär weg. :ohnmacht:

Satrina, ich kann dir zu jedem Satz eine Menge schreiben, um es relativ kurz zu halten:
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Dein Mond steht auf Spitze 9. Du möchtest das aufnehmen/erlernen was für dich einen Sinn ergibt.
Absolut - dies hat für mich auch einen ganz großen Stellenwert
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Die Sonne als Herrscherin von 1 in 11 möchte sich individuell entfalten und hat keine Lust sich anzupassen oder irgendwelchen Normen zu folgen.
Oh ja... :king:
Ich bekomme immer wieder von außen auch die Rückmeldung. :lol: Meistens im positiven, ich werde sehr für meine "Einzigartigkeit" und "Besonderheit" geschätzt. Beides Wörter die ich erst gestern von einer neuen Klassenkameradin gehört habe.
Das ich oft eine Extrarolle habe, bekomme, sie aber auch verhaltenstechnisch für mich einfordere, ist ebenso etwas, was sowas was von absolut zutrifft! Letztens meinte erst eine Mitschülerin leicht gereizt aber lächelnd bei der Schülerratssitzung zu mir, dass ich wohl immer eine "Extrawurst" bekomme :p: :lol: Recht hat sie, aber ich führe dieses Vertrauen, dieses Geschenk mit dankbarem Respekt - es wird also geschätzt und nicht ausgenutzt.
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Berufung ist so ein Ding. Die Frage ist auch was es denn für dich bedeutet?
Eine Tätigkeit die Geld, Sinnhaftigkeit und Erfüllung miteinander verbindet - etwas wofür man "geschaffen" wurde oder einfach lebt. Wo man seine Fähigkeiten einsetzten, ausbauen kann. Etwas, was zum persönlichen Glück, zur persönlichen Selbstentfaltung beiträgt. So in etwa.
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Wenn man sich nun beide Herrscher von 10 anschaut steht der eine in 3 d.h die Rolle in der Gesellschaft durch Kommunikation oder Selbstdarstellung. Wenn man jetzt denn Mars miteinbezieht kann auch vielleicht die Kritik an der Gesellschaft sein oder anderen Themen, die dann gesellschaftlich relevant werden/sind. Es könnte sich aber auch allgemein um die sprachliche Durchsetzung drehen.
Zur Selbstdarstellung: Ich bekomme immer wieder zuhören, das ich sehr wandlungsfähig bin - im positiven. Tatsächlich habe ich auch das nötige Wissen und Talent mich optisch so darzustellen wie ich mich fühle und dies kann an dem einen Tag sehr rockig, an dem anderen wiederum sehr spirituell, dann wieder sehr elegant sein,... Durch meine Ausbildung und viele Bekanntschaften aus diesem Bereich, weiß ich das zu einem neuen Erscheinungsbild viel mehr dazu gehört, als nur eine andere Frisur oder der Wechsel von Jogginghose auf Skinny Jeans :roll: :D Ist ein Bereich der mir persönlich also schon sehr viel Freude bereitet, die Selbstdarstellung und -Entfaltung (in diesem Sinne ja auf physischer Ebene).
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Wenn man jetzt denn Mars miteinbezieht kann auch vielleicht die Kritik an der Gesellschaft sein oder anderen Themen, die dann gesellschaftlich relevant werden/sind.
Ich habe schon mit 13 Jahren eigene sozialpsychologische Studien entwickelt und durchgeführt, auch habe ich immer sehr schnell die Problematiken in gesellschaftlichen und zum Teil auch geschäftlichen (hängt zusammen) Strukturen bemerkt und schriftlich und vor allem verbal sehr detailliert kritisiert und kritisieren können. :yellowgrin: Ich bin mit nur 21 Jahren schon ein gern gesprochener Ansprechpartner, wenn es um Problemfälle in Kinder- und Jugendheimen geht. Jetzt wo ich es so schreibe, wird es mir erst richtig bewusst :eek:
Vllt habe ich meinem Mars bisher zu wenig Bedeutung zugemessen...
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Vielleicht hast du eine ganz eigene Art oder ein Talent was dich absolut aus der Masse hebt.
Da wir Menschen uns selbst über andere Menschen reflektieren, vllt ein paar Worte wieder aus meiner Umgebung. Ich erlebe immer wieder, das Leute tatsächlich über meine immense Toleranz (/offene Art), menschliche Neugierde und Empathie überrascht sind. Die Wertung "immens" auch nur, weil ich erst gestern wieder halb-schockiert, zutiefst begeistert und mit offenen Mund angestarrt worden bin, als ich einer Freundin, die mir ein gesellschaftlichen verpönten Teil ihres Lebens erzählte, vollkommen ruhig, aufmerksam und unerschrocken zuhören konnte. Ich bin dann immer überrascht das die Leute überrascht sind :lol: Ich nehme halt jeden wie er ist und höre mit Herzen zu. Die Leute erzählen einen ja auch nichts wenn man so schnell aus der Rolle fällt oder ausrastet oder sonst was...versteh auch den Sinn hinter solchen Reaktionen aber auch nicht. Für mich gehört es zu einem konstruktiven Feedback und einer entwickelten Persönlichkeit dazu, das man sich frei auf das Gegenüber einlassen kann, ohne eigene oberflächliche Probleme, irgendwelche eigenen Triggerpunkte oder noch schlimmer: gesellschaftliche Meinungen (Dogmen) damit einfließen zu lassen. Ich schweife ab...
Aber was sagt das Horoskop dazu, könnte man durch dieses herausfinden um welches Talent es sich handelt - wie geht man da davor? Die Aspekte geben häufig noch sehr interessante Antworten zu einer Stellung, leider sind diese bei mir relativ schwach geworfen worden :lol:
Satriana hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 18:58
Ich bekomme es jetzt leider nicht mehr hin noch das 6te Haus zu deuten. Vielleicht kannst du schon etwas damit anfangen.


Satriana, ich danke dir das du dir überhaupt die Zeit für mich genommen hast! :king: :blumen: Vielleicht hast du ja irgendwann nochmal die Lust und die Zeit für das 6. Haus - beim 10. Haus hast du schon den goldenen Griff gemacht, das hat Potenzial Satriana! :yellowgrin: :kuss:

Ich bin begeistert, gespannt und sehr glücklich!

Dir eine wunderbare, erholsame Nacht und einen schönen Sonntag! :)
Florian

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Florian
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Berufung/ Beruf findenung

Beitrag von Florian » Fr 28. Sep 2018, 14:00

Da das hier ein öffentliches Forum ist und jemand anderes vielleicht als Laie ähnliche Fragen wie ich hat, versuche ich einfach mal selbst das 6. Haus mit den Planet zu deuten. Vielleicht kann jemand der mehr Ahnung hat dann was dazu sagen? :confused: :D

Da das 6. Haus allgemein den Alltag beschreibt hatte ich etwas Schwierigkeiten mit Neptun. Ich wusste ehrlich gesagt nicht viel damit anzufangen. Wie gesagt bin ich selbst absoluter Laie und hab mir folgendes selbst irgendwie zusammen gereimt - daher wäre es wirklich nochmal super wenn jemand anderes was dazu sagen könnte :kopfueb:

Ersteinmal zum Herrscher des 6. Hauses (Saturn) - "warum geschieht es?":
Eigene Werte und Normen mit in den Alltag integrieren.

Dann zu Neptun:

Neptun im 6. haus: (Was geschieht?)
Feinfühligkeit im Alltag, über Arbeit/ Alltag Verbindung zum Spirituellen möglich.

Neptun im Steinbock: (Wie geschieht es, wie Zugang?)
Durch Entschleunigung, Fokus auf das wichtigste/ Ohren auf die Stille

Neptun Herr. vom 8. Haus: (Warum geschieht?)
Um tiefere Bedeutsamkeit zu erfahren, um zu tieferen geistigen Verständnis zu kommen.

Und zu Uranus:

Uranus im 6. Haus: (Was geschieht?)
Bedürfnis nach Abwechslung und Selbstständigkeit im Alltag/ der Arbeitswelt.

Uranus im Wassermann: (Wie geschieht es?)
Auffällig und ungewöhnlich

Uranus Herr. von 6. Haus: (Warum geschieht es?)
Um ein Umdenken in Gang zu bringen??? Um sich von Normen und Regeln zu befreien??

So richtig schlau bin ich aus diesen Interpretationen nicht geworden. :gruebel: Wie arbeitet ein gelernter Astrologe eigentlich nun mit diesen Erkenntnissen und macht daraus klare Aussagen?

Ich hoffe jemand weiß mehr!

--------------------------------------------
Kann man eigentlich ein geöffneten Thread im Nachhinein umbenennen oder verschieben? Ich glaube der Thread passt unter "persönliche Anliegen" besser :kopfueb:

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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von GreenTara » Fr 28. Sep 2018, 21:35

Hallo Florian :)
Florian hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 14:00
Kann man eigentlich ein geöffneten Thread im Nachhinein umbenennen oder verschieben? Ich glaube der Thread passt unter "persönliche Anliegen" besser :kopfueb:
Geht beides. Soll ich den Thread umbenennen? (Du selbst kannst das auch bis zu 300 Minuten nach Threaderöffnung). Und ich kann ich auch verschieben. Mache ich jetzt auch gleich.

Zu allem anderen:
So richtig schlau bin ich aus diesen Interpretationen nicht geworden.
Ich auch nicht. :D Allerdings gehe ich mittlerweile auch ganz anders heran, lasse die Zeichenebene weg und arbeite auch nicht mehr mit Fragen wie "Wie geschieht es"? sondern eher: Wo spielt die Musik (Planet in Haus) und wer hat den Auftrag dafür gegeben (Herkunftshaus des Planeten)?

Ganz grundsätzlich meine ich, dass du mit Neptun und Uranus in 6 Probleme haben könntest, den Alltag zu bewältigen, insbesondere aus Routinen (Haus 6) herauszuspringen (Uranus), an die du dich gebunden fühlen solltest, sie aber nicht als bindend betrachtest/wahrnimmst (Neptun aus 8). Zu Letzterem: Da, wo Neptun steht oder "herkommt", ist man ungeprägt, im Gegensatz zu Pluto, der einem einen Stempel aufdrückt. Ungeprägt bedeutet, man ist auf diesem Feld frei von Konventionen, Wertmaßstäben anderer etc., aber der Preis dieser Freiheit ist Verunsicherung oder auch (Selbst-)Täuschung oder auch, dass man gar nicht mitbekommt, dass es so etwas wie Verpflichtungen geben könnte. Da ist Saturn als Herrscher von 6 ein gutes Gegengewicht. Er könnte in 9 bedeuten, dass für die Bewältigung des Alltags und seiner Routinen Maßstäbe wichtig sind, die hauptsächlich in deinem sozialen Umfeld (Haus 9) gelten.

Uranus ist Herrscher von 7, damit ist vermutlich die Fähigkeit gegeben, mit Widersprüchlichkeiten gut umgehen zu können, womöglich auch ein blitzschnelles Umschalten zu gegensätzlichen Standpunkten: Um 21 Uhr behauptest du A und um 21:01 Uhr behauptest du mit B das komplette Gegenteil. Für dich ist das kein Problem, für andere möglicherweise schon. :D Mit Uranus in 6 verschaffst du dir auf diese Weise deinen persönlichen Freiraum (Haus 6) und bekommst es vermutlich sogar hin, dass andere dir das nicht krumm nehmen (Uranus und Neptun in 6), weil du nach bestimmten Regeln spielst (Saturn aus 6 in 9).

Kannst du damit etwas anfangen?

Schöne Grüße
Rita
»Menschliche Reife ist das Richtige zu tun, selbst wenn es die Eltern empfohlen haben.«

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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von Florian » Sa 29. Sep 2018, 01:29

Juhu Rita! -stell dir hier ein freudig winkenden Smiley vor! :yellowgrin:

Danke fürs verschieben - hier ist der Thread denke ich besser aufgehoben! ^^
GreenTara hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 21:35
Soll ich den Thread umbenennen?
Ich glaube mit der Überschrift "Berufung/ Beruf finden" würden andere besser informiert sein, über den Inhalt. Fing ursprünglich mit der Frage von der Bedeutung des Glückspunktes im 10. Haus an - wollte von Anfang an auf die Berufung (ist seit Jahren ein großes Thema für mich) ,dachte der Glückspunkt würde Informationen dazu geben können.
GreenTara hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 21:35
nicht mehr mit Fragen wie "Wie geschieht es"? sondern eher: Wo spielt die Musik (Planet in Haus) und wer hat den Auftrag dafür gegeben (Herkunftshaus des Planeten
Super Tipp - wende mich da nochmal an dich!
GreenTara hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 21:35
Da ist Saturn als Herrscher von 6 ein gutes Gegengewicht. Er könnte in 9 bedeuten, dass für die Bewältigung des Alltags und seiner Routinen Maßstäbe wichtig sind, die hauptsächlich in deinem sozialen Umfeld (Haus 9) gelten.
Das war eine gute Anregung! Kann dies auch bedeuten dass es meine Aufgabe ist, meine Wahrheit, meine Sicht auf die Welt, meine Werte und Normen im Alltag, z.B. in der Schule (blödes Beispiel?), zu propagieren - bzw. generell meinen Mitmenschen durch mein "Anderssein" neue Sichtweisen zu eröffnen - damit diese z.B. ungelöste Probleme bewältigen können? Vllt ist dies das Talent, welches hinter der gedeuteten "Andersartigkeit" von Santriana steckt... Dann kommt noch die Aufgabe den süd. Mondknoten im 9. Haus, sprich die Fähigkeit des wahren Erkennens von Dingen mit dem nördlichen Mondknoten im 3 Haus, sprich Dinge weiterzugeben, zu verbinden(?). Dann dazu der Merkur (wieder Kommunikationsprinzip) im eingeschlossenen Stier (langsam aber beständig) im 10. Haus (als Berufung), welches genau wie der n. Mondknoten (selbiges Prinzip) Zeit benötigt, um sich zu entfalten - ca. 2. Lebenshälfte.
Es geht also insgesamt darum das ich etwas mitteile. Dies ist wichtig für meine Berufung, aber auch um meine Lebensaufgabe (Mondknotenachse) zu erfüllen und wo Berufung erfüllt wird, liegt mein Glück.
Nun.. was fange ich nun mit dem Wissen an, dass ich all diese Fähigkeiten habe, aber erst in der zweiten Lebenshälfte die nötigen Mittel habe diese zu leben? :gruebel: :lol:
GreenTara hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 21:35
(Neptun aus 8). Zu Letzterem: Da, wo Neptun steht oder "herkommt", ist man ungeprägt
Auch dies gibt mir die Möglichkeit die nötigen Erfahrungen zu machen, um neue Lösungsansätze entwickeln zu können, oder?
Das mit den nicht wahrnehmen bzw. spüren von Verpflichtungen findet sich übrigens tatsächlich wieder...
GreenTara hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 21:35
persönlichen Freiraum (Haus 6) und bekommst es vermutlich sogar hin, dass andere dir das nicht krumm nehmen
JA! :rofl:
Ich bin selbst (gerade auch in letzter Zeit) immer wieder überrascht wie sehr sich die Toleranz bei mir in diesem Bereich dehnen lässt und bei anderen schon beim kleinsten Versuch, reißt.

Weißt du, generell habe ich bei all diesen Konstellationen (im beruflichen Sinne) ein unheimlich gutes Gefühl - ich denke daher kommt auch dieser Drang es erfahren zu wollen, was dort hinter steht (/stehen könnte).

Rita, du hast ein paar Lücken für mich gefüllt - ich glaube ich muss mir dein Beitrag später am Tage nochmal durchlesen, um sicher zu gehen das ich nichts überlesen hab!

Wünsche dir und allen Lesern eine gute Nacht! :yellowgrin:

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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von GreenTara » Sa 29. Sep 2018, 15:45

Hallo Florian :)

ich werde versuchen, mit durch deinen Beitrag durchzuarbeiten, allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Florian hat geschrieben:
Sa 29. Sep 2018, 01:29
Fing ursprünglich mit der Frage von der Bedeutung des Glückspunktes im 10. Haus an - wollte von Anfang an auf die Berufung (ist seit Jahren ein großes Thema für mich) ,dachte der Glückspunkt würde Informationen dazu geben können.
Für mich stellt sich als Erstes die Frage, was du denn unter Berufung verstehst? Dazu muss ich gestehen, dass man mich mit "Beruf - Berufung" nicht mehr hinterm Ofen hervorlocken kann. Berufe und deren Ausübung dienen in erster Linie der Absicherung der Existenz, sind also "Brotberufe" und haben mit Ambitionen und "höheren Zielen" wenig zu tun, so lange man nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Die Gleichung "Beruf = Berufung = Verwirkliche dich selbst" ist nur ein PR-Gag, um die Leute bei der Stange zu halten, damit sie sich freiwillig im Hamsterrad abstrampeln. Das sieht man in deinem Fall sehr gut: Der Herrscher von 2 (Existenzsicherung auf der materiellen Ebene) steht in Haus 10 (was sind meine Ziele, wie will ich bedeutsam sein/werden - nicht zu verwechseln mit "einflussreich, berühmt etc.") und der Herrscher von 10 steht in 2. Selbst wenn du z. B. bei der Müllabfuhr arbeiten würdest - was eine gesellschaftlich sehr bedeutsame Arbeit ist - würdest du mit dem erzielten Einkommen deine Brötchen und dein Dach über dem Kopf finanzieren und weil du dich selbst "reproduzieren" (essen, trinken, wohnen, kleiden etc.) musst, tust du etwas Bedeutsames (Müll beseitigen).
Kann dies auch bedeuten dass es meine Aufgabe ist, meine Wahrheit, meine Sicht auf die Welt, meine Werte und Normen im Alltag, z.B. in der Schule (blödes Beispiel?), zu propagieren - bzw. generell meinen Mitmenschen durch mein "Anderssein" neue Sichtweisen zu eröffnen - damit diese z.B. ungelöste Probleme bewältigen können?
Ich formuliere es mal so herum: Du könntest meiner Einschätzung nach durchaus eine Art Talent, eine Begabung, haben, andere Menschen zu beraten oder zu begleiten (z, B. in der Sozialarbeit im weitesten Sinne, die wäre dann auch gesellschaftlich bedeutsam, s. Haus 2 und 10).
Dann kommt noch die Aufgabe den süd. Mondknoten im 9. Haus, sprich die Fähigkeit des wahren Erkennens von Dingen mit dem nördlichen Mondknoten im 3 Haus, sprich Dinge weiterzugeben, zu verbinden(?). Dann dazu der Merkur (wieder Kommunikationsprinzip) im eingeschlossenen Stier (langsam aber beständig) im 10. Haus (als Berufung), welches genau wie der n. Mondknoten (selbiges Prinzip) Zeit benötigt, um sich zu entfalten - ca. 2. Lebenshälfte.
Ich bin nicht der Ansicht, dass die Knotenachse so etwas wie eine Aufgabenstellung beinhaltet. Da müsste sich jemand anderes erbarmen. Für mich sind die Knoten schlicht etwas Verbindendes wie Kabel oder aber ein Wechsel der Polarität.
Es geht also insgesamt darum das ich etwas mitteile. Dies ist wichtig für meine Berufung, aber auch um meine Lebensaufgabe (Mondknotenachse) zu erfüllen und wo Berufung erfüllt wird, liegt mein Glück.
Nun.. was fange ich nun mit dem Wissen an, dass ich all diese Fähigkeiten habe, aber erst in der zweiten Lebenshälfte die nötigen Mittel habe diese zu leben? :gruebel: :lol:

Eben: Was fängt man mit so einem bedeutungsschwangerem Geschwafel an? :D Mir persönlich scheint, dass man Glück empfinden kann, wenn man sich nicht zu weit von dem entfernt, was jetzt gerade ist, wie man gerade ist, wo man gerade ist. Die Probleme und das Kopfkino springen meist an, wenn sich der erlebte "Ist-Zustand" nicht mit dem gedachten und gewünschten "Soll-Zustand" zur Deckung bringen lässt. Erfüllung gibt es - meiner Meinung nach - immer nur in dem, was ich "Jetzt" nennen würde (auch wenn es blöde klingt).
GreenTara hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 21:35
(Neptun aus 8). Zu Letzterem: Da, wo Neptun steht oder "herkommt", ist man ungeprägt
Auch dies gibt mir die Möglichkeit die nötigen Erfahrungen zu machen, um neue Lösungsansätze entwickeln zu können, oder?
Das mit den nicht wahrnehmen bzw. spüren von Verpflichtungen findet sich übrigens tatsächlich wieder...
Da, wo noch nichts bestimmt wurde oder etwas ohne Prägung ist, hast du freie Hand. :yes:
ich denke daher kommt auch dieser Drang es erfahren zu wollen, was dort hinter steht (/stehen könnte).
Das ist das, was dich bewegt, in Gang bringt und dich motiviert und das findest du in Haus 4 im Zusammenspiel mit Haus 10.

Schöne Grüße
Rita
»Menschliche Reife ist das Richtige zu tun, selbst wenn es die Eltern empfohlen haben.«

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Florian
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von Florian » Mo 1. Okt 2018, 21:45

Guten Abend liebe Rita,

ich musste deine Worte erstmal sacken lassen und kam erst jetzt zum antworten - ich hoffe du hast noch die Geduld!
GreenTara hat geschrieben:
Sa 29. Sep 2018, 15:45
Für mich stellt sich als Erstes die Frage, was du denn unter Berufung verstehst?
GreenTara hat geschrieben:
Sa 29. Sep 2018, 15:45
"Beruf = Berufung = Verwirkliche dich selbst" ist nur ein PR-Gag
Ich dachte schon das hinter dem 10. Haus und dem Wort "Berufung" mehr steht als nur der bloße Broterwerb, diesem habe ich eher dem 2. Haus zugeordnet. Das 10. Haus ist im vierten Quadranten, indem es um Schicksalhaftes, um "höhere, gesellschaftliche Aufgaben" geht. Der MC geht auf den höchstmöglichen Punkt ein, den wir in diesem Leben erreichen können - dies setzte ich nicht mit Broterwerb gleich. Auch die Opposition zum 4. Haus zeigt doch an, dass wir im Idealfall unsere innersten Motive, Normen und Werte, einfach das was uns ausmacht mit in die Gesellschaft integrieren können - das mann etwas fürs Kollektiv tut: Was gebe ich an diese Welt, was ich mein Beitrag? Berufung hat für mich im ersten Sinne nichts mit einen Job oder Geld verdienen zu tun, sondern eben das wozu man durchs Schicksal berufen worden ist (oder um es weniger esoterisch auszudrucken: Wofür man geeignet ist). Und das kann auch sowas sein wie 3x am Tag irgendwelche Bäume zu gießen und den ganzen Tag nur zu meditieren. Idealerweise lässt sich Berufung mit einem Beruf verbinden. Meine Frage ist also in erster Linie nicht was mein Horoskop Jobtechnisch anzeigt, sondern wie ich meine Aufgabe, mein Weg, da wo ich Glück erfahren kann - in welcher Richtung ich dies erfahren kann und wo ich meinen Beitrag in dieser Gesellschaft leisten kann.
GreenTara hat geschrieben:
Sa 29. Sep 2018, 15:45
Ich formuliere es mal so herum: Du könntest meiner Einschätzung nach durchaus eine Art Talent, eine Begabung, haben, andere Menschen zu beraten oder zu begleiten (z, B. in der Sozialarbeit im weitesten Sinne, die wäre dann auch gesellschaftlich bedeutsam, s. Haus 2 und 10).
Um dich richtig zu verstehen, was genau meinst du mit "s. Haus 2"?
GreenTara hat geschrieben:
Sa 29. Sep 2018, 15:45
Mir persönlich scheint, dass man Glück empfinden kann, wenn man sich nicht zu weit von dem entfernt, was jetzt gerade ist, wie man gerade ist, wo man gerade ist
Ich gebe dir voll recht.
Auf mich bezogen und warum ich so hinter der Bedeutung der Berufung im Horoskop bin, ist der das bei mir ein Vakuum im "Jetzt" ist. Ich fühle mich einfach behindert und in meiner Selbstverwirklichung beschränkt. Das "jetzt" kann ich akzeptieren, aber nicht Leben. Der Länge wegen mag dies in der Kürze nun melodramatisch und pubertär klingen, ist es aber nicht. Es ist Real und Fakt.
Im übrigen geht es vielen Jugendlichen die mit dieser Orientierungslosigkeit zu kämpfen haben ähnlich beschissen . Seinen Platz zu finden (6. Haus), das Gefühl gebraucht zu werden und vllt auch seine Fähigkeit/Möglichkeiten (10. Haus) integrieren zu können sind elementare Bedürfnisse.
GreenTara hat geschrieben:
Sa 29. Sep 2018, 15:45
Das ist das, was dich bewegt, in Gang bringt und dich motiviert und das findest du in Haus 4 im Zusammenspiel mit Haus 10.
Mein 4. Haus ist ein unbesetztes Haus. Lediglich der Chiron, wenn man diesen Berücksichtigung schenkt, tummelt sich dort rum. Würde man dann einfach die Eigenschaften der Waage mit dem Widder & Stier sowie dem Merkur des 10. Hauses zusammen bringen? Das erste woran ich denke beim Zeichen Waage ist die griechische Liebesgöttin Venus. Also irgendwas nettes im Zusammenhang mit anderen Menschen, Schönheit/ Harmonie und wenn man politische Bilder der Judikative im Kopf hat, auch die Gerechtigkeit. Dies sind also Dinge die mich motivieren und die mich bewegen. Venus als Herr. im 11. Haus = Schönheit, Genuss im ausgegorenen Kreise . Also würden mich zum Beispiel irgendwelche geschlossenen Veranstaltungen im oberen Kreise, vorausgesetzt es ist eine idealistisch eingestellte Gesellschaft, antreiben - um nur mal ein Beispiel für mein Gedankengang zu nennen. Kann man dies noch genauer untersuchen, kann man noch mehr vom Horoskop einbeziehen? Auch dies kann wieder alles sein und jedem entsprechen :spock: . Für sich selbst findet man mit der Zeit schon irgendwelche Deutungsmöglichkeiten, aber wie will man in der Lage sein die richtige Deutung für andere zu finden oder redet man durchgängig im Konjunktiv? :confused:

Nun denn... :ohnmacht:

Hab 'nen schönen Abend!
Florian

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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von GreenTara » Di 2. Okt 2018, 11:58

Hallo Florian :)
Florian hat geschrieben:
Mo 1. Okt 2018, 21:45
ich musste deine Worte erstmal sacken lassen und kam erst jetzt zum antworten - ich hoffe du hast noch die Geduld!
Wenn sich jemand interessiert wie du und nicht nur eine Gefälligkeitsdeutung "abholen" möchte, ist mein Geduldsfaden recht lang.

Im folgenden Zitat habe ich einiges fett markiert:
Das 10. Haus ist im vierten Quadranten, indem es um Schicksalhaftes, um "höhere, gesellschaftliche Aufgaben" geht. Der MC geht auf den höchstmöglichen Punkt ein, den wir in diesem Leben erreichen können - dies setzte ich nicht mit Broterwerb gleich. Auch die Opposition zum 4. Haus zeigt doch an, dass wir im Idealfall unsere innersten Motive, Normen und Werte, einfach das was uns ausmacht mit in die Gesellschaft integrieren können - das mann etwas fürs Kollektiv tut: Was gebe ich an diese Welt, was ich mein Beitrag? Berufung hat für mich im ersten Sinne nichts mit einen Job oder Geld verdienen zu tun, sondern eben das wozu man durchs Schicksal berufen worden ist (oder um es weniger esoterisch auszudrucken: Wofür man geeignet ist). Und das kann auch sowas sein wie 3x am Tag irgendwelche Bäume zu gießen und den ganzen Tag nur zu meditieren. Idealerweise lässt sich Berufung mit einem Beruf verbinden. Meine Frage ist also in erster Linie nicht was mein Horoskop Jobtechnisch anzeigt, sondern wie ich meine Aufgabe, mein Weg, da wo ich Glück erfahren kann - in welcher Richtung ich dies erfahren kann und wo ich meinen Beitrag in dieser Gesellschaft leisten kann.
Fällt dir etwas auf? :) (Ich verrate dir später, welchen Eindruck ich bekommen habe.)
Um dich richtig zu verstehen, was genau meinst du mit "s. Haus 2"?
Damit meine ich den "Broterwerb" oder - mehr an den Marxismus angelehnt: Das, was du brauchst, um dich zu reproduzieren, also Nahrung, Kleidung, ein Dach über dem Kopf. Oder noch einmal anders ausgedrückt und Maslow folgend: Die Befriedigung deiner physischen Bedürfnisse.
Auf mich bezogen und warum ich so hinter der Bedeutung der Berufung im Horoskop bin, ist der das bei mir ein Vakuum im "Jetzt" ist. Ich fühle mich einfach behindert und in meiner Selbstverwirklichung beschränkt. Das "jetzt" kann ich akzeptieren, aber nicht Leben. Der Länge wegen mag dies in der Kürze nun melodramatisch und pubertär klingen, ist es aber nicht. Es ist Real und Fakt.
Es klingt nicht pubertär und auch nicht unrealistisch. Es klingt so, als sei dir sehr klar, was in diesem Land und in dieser Gesellschaft los ist. Es klingt nach einem Wunsch nach Antworten. Es klingt nach Suche und damit bist du nicht allein.
Im übrigen geht es vielen Jugendlichen die mit dieser Orientierungslosigkeit zu kämpfen haben ähnlich beschissen . Seinen Platz zu finden (6. Haus), das Gefühl gebraucht zu werden und vllt auch seine Fähigkeit/Möglichkeiten (10. Haus) integrieren zu können sind elementare Bedürfnisse.
Zunächst: Das geht und ging Jugendlichen zu allen Zeiten ähnlich. Und es geht auch Älteren nicht anders. Seit gut 17 Jahren bin ich in astrologischen und teilweise esoterischen Foren unterwegs, und überall sind Junge, Mittelalte und Alte auf der Suche: Nach sich selbst, dem "Sinn des Lebens", nach einer Art "Bedienungsanleitung" für sich selbst oder für das Glücklichsein.

Was ich jetzt interessant finde, weil ich gerade vorgestern mit einer lieben Bekannten darüber sprach, ist dein Wunsch, gebraucht zu werden, mit dem du ja auch nicht allein bist: Interessant deshalb, weil ich diesen Wunsch nicht mehr in dieser Weise verspüre. :gruebel: Könnte damit zusammenhängen, dass sich mein Wunsch nach "Gebrauchtwerden" erschöpfte, als ich irgendwann völlig "verbraucht" vom ausdauernden "Gebrauch" war. Daher taucht für mich die Frage auf: Was steckt hinter diesem Wunsch? Hast du eine Idee? Meine Idee ist, dass jeder Mensch "gesehen" werden möchte, mit all seinen Gaben, Fähigkeiten und Fertigkeiten und ein Vehikel dafür ist, gebraucht zu werden - auch im Sinne von Identitätsstiftung.
Mein 4. Haus ist ein unbesetztes Haus. Lediglich der Chiron, wenn man diesen Berücksichtigung schenkt, tummelt sich dort rum. Würde man dann einfach die Eigenschaften der Waage mit dem Widder & Stier sowie dem Merkur des 10. Hauses zusammen bringen? Kann man dies noch genauer untersuchen, kann man noch mehr vom Horoskop einbeziehen?
Jedes Haus hat ja mindestens einen Herrscher und die würde ich heranziehen: Das wäre in deinem Fall für Haus 4 die Venus, die wiederum in Haus 11 steht. Dann kannst du den Kritischen Grad, auf dem der IC (Spitze 4) steht, heranziehen. Das ist ein Saturn/Uranus-Grad (auf einem solchen liegt auch dein MC). Das bedeutet: Du kannst auch Saturn und Uranus als "erweiterte Häuserherrscher" in deine Überlegungen einbeziehen. Damit sind wir dann wieder beim Saturn in 9 ("Sozialarbeiter") und beim Uranus in 6. Auf diese Weise kannst du sehr viele Faktoren eines Horoskopes miteinander "vernetzen", also auch die IC/MC-Achse mit den Herrschern Venus und Mars.
Für sich selbst findet man mit der Zeit schon irgendwelche Deutungsmöglichkeiten, aber wie will man in der Lage sein die richtige Deutung für andere zu finden oder redet man durchgängig im Konjunktiv? :confused:
Was richtig ist, entscheidet der "Gedeutete", daher versuche ich, beim Konjunktiv zu bleiben. Jede Konstellation beinhaltet sehr viele Möglichkeiten, wie sie sich real zeigen kann, allerdings nicht ist das nicht beliebig. Was man kann: Man kann eine Konstellation inhaltlich beschreiben, die Form jedoch nicht. Als Beispiel dafür bringe ich gern das Horoskop von Karl Marx. Der hat ziemlich viel in Stier und in Haus 2 herumstehen. Er hat sich viel mit Werten, Geld, Wertschöpfung etc. beschäftigt, existenzsichernd war das allerdings nur zeitweise, obwohl er sich ewig lange genau damit (Existenzsicherung, Produktion und Reproduktion, Eigentumsverhältnisse etc.) auf seine Weise beschäftigte.

Eine Bedienungsanleitung ist eine Horoskopdeutung nicht, aber sie kann durchaus helfen, für sich selbst Fragen zu formulieren (auf der Basis des Horoskops) und eigene Antworten zu finden.

Schöne Grüße
Rita
»Menschliche Reife ist das Richtige zu tun, selbst wenn es die Eltern empfohlen haben.«

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frajoscha
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von frajoscha » Di 2. Okt 2018, 18:09

Hallo Florian und Foris,

Im Wort Berufung ist das Wort Ruf enthalten. Im Volksmund heißt es manchmal –Er oder Sie- wurde
berufen an die und die Stelle. Er fühlte sich berufen das zu tun. Im Fragekontext würde ich anneh-
men, dass Jedermann oder Jedefrau dazu gerufen ist oder besser berufen ist das zu tun was dem
vorgedachten Lebenssinn entspricht.

Daher neige ich nicht dazu das MC und das 10. Haus als erstes in den Fokus zu nehmen. Darin ist
die soziale Stellung und die Tätigkeit zu verstehen die zur sozialen Stellung führt. Viele Menschen
kennen ihre Berufung nicht und entscheiden nach Maßstäben die außerhalb der eigentlichen Beru-
fung liegen. Der Vater war Schreiner, also wird der Sohn auch Schreiner. Der Vater leitet eine Fir-
ma, der Sohn sollte nachfolgen.

Hinzu kommt, dass in der heutigen Zeit die Menschen multifunktional sein müssen, um mit der
Vielschichtigkeit der Lebensverhältnisse angemessen reagieren zu können. Daher meine ich, dass
es angeraten erscheint nach anderen Kriterien für eine Berufung Aus-schau zu halten.

Wenn wir nach Aussagehilfen für die Berufung in Geburtshoroskop schauen wollen, müssen wir
auch damit rechnen, dass einerseits klare Hinweise vorhanden sein können oder das wir mit Er-
schwernissen in der Rufnachfolge rechnen müssen.

Dann ganz wichtig, wenn wir es schaffen ein Generalthema gefunden zu haben sollten wir wissen,
dass es mehrere Möglichkeiten geben kann das Generalthema ins Leben zu integrieren, womit wir
dann beim Beruf landen.

Ich möchte vorerst keine definitiven Aussagen zum Horoskop selbst machen sondern viel lieber
nachdenken wie man ganz generell diese spezielle Frage anzugehen hat unter Berücksichtigung
einer Radix.

Da gibt es den Punkt der Berufung (MC+ [mo_ab_k] - [so_k]). Dort wo dieses Rechenergebnis im
Horoskop sich findet ist auch der Dispositor dieses Lospunktes. Daher beachte man die Interak-
tionen dieses Dispositors mit der Radix insgesamt.

Dann ist die Zusammenarbeit von ☿ und [mo_ab_k] in Würden, Schwächen und Aspekten wichtig,
um Einblick in die geistig-moralischen Eigenschaften desjenigen zu erfahren.

Die Häuser 9, 10, 1, 3, 5 und 7 in ihren Zeichen und deren Dispositoren und Begegnungen unter-
einander würde ich vorzugsweise Beachtung schenken. Was diese genannten Häuser bedeuten
möchte ich als bekannt voraussetzen.

Dann, vielleicht noch nicht schlussendlich, würde ich das Temperament erkunden, um weitere
Hinweise und Vorgaben zu erhalten.

Hamburger Schule, MRL und Roscher haben ihre eigenen Methoden, die auf ihre Weise das ihrige dazu
beitragen können.
Gruß, frajoscha

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Florian
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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von Florian » Sa 6. Okt 2018, 22:14

Guten Abend Rita und Frajoscha,

ich fang einfach mal der Reihenfolge nach an, von oben nach unten. :cool:

Also liebe Rita,

ich habe mir interessanterweise diese Woche viele Gedanken um das 2. Haus im Horoskop gemacht. Manchmal sieht man "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr" oder konzentriert sich zu stark auf andere Punkte im Horoskop.
Dabei bin ich mir nicht ganz sicher ob der Mars bei mir nun zum 2. Haus oder zum 3. Haus gedeutet wird. Wäre der Mars im 2. Haus, wüsste ich dies nicht recht einzuordnen. Um mal das Leben mit einzubeziehen: Als Kind hatte ich (das Kind in der Mitte - somit auch mittleres Taschengeld) immer am meisten Geld auf dem Konto, mit Abstand. Und das obwohl ich nicht das meiste "Einkommen" hatte. Der Lütten hat man immer gerne was zugesteckt und der Ältere hatte trotz nur 1,5 Jahren unterschied beinahe das doppelte an Taschengeld bekommen. Da kam dann meine Jungfrau im 2. Haus wohl gut zum Zug. Seitdem ich allerdings alleine stehe und einmal über einen längeren Zeitraum ein höheres Einkommen hatte und dann plötzlich nicht mehr, geht das Geld raus wie es rein geht und oft geht mehr raus als überhaupt rein geht. Ob dies nun der impulsive Mars ist oder vllt doch einfach nur ein psychologischer Affekt? Nur mal so ein Gedankengang...
GreenTara hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 11:58
ist dein Wunsch, gebraucht zu werden, mit dem du ja auch nicht allein bist: Interessant deshalb, weil ich diesen Wunsch nicht mehr in dieser Weise verspüre
Das erste Gefühl, was diese Worte in mir auslösten war etwas melancholisch angehaucht, weil ich mich gefragt habe was dir passiert sein muss, dass du diesen Wunsch nicht mehr verspürst. Ich mit meinen 21 Jahren Lebenserfahrung seh darin eher eine (sich aufbauende) Blockade, als eine Lösung. Vielleicht ist es aber auch (d)eine Lösung. :)
GreenTara hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 11:58
Was steckt hinter diesem Wunsch? Hast du eine Idee? Meine Idee ist, dass jeder Mensch "gesehen" werden möchte, mit all seinen Gaben, Fähigkeiten und Fertigkeiten und ein Vehikel dafür ist, gebraucht zu werden - auch im Sinne von Identitätsstiftung.
Du hast dies schön in Worte gefasst. Jeder Mensch sucht Bedeutung, durch das Gefühl hilfreich für andere sein zu können. Die Form in der sich dies äußert gibt wieder Rückschlüsse auf die geistige Reife/Entwicklung. Dadurch das viele aber die eigene Bedeutung, von der Bedeutung die ihnen andere Menschen zuordnen, abhängig machen, kann man dich auch wieder als "reifer" bezeichnen, dadurch das du dich davon unabhängig gemacht hast. Kurze Anregung: Bist du dies denn wirklich?
GreenTara hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 11:58
Dann kannst du den Kritischen Grad, auf dem der IC (Spitze 4) steht, heranziehen
GreenTara hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 11:58
auf einem solchen liegt auch dein MC
Das ist nochmal eine gute Info! Mit den kritischen Graden von Rosche hab ich mich noch gar nicht beschäftigt, ist das Buch ein "Must-have"? Dann würde ich dies meinem Sortiment hinzufügen. Ich hab noch nie so viele Bücher gekauft wie dieses Jahr :D Auch unabhängig von den empfohlenen Büchern hier, hab ich noch einige gekauft. Das Interesse an Büchern startete aber wie gesagt mit dem ersten mir hier nahe gelegten Buch! :spitze:

--------------
frajoscha hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 18:09
Ich möchte vorerst keine definitiven Aussagen zum Horoskop selbst machen sondern viel lieber
nachdenken wie man ganz generell diese spezielle Frage anzugehen hat unter Berücksichtigung
einer Radix.
Frajoscha, ich danke dir sehr das du etwas Nachhaltiges vermitteln möchtest! Mein Problem: Die Interpretation. Ein Astrologe (und ich bin leider keiner, vllt werde ich es noch :gruebel: ) ist nur so gut wie sein Wissen. Wirkt dieser Satz zu banal um diesen zu erwähnen? Mit meinem Wissen, meiner Art zu denken komme ich leider schon länger nicht mehr weiter, daher würde eine Aussage deinerseits vllt diesen Teufelskreis durchbrechen, indem ich eine neue Art zu Denken zu sehen bekomme. :D
Dein Beitrag hat aber zu einem kreativen Einfall geführt! Undzwar möchte ich mein Horoskop als Konstrukt mit den von dir genannten Häusern, vllt auch mit allen, neu konstruieren, so dass mehr die Bedeutung und Wechselwirkungen der Zeichen, Planeten und Dispositoren erkennbar wird. Durch Kunst ist mir schon das ein oder andere Mal, etwas vorher oft übersehbares, sichtbar bzw. erkennbar geworden. Bestes Beispiel, durch Anregung von Rita, das eigene Horoskop mal zu zeichnen. Banal, aber unheimlich effektiv! Ich weiß noch nicht was daraus wird, allerdings wurde mein Denkmuster dadurch zumindest schonmal etwas von dir aufgelockert - Danke!

Kannst du dir folgendes nochmal angucken, ob ich dies richtig verstanden/gemacht habe?
frajoscha hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 18:09
(MC+ - )
Das heißt mein Dispositor ist, trotz eingeschlossenem Zeichen, Stier?
frajoscha hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 18:09
Daher beachte man die Interak-
tionen dieses Dispositors mit der Radix insgesamt.
Kannst du nochmal ein kleines Beispiel geben, für das richtige Verständnis/ die richtige Anwendung?
frajoscha hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 18:09
Die Häuser 9, 10, 1, 3, 5 und 7 in ihren Zeichen und deren Dispositoren und Begegnungen unter-
einander würde ich vorzugsweise Beachtung schenken.
Mir ist aufgefallen das viele erfolgreiche Kollegen, die ihre Arbeit im "Beauty-Buisness" mit Leidenschaft nachgehen, ebenfalls mit Waage im IC stehen. Was für viele hier selbstverständlich ist, was ich auch schon oft gehört habe, aber jetzt erst beginne zu verstehen, das man wirklich das ganze Horoskop für ein Anliegen sich anschauen muss. Ich schäme mich schon fast hier diese Erkenntnis nieder zu schreiben, aber jeder der dies hier liest kennt bestimmt den Unterschied zwischen "Hören" und "Hören & Verstehen". Umso mehr hoffe ich das du nochmal ein Beispiel geben kannst, für die Interaktion eines Dispositors im gesamten Horoskop. :king:
frajoscha hat geschrieben:
Di 2. Okt 2018, 18:09
würde ich das Temperament erkunden


Ich hoffe ich schockiere dich heute nicht mit diesen grundlegendsten Fragen! Das Temperament richtet sich doch nach den Anteilen der Elemente im Horoskop, oder? Nach meinem Programm habe ich eine dominierende Luftbetonung von 38,5%, daher leite ich ab das ich ein sanguinisches Temperament habe. Dies würde ich so unterschreiben.

Huhuhu! Wieder ganze gespannt! :D

Ein schönes restliches Wochenende an euch!

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Berufung/ Beruf finden

Beitrag von frajoscha » So 7. Okt 2018, 16:20

Hallo Florian,

Der Übersicht willen zuerst Deine Fragen in Kürze:

1. Mit meinem Wissen, meiner Art zu denken komme ich leider schon länger nicht mehr weiter,
daher würde eine Aussage deinerseits vllt diesen Teufelskreis durchbrechen, indem ich eine neue Art
zu Denken zu sehen bekomme.

2. Das heißt mein Dispositor ist, trotz eingeschlossenem Zeichen, Stier?

3. frajoscha hat geschrieben: ↑Di 2. Okt 2018, 18:09
Daher beachte man die Interaktionen dieses Dispositors mit der Radix insgesamt.

Kannst du noch mal ein kleines Beispiel geben, für das richtige Verständnis/ die richtige An-wendung?

4. Umso mehr hoffe ich dass du noch mal ein Beispiel geben kannst, für die Interaktion eines Disposi-
tors im gesamten Horoskop.

* * *

Hallo Florian,

Lass mich versuchen Deine Fragen zu beantworten.

Zu 1.
Wer Astrologie betreibt und dabei zu brauchbaren und zutreffenden Bewertungen kommt muss
die Erfahrung machen, dass dabei eine bestimmte Art des Denkens erforderlich wird. Der Beginner in
dieser Disziplin wird zwangsläufig mit der Erfahrung konfrontiert, dass zu viele Faktoren die ein Ho-
roskop zur Deutung bereithält gleichzeitig auf ihn einströmen. Ein Gefühl der Überwältigung und der
Orientierungslosigkeit stellt sich sehr häufig ein. Der Überblick schwindet, man zäumt das Pferd von
hinten auf und letztlich gibt man auf oder schwimmt im Ozean der mannigfaltigen Deutungsmöglich-
keiten. Das, so meine ich, geschieht jedem der Astrologie studieren möchte. Im Grunde braucht es
einen Lehrer der Ruhe ins Denken bringt und die Grundlagen der Zeichen, Planeten, Häuser und Aspek-
te erläutert.

Ich werde Dir einige Hinweise geben die nützlich für Dich sind:
Was sind Zeichen und was tun Zeichen? Mit wem tun sie etwas?
Welche Rolle haben die Planeten inne? Was tun Planeten?
Was sind Häuser? Wofür stehen sie?

Planeten sind als Botschafter der Zeichen und Häuser zu betrachten. Dort wo Planeten stehen verkör-
pern sie die Bedeutung der Zeichen und Häuser, da ja jedes Zeichen und Haus einen Planetenherr-
scher hat. Die Planetenherrscher werden auch als Dispositoren bezeichnet.
Beispiel: Steht [ma_k] als Zeichenherrscher des [wi_k]-AS im [loew_k] LÖW und 5. Haus, ist der Botschafter des
AS- [wi_k] in Haus 1 ins 5. Haus ausgewandert und übt dort seinen Einfluss mit Löwefärbung aus. Die
Zeichen färben die Natur der Planeten die sich in ihnen aufhalten. Eine Hilfestellung was Zeichen mit
Planeten anstellen findest Du im Buch „Würden und Schwächen der Planeten“ beim astronova Verlag.
Darin findest Du plausible Hinweise warum manche Planeten sehr stark oder schwach sind in der Aus-
übung ihre Wirkweise.
Steht also ein Planet nicht in seinem Haus, transportiert dieser seine Dispositorrolle auf das Haus in
dem er steht. Herr von 1. im 9. kann heißen das sich der Geborene zum Themenkreis von Religion,
Spiritualität und ihm Wesensfremden (das dem 9. Haus entspricht) interessiert, hingezogen fühlt,
sich dort auch ausdrücken möchte. Aus Büchern allein zu lernen ist sehr mühsam und führt in den meis-
ten Fällen zur Frustration, vor allem wenn man den Wert der Autoren mit ihren Büchern nicht kennt.

Nur als kleines Beispiel, soll zuerst Klarheit und Ordnung im Wissen und Denken hergestellt werden,
wozu es eigentlich einen Lehrer braucht.

Zu 2
Dein Horoskop zeigt die Spitze des MC im Zeichen WID, daher ist MAR der Dispositor des MC und des
10. Hauses. Dass das Zeichen STI mit eingeschlossen ist muss der Bedeutung nach hinten anstehen.
Zwei Dispositoren für ein Haus ist wirklich nicht gut.

Zu 3 +4.. Wie bei 1. erläutert ist ein Dispositor Herr eines Zeichens und eines Hauses.
Nimm das Beispiel Hr. von 1 im 9: Wie gut oder wie schlecht Hr.1 in 9. seine Neigungen ins Leben
bringen möchte oder kann, hängt von den Interaktionen (Aspekte, Würden und Schwächen der Planeten
die ihn aspektieren. Hr. 9 hier als Dispositor des Hr.1, kann eine [opp_2_K_] zu Hr. 1 haben und gleichzeitig
im Exil zu diesem stehen, dann wissen wir dass Hr.1 Probleme haben wird seine Haus 9 Ambitionen
zu verwirklichen, was durchaus mit der Berufung oder des Berufes zu tun haben könnte.

All das was hier dargestellt wurde sind Grundlagen des Studiums die unabdingbar sind und dafür
braucht es einfach Zeit und Übung und Aufenthalte in Ritas Forum.
Gruß frajoscha

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