Frage zu Deutungseinschränkungen

Astrologie nach traditionellen alten Meistern (William Lilly etc.)
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Tanzkleid
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Frage zu Deutungseinschränkungen

Beitrag von Tanzkleid » Do 16. Sep 2021, 19:34

Hallo,
ich bin ja ganz neu hier und stelle mal meine erste Frage, über die ich gestolpert bin:

Eine Deutungseinschränkung in der Stundenastrologie besagt, dass, wenn sich der Mond des Fragehoroskops auf dem letzten Tierkreis-Grad befindet, auf die Frage keine sichere Antwort erteilt werden kann, da eine bedeutsame Veränderung der Situation unmittelbar bevorsteht.

Das heißt für mich, dass diese Frage nicht beantwortet werden sollte.

Sollte dann nach einer gewissen Zeit (3-6 Monate) nochmals nachgefragt werden?
Wie ist der Zeitraum "unmittelbar" zu werten?

Danke für eure Antwort(en).
Viele Grüße
Tanzkleid

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frajoscha
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Frage zu Deutungseinschränkungen

Beitrag von frajoscha » Fr 17. Sep 2021, 12:32

Hallo Tanzkleid,
wenn sich ein Mond so ganz am Ende eines Zeichens befindet ist es gut zu wissen
was der Mond in dieser Position und zum Frageinhalt bedeutet.

Da ich den Frageinhalt nicht kenne, kann ich mich nur dem Mond zuwenden.
Da der Mond das Zeitgeschehen darstellt, sollte beim bevorstehenden Zeichen-
wechsel auch ein Wechsel der Gegebenheiten zu gewärtigen sein.

Insbesondere auch dann, sollte derselbe Mond auch am Ende eines Hauses
stehen. Dann sollte auf eine Veränderung in der Art und Weise und eine in-
haltliche Wende innerhalb der Fragestellung zu rechnen sein.

Hinzu kommen noch die Veränderungen die sich durch Würdewechsel des Mondes
in den Zeichen ergeben. Soweit meine erste Stellungnahme.
Gruß und ein Willkommen in unserem Forum,
frajoscha

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Tanzkleid
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Frage zu Deutungseinschränkungen

Beitrag von Tanzkleid » Fr 17. Sep 2021, 18:02

Hallo frajoscha,
Danke für deine Antwort, auf die ich - Kenntnisbedingt - nur wenig antworten kann.
Der Mond steht mittig in Haus 2.

Insbesondere auch dann, sollte derselbe Mond auch am Ende eines Hauses
stehen. Dann sollte auf eine Veränderung in der Art und Weise und eine in-
haltliche Wende innerhalb der Fragestellung zu rechnen sein.


Der Inhalt der Fragestellung wird somit gleich bleiben.

Dass der Mond die Geschichte erzählt, habe ich gelesen, würde mich an dieser Stelle dazu führen, dass er auch nur bis zu dieser bedeutsamen Veränderung der Situation kommt - alles weitere wäre unsicher. Deshalb auch die Deutungseinschränkung.

Naja, vlt. kann ich in zwei Jahren mehr damit anfangen.
Wenn diese bedeutsame Veränderung eingetreten ist - was ich hoffentlich merken und feststellen werde - werde ich es dir mitteilen. :knuddel:

Vielen Dank an dich.
Viele Grüße
Tanzkleid

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Beitrag von Ophiuchus » Fr 17. Sep 2021, 18:55

Hallo Tanzkleid.
da der Mond pro Doppelstunde um ein Grad weiter wandert, ist sein Stand im letzten Grad doch nur ein Zeihen für die falsche Stunde um diese Frage zu stellen, weil nach zwei Stunden eine andere Antwort kommen wird.
Die beiden letzten Grade werden als anaretisch und die beiden ersten eines Zeichens oder Hauses werden hylegisch genannt.
Bei magischen Ritualen ist das schon immer eine gängige Praxis um nach der richtigen Zeit für die magische Arbeit zu erfragen. Genau so wie man keine Operationen machen, sollte wenn der Mond noch im Zeichen steht, deren Organe operiert werden. Also keine Hüftoperation wenn der Mond noch im Schützen steht usw usw..

Lieben Gruß

Ophiuchus

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Frage zu Deutungseinschränkungen

Beitrag von Tanzkleid » Fr 17. Sep 2021, 21:34

Hallo Ophiuchus,

wieder was gelernt. Damit sind für mich die Deutungseinschränkungen ad acta gelegt. :axo:

Viele Grüße
Tanzkleid

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Frage zu Deutungseinschränkungen

Beitrag von Kaffeefrau » Do 7. Okt 2021, 16:31

Guten Tag,

ich beachte Deutungseinschränkungen sehr wohl aber halt immer im Kontext. Ich glaube nicht, dass es dem Wesen der Stundenastrologie entspricht, sich vorzunehmen und/oder den Rat für ein neuerliches Fragedatum zu befolgen. Die Deutungseinschränkung ist nach meiner Erfahrung eine, jedoch besitzt sie eben auch Aussagekraft. Allerdings geht es hierbei nicht um den Mond am Ende eines Zeichens, sondern um den AC auf den ersten oder letzten Graden eines Zeichens!

Wenn der Mond das Zeichen wechselt kann es, wie schon gesagt wurde, wichtig sein, was er als nächstes "macht" oder macht er erstmal gar nichts und ist VOC, verbessert er seine Stellung oder nicht..?!

Lieber Gruß

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Frage zu Deutungseinschränkungen

Beitrag von Ophiuchus » Do 7. Okt 2021, 18:21

Hallo Kaffeefrau,
Du schreibst
Ich glaube nicht, dass es dem Wesen der Stundenastrologie entspricht, sich vorzunehmen und/oder den Rat für ein neuerliches Fragedatum zu befolgen.
Das hast Du an einem Donnerstag = Jupiter steht für Ordnung und Harmonie und nebenei für den Quadratschein, in der Sonnenstunde 0 also im wahren Ich und dem Sextilaspekt beschlossen etwas zu dem Thema zu sagen. Das ist also immer schon als energetischer Rahmen vorgegeben, der dann überhaupt erst die Fragestellung für ein Horoskop im Gehirn oder Gemüt zulässt. So kann man bei Kenntnis dieser Tattwaschwingungen die wahren Gefühle und Motive erkennen, und darüber hinaus kann man an einem vielleicht eingeräumten späteren Wunschtermin, oft schon die gewünschte Antwort die der Fragende erhofft erahnen.
Ich schreibe das auch an einem Donnerstag in der Merkurstunde, weil ich immer noch aus langer Beraterpraxix weis, dass man so die besten Geschäfte machen kann. *lach*
Man muß seine Spielräume nutzen, denn der ASZ und der MC rücken ja alle 4 Minuten ein Grad weiter.

Lieben Gruß

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