Café Crone

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federkiel
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Beitrag von federkiel »

Hallo

Gestern hieß es bei Frontal 21, die Wiederverwendung von medizinischen Masken, die bei 90° im Trockenofen "sterilisiert" worden sind, sei gefährlich, da das Virus noch vorhanden sei. Man müsse nach der österreichischen Methode vorgehen und die Masken bei 121°autoklavieren.

Die Empfehlung für selbstgemachte Baumwollmasken lautet: bei mindestens 60° waschen, bezw. bügeln.

In der Gangeltstudie hieß es, daß man in Haushalten, in denen fast alle Mitlgieder erkrankt waren, z.b.an Fernbedienungen, die ja von allen angefaßt wird, wohl Viren zu finden waren, diese aber nicht mehr vermehrungsfähig bzw. aktiv waren. Man hatte dazu versucht, Kulturen anzulegen. Vergeblich.

Also, was denn jetzt?

Lauterbach bei Anne Will:

In D. stürben 60° der Kranken, die auf künstliche Beatmung gesetzt werden, in USA sogar 80%, ganz zu schweigen von den Folgeschäden, die dadurch angerichtet werden.
Das sagt etwas über die Methode aus, nichts jedoch über das Virus.
Dazu gibt es ja im anderen Faden eine Audiodatei, in der gesagt wird, daß ein alter Mann diese Behandlung verweigert hat, und dennoch gesundet ist.

Dazu Wolfgang Schäuble:
...Man tastet sich da ran. Lieber vorsichtig - denn der Weg zurück würde fürchterlich. Aber wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig. Grundrechte beschränken sich gegenseitig. Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Die ist unantastbar. Aber sie schließt nicht aus, dass wir sterben müssen....
https://www.tagesspiegel.de/politik/bun ... 70466.html

Gruß
Elisabeth

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zdenka
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Beitrag von zdenka »

Liebe Leute,
hier was lustiges oder auch nicht?



Drunter steht auf Kroatich: sie wußten nicht das die Kamera an ist, hör mal zu was sie erzählen..

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Traumprinz
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Beitrag von Traumprinz »

Hallo Wolfgang :)
Wolfgang hat geschrieben:
Mi 29. Apr 2020, 10:02
Passend zur aktuellen Maulkorbpflicht stattet uns heute ein Asteroid einen Vorbeiflug ab. Und das wirklich coole daran: Der Brocken sieht aus, als habe er auch einen Mundschutz auf.
:lacher:

Ist aber auch durchaus berechtigt: Die Sonne hat ja bekanntlich schon lange Korona. :yellowgrin: Wobei: der Maulkorb hilft ja nur den anderen, nicht einem selbst, also müsste die Sonne so ein Ding verpasst bekommen. :roll:

Liebe Grüße,
Björn
„Oft fällt das Denken schwer, indes
das Schreiben geht auch ohne es!“
Wilhelm Busch

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erémos*
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Beitrag von erémos* »

*
Wolfgang » Mi 29. Apr 2020, 10:02
Ha !!!!! das ist .... :devil: - klasse Auf-Nahme*

----
Traumprinz » Mi 29. Apr 2020, 14:22
ach so - stimmt - "für die Anderen!" - eben, man wird so moralisch hergeholt.
ach schade, jetzt vergeht mir das Lachen - so wahr :axo: Schutz als Maulschelle

Silvi*

*

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erémos*
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Café Crone - Im Kleinen verrät sich die Unstimmigkeit ....

Beitrag von erémos* »

*
Einmal von vor paar Tagen 23.04.20 - ein Ausschnitt aus dem Bundestag:

"Das sind Mittel des Mittelalters!" :
Lindner fordert Merkel zu sinnvollem Corona-Handeln auf

"Der Staat ist immer begründungspflichtig, wenn er Grundfreiheiten einschränkt"


Wichtig !
In der 0:01 Min. - also in den ersten Sekunden - sieht man eine Reinigungsperson die Wassergläser wechseln.
Doch - genau genommen ? warum trägt sie keinen Mundschutz ?


Was zeigt sich da in diesem klitzekleinen Moment ?
Die Frage: warum soll ich beim Einkaufen eine Maske tragen,
wenn im Bundestag Wassergläser ohne Mundschutz serviert werden ?
wo sicherlich ! genau in diesen Räumen die Maskenpflicht bestimmt wurde.

Im Kleinen verrät sich die Unstimmigkeit einer Sache.
Der Irrsinn dieser Tage weckt in mir den rein inszenarischen Blick:
WIE müßte man was inszenieren ! um die Unglaubwürdigkeit eines Vorgang zu ZEIGEN.

Diese Sicht im dramturgischen Zugriff verbindet die Astrologie mit dem Bühnenraum,
das ist die Bild-Sprache meiner Zugänge zur Astrologie -
sie öffnet dann die Fenster einer Raumbildung, oder was das heißt,
in Bezug zu einem größeren Geschehen - worin wir "eingebunden sind".

Silvi* :gruebel:

*

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GreenTara
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Beitrag von GreenTara »

Hallo silvi :)
erémos* hat geschrieben:
Do 30. Apr 2020, 11:02
Was zeigt sich da in diesem klitzekleinen Moment ?
Die Frage: warum soll ich beim Einkaufen eine Maske tragen,
wenn im Bundestag Wassergläser ohne Mundschutz serviert werden ?
wo sicherlich ! genau in diesen Räumen die Maskenpflicht bestimmt wurde.

Im Kleinen verrät sich die Unstimmigkeit einer Sache.
Der Irrsinn dieser Tage weckt in mir den rein inszenarischen Blick:
WIE müßte man was inszenieren ! um die Unglaubwürdigkeit eines Vorgang zu ZEIGEN.
Dies finde ich sehr interessant, deinen Blick auf die Sache bzw. aus dem Blickwinkel einer, die weiß, wie man was inszenieren kann. Oder: Was muss ich wie inszenieren, um diese oder jene Wirkung zu erzielen? Und daraus rückschließend: Was könnte die Intention sein, diese Angelegenheit genau so und nicht anders in Szene zu setzen?

Eine Szene, ein Bild, ist ja oft viel eindrücklicher als Worte, als Argumente. Gerade arbeite ich mich genau daran ab, an einer Argumentation, die aufzeigt, dass geheuchelt wird, was das Zeug hält. Eine Inszenierung, eine kurze Aufführung, könnte viel eindringlicher zeigen, was gespielt wird, als es jeder Text vermag.
erémos* hat geschrieben:
Do 30. Apr 2020, 13:04
Der Genauigkeit wegen -
der Palmer hat nicht Skorpion Sonne sonders ZWILLINGE*
28.Mai 1972 in Waiblingen*

Das ändert zwar meinen Blick auf ihn - aber nicht meinen Respekt vor seinen Äußerungen.

Momentan zählt in hohem Maße eine eigene Geistes-Haltung ---- bei so viel Gruppenzwang !!!!!
- die zeigt der Boris Palmer schon immer - die ganze Zeit in allen großen Fragen seiner Politik.
Gerade habe ich mir die Lanz-Sendung vom 29. April angesehen. Palmer hat seine Haltung nachvollziehbar und verständlich dargelegt, trotz der Untergriffe von Herrn Lauterbach. Mich hat auch sehr gestört, wie oft man dem Mediziner ins Wort fiel, während Herr Lauterbach meist ausreden konnte.
Eine Meisterleistung falscher Tonlagen !!!!! gegenüber dem ein-geschalteten Boris Palmer.

Genau - hier ein Ausschnitt aus LANZ Sendung:
ja hören wir uns das genau an ! Heuchelei par excellence

Statt beim Thema zu bleiben - worum ES genau geht
- die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen !!!!!
erheben die sich & machen das Thema zu ihrer egomanischen Darstellung


Als Herr Lauterbach auf die Ausführungen des Arztes antwortet (ca.bei 1:05), hat mich der Zorn kurz gepackt: Dr. Thöns legt dar, dass die vielgepriesene Beatmungstherapie bei einer bestimmten Patientengruppe wenig erfolgversprechend ist. Und der Herr Lauterbach tut so, als wäre das eine vollkommen neue Erkenntnis. :headbang:

Nun bin ich "nur" eine kleine Krankenschwester mit nur 23 Jahren Berufserfahrung und ich habe auch nur mehr als 5 Jahre Beatmungspatienten gepflegt. Dennoch wusste ich - aus Erfahrung - dass es gar keine gute Idee ist, Patienten in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, mit vielen Vorerkrankungen und einem hohen Alter zu intubieren und mit Überdruck zu beatmen. Die Erfahrung ist, dass man diese Patienten nur in sehr seltenen Fällen wieder vom Beatmungsgerät "entwöhnen" kann. Ein Arzt könnte das im Detail besser wissen als eine ehemalige Intensivschwester.

Den Herrn Lauterbach habe ich - zugegebenermaßen - schon lange "auf dem Kieker". Der ist wie der Feuerwehrmann, der Feuer legt, um einen Brand löschen zu können. Denn Herr Lauterbach sitzt als SPD-Gesundheitsexperte schon lange mit in der Großen Koalition und hat genau die Zustände im Gesundheitswesen hergestellt, die jetzt dazu geführt haben, dass man den Lockdown verhängt hat.

Wer glaubt, dass es in der Gesundheitspolitik darum geht, das individuelle Leben und die individuelle Gesundheit zu schützen, der glaubt vielleicht auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten (das war jetzt bewusst polemisch). Dass es darum geht, unter Ausschaltung der hochheiligen Wirtschaft um jedes Leben zu ringen, glaube ich nicht eine Sekunde! Wenn es darum jemals gegangen wäre, dann gäbe es keine Fallpauschalen, keinen Mangel an Pflegekräften in Altenheimen, keine unwürdigen und gesundheitsverschleißenden Arbeitsbedingungen und keine Aufhebung von Personalschlüsseln in den Gesundheitsbereichen.

Seit Mitte der Neunziger Jahre haben Pflegekräfte regelrecht gebettelt um eine gute Personalausstattung für eine Tätigkeit, die den Begriff "Pflege" verdient. Wir erhoben Pflegezeiten, stellten Berechnungen an, arbeiteten Konzepte aus, streikten, demonstrierten - nichts hat jemals genützt. Als ich Anfang der Achtziger meine Ausbildung abschloss, lag die Verweildauer im Beruf bei durchschnittlich sieben Jahren! Das heißt, man lernt einen Beruf, den man sehr wahrscheinlich nie bis an das Ende der Lebensarbeitszeit ausüben wird, weil man innerhalb weniger Jahre verschlissen ist. Wie hoch die Verweildauer in der Pflege jetzt ist, weiß ich nicht, wette jedoch darauf, dass sie sicher nicht höher liegt als besagte sieben Jahre.

All das sollte dem Gesundheitsexperten Dr. Karl Lauterbach bekannt sein, denn er ist seit Mitte der Neunziger der Gesundheitsexperte der SPD. Er gehört zu den Figuren, die die Situation im Gesundheitswesen maßgeblich gestaltet haben. Und diesem Mann soll ich glauben, ihm ginge es gerade um jeden alten Menschen?
Eine Meisterleistung falscher Tonlagen !!!!! gegenüber dem ein-geschalteten Boris Palmer.

Genau - allerdings nicht nur dem Herrn Palmer gegenüber. :yes: Mir ist gerade Herr Lauterbach mit seinen Aussagen wenig erträglich.

Genug Dampf abgelassen, erst einmal zumindest. :cool:

Liebe Grüße
Rita
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«

Samuel Coleridge

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erémos*
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Beitrag von erémos* »

*
Guten Morgen - Sonntag :D morgen
Grüße aus einem Gang durch feuchte Wiesen - alle Bäume einiger Maßen regen-bedacht....
- es duftet und läßt aufatmen.  

Wenn's nicht des schreiben's Willen wäre, hätte ich den ganzen Sermon nicht gebraucht - 
denn es tut einfach gut sich zu äußern.... diesen ungeheuren Implodier-Zwang zu brechen !!!! 

Genau - liebe Rita - - in einem Satz - den Circus vor Augen  - (wie war das mit dem Zeus ?
Menschen auf dem Schachbrett der Götter - die lachen sich krumm !!!! )

Zitat: RitaUnd daraus rückschließend: Was könnte die Intention sein, diese Angelegenheit genau so und nicht anders in Szene zu setzen?  

Ich danke dir sehr für deine Zusammen-fassung.
Allerdings hat diese Zeit doch was von außergewöhnlich sprechender Qualität -
auf allen maroden Gebieten zeigt sich DER unausweichliche Bruch & Chance zur Korrektur ?
oder ? 
ALLES nix neues - vor allem auch im Schulsystem.
&
immer weiter mit un-aus-gebildeten Leuten ersetzt & ausgebeutet auch diese - im Gesundheit-s-system !

Auszug: von GreenTara » Do 30. Apr 2020, 17:15: 
Seit Mitte der Neunziger Jahre haben Pflegekräfte regelrecht gebettelt um eine gute Personalausstattung für eine Tätigkeit, die den Begriff "Pflege" verdient. Wir erhoben Pflegezeiten, stellten Berechnungen an, arbeiteten Konzepte aus, streikten, demonstrierten - nichts hat jemals genützt. Als ich Anfang der Achtziger meine Ausbildung abschloss, lag die Verweildauer im Beruf bei durchschnittlich sieben Jahren!  

-
Ja, Rita - ich denke, egal wie sehr im JETZT geschwächte Macht-Halter wertvolle Zeit verbrauchen. 
Die verhalten sich auf angesägten dürren x-mal skrupellos ab-gestützten Ästen.
-

Auszug: von GreenTara » Do 30. Apr 2020, 17:15: 
Wer glaubt, dass es in der Gesundheitspolitik darum geht, das individuelle Leben und die individuelle Gesundheit zu schützen, der glaubt vielleicht auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten (das war jetzt bewusst polemisch). Dass es darum geht, unter Ausschaltung der hochheiligen Wirtschaft um jedes Leben zu ringen, glaube ich nicht eine Sekunde! Wenn es darum jemals gegangen wäre, dann gäbe es keine Fallpauschalen, keinen Mangel an Pflegekräften in Altenheimen, keine unwürdigen und gesundheitsverschleißenden Arbeitsbedingungen und keine Aufhebung von Personalschlüsseln in den Gesundheitsbereichen.
-
Ja - liebe Rita, diese Forderung ! als Rēˈset-Effekt der verdrängten Entwicklung ! muß dann doch ins Feld schlagen.
-

*
Gestern fuhr ich zum Einkaufen in der Straßenbahn - gespenstisch die Hörigkeit der Leute -
ich versuchte die um mich Sitzenden anzusprechen. Das ließen die garnicht zu:
Es wurde gebruddelt.... dann auch laut gezischt:
Halten Se doch Ihren Mund - Ihre Meinung interessiert hier niemand!
So dumme Blöde, die einfach ned mache was ma jetzt alle mache.
Trage Sie ihre Maske & halde se der Mund !"

So in etwa, sehr bösartiges kollektives Gebruddel !

Daß die von Dummheit sprachen hat mich überrascht - die Unruhe unter den Bürgern
funktioniert also glänzend als "Einhaltungs-Maßnahme"- Jeder Einwand wird mit Dumm bezichtigt.
Da braucht es keiner Maßnahmen-Kontrolleure mehr !

Da blieb nur das "sprechende Bild" - Schweigende Masken glotzen in die sich einzig bewegenden Perspektive 
- durch's Fenster der vorbei fliegenden Stuttgarter Landschaft.
Halt die Klappe und iß was auf den Tisch-kommt-Methode.

*Also - für mich bleibt zum Glück astro-logisch ein Türchen zum Luft-schnappen offen -
egal wie - wir werden durchgemischt ...... man möchte flehen zu den Göttern -
sie mögen die Raffinesse ihrer Schachzüge nicht zu übermütig an uns zu erproben.

Fortsetzung folgt ....Geschehen Tag für Tag*

Silvi*

*

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erémos*
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Café Crone

Beitrag von erémos* »

*
Sagt mal - mir kommt da ein Bild die Tage so ....
und hier beim zuhören wieder....
Haben wir die Globalisierung verschlafen & erwachen in Kinderschuhen
ohne Haltung zum Geschehen - meinend - man hätte sich um nichts zu kümmern ?
Man muß tatsächlich sehen, daß eine neue Dimension in ALLEM rundrum wirksam ist.
Jupiter zeigt ES - Pluto vertieft -
- wie war das mit dem Reissack der wo umfällt & dem Flügelschlag eines Schmetterling
- zeitgleich ganz anders wo
?


-
Dem Jürgen Höller hab ich jetzt gern zugehört - eine Weltreise der Auswirkungen.

ICH HABE MICH GEIRRT! 03.05.2020



Von Jürgen Höller angepinnt

in den Kommentaren werde ich immer wieder gefragt: Und was ist mit den hohen Todeszahlen in Italien, in Spanien, in Frankreich, in Großbritannien und in den USA? wenn da kein Lockdown wäre, dann würde es die sowieso hohen Todeszahlen extremst nach oben treiben. Und das ist jetzt die Frage: wer stirbt jetzt an Corona? Könnte es eventuell sein, dass es die Menschen sind, die sich bereits, leider, in der Endphase ihres Lebens befinden? Aufgrund von Krebs, Altersschwäche, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, und so weiter so geschwächt sind, dass Corona dann nur noch das I – Tüpfelchen bedeutet. und genau hier argumentiert zum Beispiel Schweden, indem sie sagen, dass es in 12-18 Monaten in keinem Land eine bedeutsame Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren gegeben haben wird. Nun, das ist Zukunft, und wir können es erst in 12-18 Monaten nachprüfen. Nachdem ich aber mit sehr, sehr vielen Experten weltweit verbunden bin, kann ich bestätigen, dass die überwiegende Mehrzahl (nicht alle) genau dieser Meinung sind. Falls dies so eintritt, ist es dann auch die Erklärung für die derzeitig hohen Sterbefälle in vielen Ländern, in denen zum einen das Gesundheitssystem nicht so gut ist, es außerdem eine hohe Anzahl sehr armer und sehr sehr kranker Menschen gibt (unter anderem Elendsviertel, Obdachlose und arme Menschen in den Vororten in den USA, in Frankreich, in England, und so weiter.) Wer recht hat, wird sich erst in der Zukunft erweisen.

:spitze:

Vielleicht findet in diesem Vollmond Jeder für sich eine klare Haltung,
zu dem, was uns Alle erstmal überrannt hat. :rofl:

Silvi*

*

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GreenTara
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Café Crone

Beitrag von GreenTara »

Hallo allerseits :)

manchmal frage ich mich, was Politiker ab und an rauchen. :gruebel:

Gerade eben ließ Herr Kretschmer verlauten:
Kretschmer ruft zur Besonnenheit auf
19:33 Uhr

Nach den neuen Lockerungsbeschlüssen von Bund und Ländern in der Corona-Krise hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zur Besonnenheit aufgerufen. Die Menschen sollten nun "Maß halten", sagte Kretschmer.
Quelle und weiter: http://www.tagesschau.de/newsticker/liv ... enheit-auf

Was tun die meisten Bundesbürger denn wohl zur Zeit? Orgien feiern, der Völlerei frönen oder Klopapier um alleinstehende Bäume wickeln? :eek:


Immerhin lässt der Ministerpräsident Hessens ein ganz wenig Vernunft walten:
Hessen: Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern wieder möglich
17:33 Uhr

Veranstaltungen in Hessen mit bis zu 100 Teilnehmern sollen unter Auflagen wieder zugelassen werden. Diese Zahl solle die Richtschnur sein, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden. Das hessische Corona-Kabinett will am Donnerstag über konkrete Lockerungen der Corona-Regeln beraten.
Quelle: http://www.tagesschau.de/newsticker/liv ... r-moeglich


Aber natürlich "müssen" wir alle noch bis mindestens Anfang Juni unsere Mitmenschen und uns selbst als potentielle Virusschleudern betrachten und "Abstand" halten. Angies Sonne/Uranus- und Mond/Uranus-Konstellationen müssten gerade fröhliche Urständ feiern. :roll:

Und natürlich beinhalten die "Lockerungen" des Offenen Vollzuges einen Pferdefuß:
Die derzeitige Situation habe es möglich gemacht, nun weitere Lockerungen zu beschließen, so Merkel. "Wir können uns ein Stück Mut leisten", sagte sie, "aber wir müssen vorsichtig bleiben." Deshalb war es ihr wichtig zu betonen, dass bei allen Schritten zur Öffnung Abstands- und Hygieneregeln weiter Bestand haben - also der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens. Diese Pflicht könne gegebenenfalls auf weitere Bereiche ausgeweitet werden.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/locker ... l-103.html

Es gilt auch weiterhin: Immer schön das Unterwerfungssymbol Maulkorb tragen. :headbang:

Schöne Grüße
Rita
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«

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yinwaspice
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Beitrag von yinwaspice »

Hallo Zusammen, :)

hach, tut das gut, hier zu lesen.
Dachte mir, ich schau mal wieder vorbei, um mal zu schauen, wie die liebe Rita dieses unsägliche Thema astrologisch aufdröselt.
Bin im Astro-Teil zu Corona noch nicht ganz durchgestiegen, schau mir das die nächsten Tage mal genauer an.

So langsam löst sich bei mir die Schockstarre, da ich völlig fassungslos darüber bin, wie die breite Masse, sich freiwillig einsperren lässt und stolz ihren Mundschutz als neues Modeaccessoire trägt.

Freue mich hier, so viele mutmachende Beiträge zu lesen.
@Rita
vorallem Dein Kommentar über Lauterbach, dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Verspürte schon arge Mordgelüste. :headbang:
Den Herrn Lauterbach habe ich - zugegebenermaßen - schon lange "auf dem Kieker". Der ist wie der Feuerwehrmann, der Feuer legt, um einen Brand löschen zu können. Denn Herr Lauterbach sitzt als SPD-Gesundheitsexperte schon lange mit in der Großen Koalition und hat genau die Zustände im Gesundheitswesen hergestellt, die jetzt dazu geführt haben, dass man den Lockdown verhängt hat.
Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!
LG
Yin
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http://www.astrologie-wegweiser.de

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erémos*
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Beitrag von erémos* »

*
hihi
und
die Beiden - ... hab ich mit Schmunzeln "am Nebentisch belauscht " ---

07.05.2020 Augstein und Blome: Corona - hat Merkel überzogen?

- die doppelte Verneinung ....?


....da wird doch schön was "gespiegelt"....jeden Satz könnt ich schon wo gehört haben :rofl:

Silvi*

*

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GreenTara
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Beitrag von GreenTara »

Hallo Silvi :)
erémos* hat geschrieben:
So 10. Mai 2020, 21:53
hihi
und
die Beiden - ... hab ich mit Schmunzeln "am Nebentisch belauscht " ---

...da wird doch schön was "gespiegelt"....jeden Satz könnt ich schon wo gehört haben :rofl:
Die beiden sind wirklich köstlich! :lol: Leider komme ich erst jetzt dazu, dir zu antworten, denn ich stelle fest: Sich für die Grundrechte einzusetzen, ist ziemlich verdammt anstrengend. Unsere Demo in Kassel am Samstag war grandios (siehe hier - und ich habe erst einmal zwei Tage auf dem Rücken gelegen. :ohnmacht:

Und weil es so anstrengend ist, ärgert mich die heutige Aussage von Herrn Voßkuhle schon einigermaßen:
Bundesverfassungsgerichtspräsident: "Grundrechte nicht in Gefahr"
12:01 Uhr

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, sieht in den Auflagen im Zuge der Corona-Krise keine Gefahr für das Grundgesetz. "Uns droht nicht der Unrechtstaat", sagte er der "Zeit".

Die Pandemie könne länger dauern, als manche denken, doch nach dem Ende der Krise würden die Menschen "ihre Freiheiten zurückbekommen, ohne Abstriche".

Quelle: http://www.tagesschau.de/newsticker/liv ... -in-Gefahr
Mich würde ja arg interessieren, wie lange "länger dauern" sein soll und wer wie und wann das "Ende der Krise" definiert und verkündet. :crazy: Und was mich auch bissel ärgert: Wir demonstrieren jetzt seit Mitte April - und jetzt, wo die Anzahl der positiv Getesteten sinkt, verschärft das Ordnungsamt der Stadt Kassel die Abstandsregeln für Versammlungen. Bisher mussten wir 1,5 m, dann 4 m² pro Person garantieren. Am übernächsten Wochenende wird - laut mündlicher Vorabinformation - gefordert, dass für jeden Teilnehmer 10 m² Fläche garantiert werden müssen. So kann man erstens sicherstellen, dass nicht wieder mehr als 300 People auf dem Königsplatz stehen und auch dafür sorgen, dass man sich nicht über mehr als 3 m Entfernung hinweg in normaler Lautstärke unterhält. :schmoll: Nun ja, notfalls lassen wir das per Eilantrag richterlich klären - denn nachvollziehbar und verhältnismäßig scheinen mir diese gestiegenen Platzanforderungen angesichts sinkender Fallzahlen nicht zu sein.

Ich warte ja auf die nächste gute Idee, mit der Politiker die Allgemeinheit beglücken werden bzw. wollen. :roll:

Immerhin hatte mein Zorn etwas Gutes: Er packte mich, als ich nach einem Windows-Update meinen Rechner hochfuhr und mich im Suchfeld das Wort "Corona" anglotzte. :eek: Nachdem ich eh schon lange mit einem Umstieg auf Linux geliebäugelt hatte, lenkte ich die Energie meines Zornes um, rief einen PC-Spezialisten an und ließ mir Linux installieren. Jetzt bin ich zwar noch bissel am rumschrauben, damit meine Astroprogramme vernünftig laufen, aber das sieht schon ganz gut aus. Und die Grafikkarte werde ich auch noch eingestellt bekommen, so dass ich mich bald wieder auf Blender und kleine Videos zu astrologischen Konstellationen stürzen kann. :yes:

Schöne Grüße
Rita
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cazimi
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Beitrag von cazimi »

Guten Morgen,

das macht mich wirklich wütend:
BMW schüttet mitten in Corona-Krise Milliarden-Dividende aus - trotz Kurzarbeit und Forderungen
https://www.merkur.de/politik/corona-bm ... 64054.html
war und ist zwar nicht meine Zeitung

Es ist ja nicht das einzige Unternehmen. Und sowas unterstützt der Söder

Dies sollte man sich nicht gefallen lassen.

Gruss
Cazimi

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GreenTara
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Beitrag von GreenTara »

Guten Morgen, cazimi :)
cazimi hat geschrieben:
So 17. Mai 2020, 09:57
das macht mich wirklich wütend:
BMW schüttet mitten in Corona-Krise Milliarden-Dividende aus - trotz Kurzarbeit und Forderungen
https://www.merkur.de/politik/corona-bm ... 64054.html
war und ist zwar nicht meine Zeitung

Es ist ja nicht das einzige Unternehmen. Und sowas unterstützt der Söder

Dies sollte man sich nicht gefallen lassen.
So etwas ist bitter, aber leider nichts Neues. Statt dessen werden Stimmen lauter, man möge die diesjährige Rentenerhöhung aussetzen, obwohl diese Erhöhung nur die Lohnzuwächse des letzten Jahres nachholt. :roll: Es geht in diesem unserem Lande nie darum, dass es der Mehrheit der Menschen gut geht. Das sollte spätestens durch die Untaten von Rot-Grün deutlich geworden sein.

All das sind Gründe - neben den Beschränkungen der Grundrechte - auf die Straße zu gehen. Und genau das werde ich weiterhin tun, auch wenn Demonstranten ausdauernd in die verschwörungstheoretische Ecke gestellt werden.

Liebe Grüße
Rita
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Beitrag von GreenTara »

Hallo allerseits :)

die Presse macht fröhlich weiter. Ein Kommentar auf ZEIT online hat mir eben fast die Schuhe ausgezogen:
Coronavirus: Drrrringelllingeling
Die Infektionszahlen in Deutschland sinken. Kein Grund zur Entwarnung. Ein Weckruf
Ein Kommentar von Andreas Sentker


19. Mai 2020, 16:53 Uhr
Editiert am 21. Mai 2020, 7:04 Uhr


Dieser Leitartikel ist für viele eine Zumutung. Jüngste wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Deutschen immer weniger über Corona lesen wollen. Dass sie die Mahnungen nicht mehr hören, den Warnungen immer weniger glauben können. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt, und mit ihr sinkt die Wahrscheinlichkeit für jeden Einzelnen, sich mit Covid-19 anzustecken. Statistisch betrachtet kehren wir zurück an den Beginn des Ausbruchs. Das ist eine große gemeinschaftliche Leistung – aber leider nicht das Ende der Geschichte.

Denn dem Virus selbst stehen wir nicht anders gegenüber als bei unserer ersten Begegnung. Wir haben keinen Impfstoff zur Hand und keine verlässliche Therapie.[...]

In Großkampagnen wirbt das Bundesgesundheitsministerium daher für seine "AHA-Formel": Abstand, Hygiene, Alltagsmasken. Viel mehr ist nach all den Lockerungen ohnehin nicht als individuelle Einschränkung geblieben.

Quelle und weiter: https://www.zeit.de/2020/22/coronavirus ... ockerungen
Der letzte Satz hat es mir angetan: In welcher Welt lebt der Schreiber? Was ist "nicht viel mehr"? Das, was er aufzählt, ist viel! Hygiene wäre okay, wenn man gleichzeitig erklärt, wie Hände korrekt desinfiziert oder gewaschen werden. Wenn man nicht dazu aufriefe, alles Mögliche und Unmögliche mit Handschuhen anzugrabbeln. Werden Handschuhe nicht nach einer bestimmten Handlung entsorgt, sind sie mindestens so gute Keimträger wie ungewaschene Hände. Die Alltagsmasken sind ekelig. Nicht selten sehe ich an den Haltestellen des ÖPNVs Frauen, die in ihrer Handtasche nach der zur Kleidung passenden Maske kramen. Die verkeimten Stofflappen liegen also hübsch nebeneinander. Sehr hygienisch. :roll:

Und dann dieser Abstand. In Deutschland gibt es noch ca. 11 000 positiv Getestete, das sind etwa 0,0133 % der Gesamtbevölkerung. Wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit, jemandem über den Weg zu laufen, der einen infizieren könnte? Und dennoch soll man sich selbst und andere als "infektiös" betrachten? Was ist das für eine Fremd- und Eigenwahrnehmung? Was "macht" diese Wahrnehmung mit uns allen als Gemeinschaft?

Was lösen maskierte Gesichter aus? Wie sehr verunsichern sie uns in unserer Wahrnehmung des Gegenübers? Das alles - und noch mehr an "Nebenwirkungen" als "individuelle Einschränkung" zu bezeichnen, ist schon steil. Was diese "individuellen Einschränkungen" für Familien mit Kindern bedeuten, hat Stefan Korinth gut zusammengefasst, in einem sehr persönlichen Artikel:
Schaden statt Schutz: Die familienfeindliche Corona-Politik

Ein Meinungsbeitrag aus dem Corona-Alltag junger Familien: Neun Wochen mit kleinen Kindern dauerhaft zu Hause zeigen, dass die politischen Maßnahmen familienfeindlich, kontraproduktiv und zynisch sind. Sie haben weder etwas mit Gesundheitsschutz noch mit Solidarität zu tun. Familien leiden darunter. Alles wird auf sie abgeladen. Auf die viel beschworene Solidarität können sie lange warten.

STEFAN KORINTH, 20. Mai 2020, 2 Kommentare

Eigentlich wollte ich nichts über mein Privatleben im Internet veröffentlichen. Aber in dieser aktuellen Ausnahmesituation muss ich eine Ausnahme machen. Ein „Berufsleben“ habe ich ja faktisch nicht mehr. Und seit Wochen bedrückt mich eine zornige Fassungslosigkeit ob der politischen Maßnahmen. Ich bin Vater von drei Kindern. Familienstress bin ich gewohnt. Doch das, was seit Mitte März läuft, ist anders. Das ist nervliches Hamsterrad. Das ist maximaler Stress. Was die politisch Verantwortlichen den Familien abverlangen, ist nicht gesundheitsfördernd – es ist krank.[...]

Wir leben in einer Stadtwohnung in Hannover – nicht beengt, aber ohne Garten und ohne Balkon. Es ist im normalen Alltag nicht immer leicht, aber in der Regel sind meine Frau und ich viel mit den Kindern draußen unterwegs. Bei Ausflügen, auf Spielplätzen, beim Kindersport, bei Veranstaltungen etc. Nun müssen die Kinder jedoch seit neun Wochen große Teile des Tages zu Hause sein, trotz zunehmenden Bewegungsdrangs.

Verboten, verboten, verboten

Ja sicher, wir dürfen rausgehen. Herzlichen Dank für diese politische Großzügigkeit. Aber zum einen sind Eltern wegen beruflicher und häuslicher Pflichten gebunden, weshalb auch die Kinder zu Hause bleiben müssen. Zum anderen beschränkt sich das erlaubte Draußensein wochenlang auf Fahrrad- und Rollertouren in einem überfüllten Stadtpark. Nicht nur sind Kinder damit kaum auszulasten, nein, seit einiger Zeit schon verweigern sie sich gegen diese Monotonie. Es braucht immer mehr Überzeugungsarbeit. Ansonsten können wir noch rund ums Haus auf dem Bürgersteig spazieren gehen, während neben uns Autos und LKWs vorbeirauschen. Das dient dem Gesundheitsschutz?

Immerhin sind seit einigen Tagen die Spielplätze und wenige andere Einrichtungen unter restriktiven Bedingungen wieder offen. Ansonsten gibt es aber weiterhin fast keine erlaubten Ziele für junge Familien. Die Politik hat meinen Kindern in den vergangenen neun Wochen nahezu alles verboten.[...]

Die neue solidarische Realität

Während der große Soziologe Oskar Negt und andere Leute in Elfenbeintürmen jetzt etwas von der neuen Solidarität in Corona-Zeiten erzählen, macht der alleinstehende Rentner, der in der Wohnung unter uns wohnt, ständig Stunk wegen der Lautstärke der Kinder. Dank der Medienhetze gegen „Hamsterkäufer“ werde ich im Supermarkt unangenehm angemacht, weil mein Einkauf für unseren Fünf-Personen-Haushalt nun mal umfangreich ist. Dabei hatte ich nicht mal Klopapier im Wagen.

Und in Medien wie dem Tagesspiegel bekommen Eltern regelmäßig solche „solidarischen“ Leserkommentare:

„Wollen Sie ältere Lehrer zum Unterricht Ihrer Kinder zwingen, um sich evtl. lebensbedrohlich anzustecken, damit sie es im Haushalt etwas leichter haben?“

oder

„Möchten Sie, dass Ihre Kinder daran Schuld tragen, dass Großeltern, Eltern, Freunde, und ja, auch Lehrer mit schweren Nieren- und Lungeninsuffizienz leben müssen?“

Spüren sie diese herrliche „Solidarität“ mit der Moralkeule? Wer seine Kinder nicht einsperrt, ist ein Omamörder! Wer Bildung will, ist ein Lehrerkiller! Auf Basis solch einer konstruierten Argumentation kann man sich für den Rest seines Lebens einschließen. Nicht genug, dass Studien bislang keine höhere Corona-Übertragungsgefahr durch Kinder feststellen konnten oder dass bei einer Umfrage nicht mal fünf Prozent der medizinischen Experten Kita- und Schulschließungen als wichtige Maßnahmen ansehen. Nein, die gesundheitlich negativen Lockdownfolgen spielen in den Milchmädchenrechnungen solcher Zeitungskommentatoren überhaupt keine Rolle.

Quelle und weiter: https://multipolar-magazin.de/artikel/s ... na-politik
DAS ist die passende Antwort auf den Leitartikler der ZEIT. :yes: :spitze:

Schönen Vatertag!*
Rita

* Bollerwagen sind in Bremen erlaubt, sofern man mit ihnen keine alkoholischen Getränke transportiert.
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«

Samuel Coleridge

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