Netzfunde betreffend Corona

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GreenTara
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Netzfund des Tages

Beitrag von GreenTara » So 26. Sep 2021, 13:09

Fundstück des Tages:
Wenn es die Bundes- und Landespolitik ernst meint mit dem Schutz der Gesundheit, müsste sie jetzt sehr schnell viel Geld in die Hand nehmen. Da reicht es nicht, wenn ein einziges Impfmobil ein einziges Mal an einer einzigen Schule im Problemstadtteil steht. Da braucht es regelmäßig Impfmobile vor ganz vielen Discountern, und zwar über viele Wochen, am besten mit einer Schar Dolmetscher dazu. Und zwar ab sofort, da viele Impfzentren bald schließen.

Das muss die Politik endlich begreifen. Denn sie darf auch die Trägen und die Gleichgültigen nicht vergessen, oder die schlecht Informierten, die keine tagesschau gucken.

Quelle und weiter: https://www.zeit.de/gesundheit/2021-09/ ... lle-herbst
:axo: :lol:
»Ist es nicht zynisch, wenn sich führende Politiker ›Sorgen machen‹ wegen der ›steigenden Zahlen‹? Wie wäre es, wenn sie sich zur Abwechslung mal um Menschen sorgen würden?«

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Ursus
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Netzfunde betreffend Corona

Beitrag von Ursus » So 26. Sep 2021, 21:20

2. Fundstück des Tages :lol:

https://www.20min.ch/story/covid-19-imp ... 2404256906

Interessant? :axo: ...vor allem die Kommentare haben's aber in sich ;)
Wir leben im Endstadium des Neoliberalismus, kurz vor der Etablierung eines globalen Feudalsystems mit einer herrschenden Finanzaristokratie an der Spitze.

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GreenTara
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Corona-Biedermeier

Beitrag von GreenTara » Mo 27. Sep 2021, 11:30

Coronismus: Die Angst vor der Freiheit

Wer sich an Corona-Politik und Panik-Medien abarbeitet, übersieht ein schmerzliches Grundproblem des Coronismus: Die Menschen wollten es so. Etwas in den Menschen wollte es so.

Von Marcus J. Ludwig.


Ende 2019, Anfang 2020 war ein neuartiges Corona-Virus in der Welt. Wie es in die Welt kam, ist ungeklärt. Laborunfall oder Wildtiermarkt, eine interessante Frage, aber als Faktum zweitrangig. Als Ausgangspunkt der Fantasie war beides erstrangig: „Fledermaus“ und „Biowaffe“ aktivierten Imaginationspotenziale, mit denen keine saisontypische Atemwegserkrankung mithalten konnte. Es war da plötzlich dieser spektakuläre Erreger, im chinesischen Wuhan, und die Tatsache, dass die dortigen Behörden extreme Maßnahmen trafen, verbreitete sich als Bild, als Video, als Gerücht und Erzählung rasend schnell rund um den Globus. Man harrte in angstvoller Erwartung der Ankunft des Unheils in Europa, in Deutschland, in der eigenen Stadt. Man fragte sich, ob auch hier Passanten auf offener Straße zusammenbrechen würden, als hätte man ihnen den Stecker gezogen, ob auch die Einkaufszentren in Augsburg und Aurich, in Stralsund und Soest von Seuchenschutzspezialisten in Hochsicherheitsanzügen würden desinfiziert werden müssen.

Die Menschen erwarteten die Pandemie, innerlich bereits mit all den ikonischen Bildern versehen, die sich durch den Konsum tausender Katastrophenfilme in ihnen angereichert hatten. Die unbewusste Matrix möglicher Szenarien war bereitet, die Seelen waren offen für die Dystopie, sie antizipierten den World War C, der sich durch Netflix und Co. lange schon tief in ihre Traumschichten gebrannt hatte. Die Leute wurden zu Preppern, kauften die Supermärkte leer, verschanzten sich in den eigenen vier Wänden und machten sich gefasst auf den Ausnahmezustand. Zunächst ohne Anweisung von oben, noch ganz ohne den seinerseits völlig verunsicherten Staat. Sie blieben zu Hause, sie zogen sich zurück, sie blieben auf Abstand. Und begannen, neben dem Grusel allmählich den Mehrwert, das feierlich Sinnstiftende an der sonderbaren Situation, zu spüren. Sie fanden Gefallen an den filmreifen Formeln und Motivationssprüchen der Solidargemeinschaft: „Flatten the curve. Stay at home. Follow the Science.“

Psychopolitisches Win-Win-Rezept
Und der Staat folgte dem Willen seiner Bürger, dem Willen zur totalen Sicherheit, dem Willen zu sommermärchenhafter Solidarität und sentimentaler Überhöhung des Banalen und verstand es, ihnen zu geben, was sie wollten: Sie durften zu Hause bleiben, sie mussten zu Hause bleiben, Vater Staat versprach, sie zu versorgen, auf unbestimmte Zeit die Vormundschaft zu übernehmen, am Geld sollte es gewiss nicht scheitern, und das Projekt „Zusammenhalt in der Krise“, das Projekt „Endlich mal Ernstfall“, erwies sich als psychopolitisches Win-Win-Rezept: Infantilismus fürs Volk, verordnete Regression, endlich wieder Kind sein, ganz ohne schlechtes Gewissen. Und Narzissmus ohne Reue für die Politik, Ausagieren der selbstherrlichsten Größenfantasien, Anerkennung fürs Machen, fürs Führen, fürs Diktieren und Durchregieren.

Und die Medien? Die kühl-distanzierten Beobachter und rationalen Analytiker des Zeitgeschehens? Sie wollten keine Spielverderber sein, sondern steuerten nach Kräften ihre Narrative bei zur Stabilisierung des bizarren Idylls. Eine Journalistin sagte in einer Journalisten-Talkrunde: Wir werden einmal ungläubig auf diese Zeit zurückblicken und uns wundern, welche übermenschlichen Leistungen wir da vollbracht haben. – Sie meinte die Leistungen von heldenhaften Homeoffice-Eltern, die an Videokonferenzen teilnehmen mussten, während die Homeschooling-Kinder um sie herumwuselten und nach Buntstiften verlangten.

Das sind Szenen aus der Frühphase der „neuen Normalität“, seit der Etablierung dieser Pseudorealität sind anderthalb Jahre vergangen, und die meisten Menschen haben aus der körperlichen, sozialen Abkapselung, der physischen Weltentfremdung inzwischen wieder halbwegs herausgefunden – das Corona-Biedermeier wurde trotz aller heroistischen Verbrämung doch einfach irgendwann zu stupide und langweilig.

Nicht herausgefunden haben viele hingegen aus dem metaphorischen „Zuhausebleiben“. Aus der Entwirklichung, der Auslagerung des Verstandes in mentale Schutzzonen, in die infantile Unerreichbarkeit. Und es ist fraglich, ob die neunormalen Massen je wieder in die Realität zurückfinden.

Opfer des Bestätigungsfehlers
Ein zugrundeliegendes, höchst fatales Mentalitätsproblem besteht – aller vermeintlichen modernen Rationalität und Aufgeklärtheit zum Trotz – wohl darin, dass die Menschen in ihrer Mehrheit keine Schwebezustände aushalten. Die kognitive Unruhe, die sich in langanhaltenden Situationen der Unklarheit einstellt, drängt sie zu vorschnellen Entscheidungen, sie optieren ohne verlässliche Grundlage für eine irgendwie annehmbare, plausible, handhabbare „Erkenntnis“, und werden in der Folge dann fast notwendig Opfer des confirmation bias, des Bestätigungsfehlers. Sie ertragen kein Dasein in dauernder Hypothese.

Und statt nach Falsifikationsmöglichkeiten zu suchen, wie wir es seit Karl Popper gewohnt sein sollten, sammeln sie Verifikationen: gute, überzeugende Gründe für den einmal eingeschlagenen Weg, den sie dann – je länger er schon beschritten worden ist – nicht mehr ohne Beschädigung des Selbstbildes verlassen können. Sie müssten sich ja eingestehen, dass sie unklug, voreilig, irrational gehandelt haben, dass sie verwirrt und intellektuell daneben waren. Nach einer Woche vergibt man sich so etwas noch, nach anderthalb Jahren aber wird es schwierig, für die Allermeisten unmöglich. Kritische Reflexivität als Antidot gegen die Automatismen des Unbewussten ist eine ziemlich unterentwickelte kognitive Kompetenz heutzutage.

Der Wille zur Anomalie
Die Menschen entschieden sich mehrheitlich für die Hypothese, dass Corona ein Killervirus sei. Sie machten aus der Entscheidung eine Glaubensfrage und aus der Hypothese ein Dogma. Sie richteten sich eine Realität ein, mit der sie umgehen konnten, einen Raum halbwegs sicheren Behagens, dekoriert mit Moralismus, Applaus vom Balkon, Triage-Horror, Gedenkstunden-Sentiment und statistischen Rekordwerten. Und es war nicht nur die Angst, die sie dort hielt, es war nicht nur medial induzierte Überbesorgtheit. Es war auch die Lust. Die Medien bedienten, aktivierten, verstärkten eine mentale Disposition, die schon lange da war.

Wer sich an Paranoiapolitikern und Panikmedien abarbeitet, übersieht ein großes, schmerzliches Grundproblem des Coronismus: Die Menschen wollten es so. Genauer gesagt: Etwas in den Menschen wollte es so. Etwas in den Massen wollte den Ausnahmezustand.

Quelle und weiter: https://www.achgut.com/artikel/coronism ... r_Freiheit
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Corona: Hohner

Beitrag von GreenTara » Mi 29. Sep 2021, 16:10

Da lachen doch die Hohner!

2021-09-28_22-44-03.png
2021-09-28_22-44-03.png (207.12 KiB) 1123 mal betrachtet


Quelle: https://www.corodok.de/da-lachen-doch-die-hohner/
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Netzfunde betreffend Corona

Beitrag von erémos* » Do 30. Sep 2021, 18:44

*
Weil ES "in meinen Augen" zeigt, wie blöd_sinnig verlogen die Plandemie vollzogen wird.
Also die Behauptung ! daß da irgendwas "Lebensgefährlich" sein soll ohne Maske !!!!
Wie - ist das nun lebensgefährlich ohne Maske zusammen zu kommen - oder nicht ?
Ach so - das sind wahrscheinlich so erschöpfte Politiker im Massenselbstmordfoto - ach :axo:

*
DIESES FOTO IST DAS FOTO DER DOPPELMORAL & MASKENHEUCHELEI
- an Doppelmoral nicht zu überbieten -

#SPD #Corona #Bundestag
Maskenfreiheit für Abgeordnete, aber Kinder werden weiter
gegängelt
| BILD Kommentar 30.09.2021



Na ja
- der Lauterbach fand das wohl besonders interessant,
------------------------------------- sich hinter der Maske hervor ! zu ! heben :p:

:devil:
Nachtrag - Man sollte wieder die Kommentare lesen:
Mit die besten ...sehe ich von: Zitat:

Petra Kraemer
vor 8 Minuten
Man hält euch den Spiegel vor ! So müsst ihr das sehen. Nach dem Motto: "Schaut mal wie blöd ihr seit "
Und der absolute Gipfel ist: Ihr habt diese Leute wiedergewählt.

*
oder: Zitat:

Heiko
vor 11 Minuten
Schon wieder so ein "Superspreader - Event" - und seht nur! Niemanden interessiert es! Nebenbei: nur mal angenommen es ginge wirklich um eine reale, physische Gefahr.... wären dann die entsprechenden Ladys und Gentlemen - da sie ja per Definition am Besten über die wirkliche Lage informiert sein müssten - nicht dermaßen vorsichtig bei jeder Gelegenheit dass solch ein "Fehler" eigentlich nie vorkommen könnte...? Ich frage für einen Freund..... ;)

....usw.

*

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Corona: Impfklima

Beitrag von GreenTara » Do 30. Sep 2021, 19:32

Schwäbische Chemiefabrik macht Coronaprämienmarkt kaputt

Das wird den Impfklimaindex dämpfen. Hatte der VAX zuletzt noch mit zweieinhalb Bratwürsten über dem Allzeithoch vom August gelegen, rechnen Analysten nun mit einem Kursabsturz an den Impfbörsen.

»Chemiefabrik zahlt Mitarbeitern 500 Euro für Corona-Impfung

In Schwaben erhalten Mitarbeiter einer Chemiefabrik 500 Euro Prämie, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Chemische Fabrik Karl Bucher in Waldstetten (Landkreis Günzburg) will mit der Aktion vor allem Mitarbeiter zur Impfung motivieren, die bisher unentschlossen waren.

Waldstetten – Da sich die Politik bei einem so sensiblen Thema schwer tue, habe sich das Unternehmen zu dem Angebot entschieden, sagte Geschäftsführer Stefan Bucher am Mittwoch. Es reiche nicht, wenn sich die Wirtschaft mit Forderungen an die Politik bemerkbar mache. Zunächst hatte die „Augsburger Allgemeine“ über die Prämie berichtet.

In Deutschland sind Impfprämien für Mitarbeiter noch relativ unüblich, in anderen Staaten wie den USA werden solche Sonderzahlungen in Betrieben eher angeboten. Vereinzelt haben zwar auch Unternehmen in der Bundesrepublik bereits Impfprämien angekündigt, die 500 Euro der schwäbischen Chemiefabrik sind allerdings ungewöhnlich hoch.«


Aus gewerkschaftlicher Sicht stellt sich die Frage, ob Teilzeitkräfte nur einen Pieks nachweisen müssen, wie die bisher Gespritzten entschädigt werden und ob es bereits Wiedereingliederungsvereinbarungen für Impfgeschädigte gibt.

Quelle: https://www.corodok.de/schwaebische-che ... mienmarkt/
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Netzfunde betreffend Corona

Beitrag von erémos* » Fr 1. Okt 2021, 12:20

*
Nur mal so dumm drauf geschaut wie die sind ! :p:


https://web.de/magazine/politik/wahlen/ ... n-36221772
Gesundheitsexperte: Lauterbach verteidigt Foto der SPD-Fraktion – und sorgt mit neuem Selfie für Aufsehen

Aktualisiert am 01.10.2021, 08:29 Uhr

Ein Bild der SPD-Fraktion löste Kritik aus, weil fast keiner der 206 Abgeordneten eine Maske trug. "Die Kolleginnen und Kollegen haben nichts falsch gemacht", sagt nun Karl Lauterbach. Und liefert bei Twitter eine Witzvorlage.

Das Bild hat Symbolgehalt: Für die einen ist es ein Beweis großer Sorglosigkeit in der immer noch realen Coronapandemie. Für die anderen ein Beweis der Überachtsamkeit des Corona-Experten Lauterbach.

Lauterbach äußert sich zu kritisiertem Bild
Tatsächlich zeigten andere Agenturfotos, dass zumindest während der Aufstellung für das Gruppenfoto auch einige wenige andere Abgeordnete eine Maske trugen. Die SPD-Fraktion erklärte später, dass alle Abgeordneten geimpft oder genesen seien.

Nun hat sich Lauterbach selbst zu dem Foto und der Kritik geäußert. "Die Kolleginnen und Kollegen haben nichts falsch gemacht", sagte er in einer Sendung der "Bild"-Zeitung. Es sei nur ein "ganz kurzer Moment" gewesen und die Fraktion sei "geimpft und getestet". Es habe kein Risiko bestanden.

------------------Ende Zitat

So so - einfach unerträglich - wie Dummheit siegt.
Nur
- nicht Jeder läßt sich verdummen -
das kommt alles ans Licht* - ins "richtigende Licht" ge_rückt !
Wir sind & werden weiter ver_rückt !


:axo:

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Corona: Kranke Kleinkinder

Beitrag von GreenTara » So 3. Okt 2021, 11:53

Kinder unter sechs Jahren holen Infekte nach

Eine ungewöhnliche Häufung von Atemwegsinfekten bei Kindern bereits ab dem Spätsommer beunruhigt Mediziner. Betroffen seien vor allem unter Sechsjährige, sagte Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, der Deutschen Presse-Agentur. Aufgrund von Kita-Schließungen und anderen Corona-Maßnahmen im vergangenen Winter und Frühjahr seien sie bisher nicht in Kontakt mit bestimmten Erregern gekommen. „Die Infekte werden jetzt nachgeholt.“

Gefährlich sind bestimmte Erreger wie das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) vor allem für Frühgeborene und vorerkrankte Kinder im ersten Lebensjahr. Die Ärzte sorgen sich um ihre Versorgung im Herbst und Winter. Dem Verbandssprecher zufolge ist es schon jetzt sehr mühsam, kleine Patientinnen und Patienten stationär in Kinderkliniken unterzubringen. Hintergrund sei auch, dass zu wenige Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger ausgebildet würden.

Größere RSV-Ausbrüche unter Kindern wurden bereits im Mai aus Israel und in den Sommermonaten aus den USA, Australien und Japan gemeldet. Das RKI mahnte deshalb schon im Sommer an, sich auf ein ähnliches Szenario vorzubereiten. Im September seien doppelt so viele Ein- bis Vierjährige pro Woche mit Atemwegsinfekten in Kliniken eingewiesen worden wie in den Jahren vor der Pandemie, erläuterte das RKI auf dpa-Anfrage.

Quelle und weiter: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 67078.html
Ein ausführlicherer Artikel: https://www.faz.net/aktuell/wissen/baby ... ageIndex_3
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Ich kann nicht mehr

Beitrag von federkiel » Do 7. Okt 2021, 08:04

In einem offenen Brief äußert sich ein ARD-Mitarbeiter kritisch zu anderthalb Jahren Corona-Berichterstattung: Ole Skambraks arbeitet seit 12 Jahren als redaktioneller Mitarbeiter und Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Ich kann nicht mehr schweigen. Ich kann nicht mehr wortlos hinnehmen, was seit nunmehr anderthalb Jahren bei meinem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passiert. In den Statuten und Medienstaatsverträgen sind Dinge wie „Ausgewogenheit“, „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ und „Diversität“ in der Berichterstattung verankert. Praktiziert wird das genaue Gegenteil. Einen wahrhaftigen Diskurs und Austausch, in dem sich alle Teile der Gesellschaft wiederfinden, gibt es nicht.
Zu lange, daher hier weiter:

https://multipolar-magazin.de/artikel/i ... nicht-mehr

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Corona: Aufhebung der Maßnahmen

Beitrag von GreenTara » Do 7. Okt 2021, 09:53

Umfrage in der Ärztezeitung, Stand 7.10.2021, 9:50 Uhr:

Screenshot 2021-10-07 094836.png
Screenshot 2021-10-07 094836.png (244.32 KiB) 915 mal betrachtet

Quelle: https://www.aerztezeitung.de/#Survey
Leider werden sich Politik und Medien mit dem Allerwertesten auch auf diese Meinung setzen; befürchte ich zumindest.
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Ich kann nicht mehr

Beitrag von erémos* » Do 7. Okt 2021, 13:16

federkiel hat geschrieben:
Do 7. Okt 2021, 08:04
In einem offenen Brief äußert sich ein ARD-Mitarbeiter kritisch zu anderthalb Jahren Corona-Berichterstattung: Ole Skambraks arbeitet seit 12 Jahren als redaktioneller Mitarbeiter und Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Ich kann nicht mehr schweigen. Ich kann nicht mehr wortlos hinnehmen, was seit nunmehr anderthalb Jahren bei meinem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passiert. In den Statuten und Medienstaatsverträgen sind Dinge wie „Ausgewogenheit“, „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ und „Diversität“ in der Berichterstattung verankert. Praktiziert wird das genaue Gegenteil. Einen wahrhaftigen Diskurs und Austausch, in dem sich alle Teile der Gesellschaft wiederfinden, gibt es nicht.
Zu lange, daher hier weiter:

https://multipolar-magazin.de/artikel/i ... nicht-mehr
*


.... Danke für den Link* :spitze:
Darf ich aus diesem die Fragestellungen zitiern -
wer weiß wie lang der Artikel frei ist - dann haben wir ES hier "stehen".
Mir ist es eine Wohltat - einfach nur davon zu lesen - wie einer denkt & Richtung zeigt*

Zitat Auszug: https://multipolar-magazin.de/artikel/i ... nicht-mehr

Offene Fragen

So ist die Liste der Ungereimtheiten und offenen Fragen,
die keine substanzielle Berichterstattung bekommen haben, sehr groß:


Warum wissen wir so wenig über „gain of function research“ (Forschung daran, wie man Viren für den Menschen gefährlicher machen kann)?

Warum steht im neuen Infektionsschutzgesetz, dass das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit und die Unverletzlichkeit der Wohnung fortan eingeschränkt werden kann – auch unabhängig von einer epidemischen Lage?

Warum müssen sich Menschen, die bereits Covid-19 hatten, nochmal impfen, obwohl sie mindestens genauso gut geschützt sind, wie geimpfte Menschen?

Warum wird über das „Event 201“ und die globalen Pandemieübungen im Vorfeld der Ausbreitung von SARS-CoV-2 nicht oder nur in Verbindung mit Verschwörungsmythen gesprochen? (2)

Warum wurde das den Medien bekannte, interne Papier aus dem Bundesinnenministerium nicht in Gänze veröffentlicht – und in der Öffentlichkeit diskutiert, in dem gefordert wurde, dass Behörden eine „Schockwirkung“ erzielen müssten, um Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die menschliche Gesellschaft zu verdeutlichen?

Warum schafft es die Studie von Prof. Ioannidis zur Überlebensrate (99,41 % bei unter 70-Jährigen) in keine Headline, die fatal falschen Hochrechnungen des Imperial College aber schon (Neil Fergusson prophezeite im Frühjahr 2020 eine halbe Million Coronatote in Großbritannien und über 2 Millionen in den USA.)?

Warum steht in einem Gutachten, erstellt für das Bundesgesundheitsministerium, dass die Auslastung der Krankenhäuser im Jahr 2020 durch Covid-19-Patienten nur 2% betragen hat?

Warum hat Bremen mit Abstand die höchste Inzidenz (113 am 4.10.21) und gleichzeitig mit Abstand die höchste Impfquote in Deutschland (79 %)?

Warum sind Zahlungen von 4 Millionen Euro eingegangen auf einem Familienkonto der EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, die verantwortlich war für das Abschließen der ersten EU-Impfstoffverträge mit den Pharmakonzernen? (3)

Warum werden Menschen mit schweren Impfnebenwirkungen nicht im gleichen Maß portraitiert wie 2020 Menschen mit schweren Covid-19-Verläufen? (4)

Warum stört niemanden die unsaubere Zählweise bei „Impfdurchbrüchen“? (5)

Warum melden die Niederlande deutlich mehr Nebenwirkungen der Covid-19-Impfstoffe als andere Länder?

Warum hat sich die Wirksamkeitsbeschreibung der Covid-19-Impfstoffe auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts in den letzten Wochen dreimal geändert? „COVID-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus.“ (15. August 2021) „COVID-19-Impfstoffe schützen vor einem schweren Verlauf einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus.“ (7. September 2021) „COVID-19-Impfstoffe sind indiziert zur aktiven Immunisierung zur Vorbeugung der durch das SARS-CoV-2-Virus verursachten COVID-19-Erkrankung.“ (27. September 2021) (6)

Auf einige Punkte möchte ich im Detail eingehen.
---------------------------------------------------------------Zitat Ende

*
Genau, liebe Elisabeth, wie schon dein Beitrag endet:
"Zu lange, daher hier weiter:

https://multipolar-magazin.de/artikel/i ... nicht-mehr "

*
Hoffentlich gehen diese "Risse" der Kenntlichmacher erlösend in freie Räume über
wie der Beitrag von Rita über KBV zeigt ... noch ist nicht aller Tage Abend :king:

Widerlich ist schon - gestern sah ich bei ntv :headbang: daß Arztpraxen die 2G Regel einführen.
Ich werde doch als Ungeimpfter noch zum Arzt gehen dürfen,
Mal sehen - wo das endlich ! endet.... :axo:

Silvi*

Dazu paßt ein Fund wie die Faust aufs Auge* - der pervertierten Zugriffe im beliebigen "Sprach_Gebrauch" !

RKI-Chef Lothar Wieler zieht Vergleich zwischen Grippe und Corona | Julian Reichelt

"Das ist die Vorlage für eine ewige Maskenpflicht"




----------------------------------------------- vom 07.10.2021

*

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Netzfunde betreffend Corona

Beitrag von erémos* » Do 7. Okt 2021, 14:21

*
Kann man sich anhören - Eulen nach Athen tragen, heißt es doch....
Aber man darf ES nicht laut sagen - die Eule verreckt im Anflug....

vom 22.09.2021

Bisher planten es nur einige Bundesländer (z.B. NRW und Rheinland-Pfalz)
– jetzt wollen es nach BILD-Informationen alle Länder machen:

Claus Strunz rechnet mit neuen Einschränkungen der Regierung für Ungeimpfte ab


Wer in behördlich angeordnete Quarantäne muss und nicht geimpft ist, bekommt keine Entschädigung – auch der Arbeitgeber muss für diese Zeit nichts zahlen.

▶︎ Heißt: Ungeimpfte gehen leer aus.

Am Mittwoch beraten die Gesundheitsminister der Bundesländer über bundesweit einheitliche Regeln. Geeinigt hat man sich bereits im Vorfeld. Ein entsprechendes Beschlusspapier liegt BILD vor.

Gelten soll das ab dem 11. Oktober!

Denn an dem Tag tritt auch die geänderte Testverordnung in Kraft, nach der Ungeimpfte ihre Corona-Tests selbst bezahlen müssen. Begründung in beiden Fällen: Jeder kann sich impfen lassen – kein Grund mehr dafür, dass alle Steuerzahler für die wenigen Impf-Muffel zahlen.

Damit werde nur geltendes Recht umgesetzt, heißt es: Wer selbst verschuldet etwa in Quarantäne muss, hat keinen Anspruch auf Entschädigung vom Staat. Der zahlt die Entschädigung, wenn Behörden die Maßnahmen anordnen.

Bisher, so hieß es gegenüber BILD, sei dies wegen mangelnden Impfstoffs ausgesetzt gewesen. Nun gebe es für jeden die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, soll die Regelung nicht gelten.

Claus Strunz kritisiert die Maßnahme bei BILD Live: „Leute gehen ja nicht in Quarantäne, weil es so lustig ist, sondern weil sie müssen. Die allermeisten Menschen, die in Quarantäne gehen, haben außerdem kein Corona. Gesunde Menschen werden vom Staat in Quaranräne geschickt und dann sollen sie kein Geld bekommen?“




Silvi* - brauche genau so eine Merkur_Eule!
Ehm - was be-deutet das eigentlich für meinen Vertrag mit der Krankenkasse :gruebel:

*

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Corona: Test-Flatrate

Beitrag von GreenTara » So 10. Okt 2021, 14:56

Screenshot 2021-10-10 145448.png
Screenshot 2021-10-10 145448.png (680.66 KiB) 831 mal betrachtet

Quelle: https://t.me/rosenbusch/4487
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Netzfunde betreffend Corona

Beitrag von erémos* » Mo 11. Okt 2021, 11:09

*
Corona: Test-Flatrate
von GreenTara » So 10. Ok 2021

*
:confused:
Für was hat man eine Krankenkasse ?

Wieso muß man einen ! Pflicht_Test ! selbst bezahlen ?

:confused:


Na ja - ! ich_impfe_nicht_ich_teste_nicht !

Hätte nie gedacht, daß mich meine Allergien mal "schützen" :cool2:

Außerdem sehe ich immer deut_lichter in den ganzen Vorgängen einen einzigen Feldversuch
neuer Kriegsführung - rund um den Erdball - die Bevölkerung auf den "NEUEN" Ernstfall vorzubereiten.

Mein Hirn findet keine andere wirkliche :headbang: Erklärung für diesen Wahnsinn !
Das sind Selbstläufer einer Entwicklung die man kommen sah ...

Seit ca. 4 Jahren lese ich nun Ernst Jünger
und
erstaunlich viel & herausragende Sekundärliteratur ist zu finden -
man kommt zu keinem Ende damit
und
ES schenkt in dem Irrsinn - eine ...? ...heilsame Richtung.

Silvi*

*

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Corona: Aushungern?

Beitrag von GreenTara » Di 12. Okt 2021, 21:01

Hessen beschließt neue Corona-Regeln: Gravierende Änderung kommt

In Hessen gilt eine neue Corona-Verordnung. Im Einzelhandel gibt es jetzt auch die 2G-Option. Für die Weihnachtsmärkte ist ebenfalls eine wichtige Entscheidung gefallen.

Wiesbaden - Das Corona-Kabinett* um Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat neue Corona-Regeln für Hessen* beschlossen. Sie betreffen vor allem den Einzelhandel: Auch Supermärkte und Co. können nun wählen, ob sie nur noch Corona-Geimpfte und Genesene in ihre Läden einlassen. Auch einige Lockerungen halten die neuen Beschlüsse parat.

Das 2G-Optionsmodell wird auf den gesamten Einzelhandel ausgedehnt, wie die Landesregierung am Dienstag (12.10.2021) bekannt gab. „Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Ministerpräsident Bouffier (CDU). „Das heißt dann aber auch, dass ohne 2G weiter die Abstands- und die Maskenpflicht gelten.“

Quelle: https://www.hna.de/thema/corona-virus-s ... 47778.html
Ich ahne, welcher Supermarkt in unserer Nähe an vorderster Front ist, wenn es darum geht, Menschen ohne Impfung von der Grundversorgung mit Lebensmitteln auszuschließen.

Bleibt zu hoffen, dass Gerichte diesen Beschluss des hessischen "Corona-Kabinetts" schnellstmöglich kassieren. Vor allem auch deshalb:
Wird das 2G-Zugangsmodell umgesetzt, entfallen die Maskenpflicht, die Pflicht zu Abstands- und Hygienekonzeptensowie die Kapazitätsbeschränkungen. Auch Ungeimpfte, die sich nicht impfen lassen können, erhalten im 2G-Zugangsmodell keinen Zugang.

Quelle: https://hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen/2G-Option
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