Das 12. Haus - ein Geheimnis?

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Das 12. Haus - ein Geheimnis?

Beitrag von PoW »

Hallo Traumprinz :)
Traumprinz hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 11:48
Frag die Berge doch mal, ob sie vielleicht doch in Trance sind. :D Die haben halt kein (erkennbares) Bewusstsein, insofern ist der Vergleich jetzt etwas unpassend gewählt.
naja ich würd eher sagen die berge ziehen sich im nebel zurück. Bewusstsein haben sie bestimmt auch und erkennbar sind sie auch, jedoch alles auf eine art und weise die wir menschen nicht verstehen. Aber ist sicher ein unpassendes beispiel.

Wenn du aber selbst im Nebel stehst, erkennst du eigentlich ziemlich schnell, auf welchen Zustand ich anspiele: du kannst nix sehen, das bisschen was noch da ist, ist verschwommen, selbst die Geräusche klingen verwaschen. [/quote] ja aber auch wenn ich im nebel stehe, bin ich nicht auf droge oder trance. :rofl: hoff ich zumindest. Aber alles ist „geheimnisvoll und mystisch“ .
Natürlich hat das 12. Haus auch eine äußere Komponente (zumindest, wenn ein Bezug zum 1. Quadranten gegeben ist). Vielleicht recht passend an der Stelle: bei mir steht Merkur als H1 in 12, und wenn man mich nicht sehr gut kennt, sieht man mir meine Stimmungslagen nicht an. Der körperliche Ausdruck ist da sozusagen verwaschen,. ich schaue (fast) immer freundlich lächelnd in die Welt, selbst wenn ich gerade vor Ärger in die Tischkante beißen möchte...
:lacher: das hast du jetzt schön gesagt. Ich verstehe was du meinst :spitze:
Das muss ich gleich mal bei meinen bruder beobachten, der hat sonne im 12 und kommt von 3.
Ich lasse den Meister mal persönlich zu Wort kommen (muss ich selbst auch erst noch mal wieder gründlich studieren, insofern kann ich dir jetzt grad nicht die passende Stelle rauspicken ;) ):
Da sind mehrere gute stellen dabei. Ich hab sie zwar gelesen aber noch zu wenig verstanden. Es sind einige passagen wo ich zustimme aber auch einige wo ich dagegen stimme. Aber vielleicht lüftet sich ja alles wenn ich es auch verstehe. Danke für die links :spitze:
Das, was über das einzelne Individuum hinausgeht. Bei C. G. Jung heißt das Archetypen, falls dir das weiter hilft (allerdings wird der Begriff meiner Ansicht nach im Eso-Bereich arg überstrapaziert, deswegen hatte ich es eben so umschrieben).
C. G jung ist mega. Ich weiss was du meinst mit den archetypen. Hab davon gehört aber sie nicht mehr im kopf :lacher:

Liebe Grüße
Birgit

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Traumprinz
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Beitrag von Traumprinz »

Huhu Birgit :) (ich sehe, das Forum hat abgefärbt in dieser Hinsicht ;) )
PoW hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 18:57
ja aber auch wenn ich im nebel stehe, bin ich nicht auf droge oder trance. :rofl: hoff ich zumindest. Aber alles ist „geheimnisvoll und mystisch“ .
Wie soll ich Zustände oder Empfindungen denn beschreiben, wenn nicht über Bilder oder Vergleiche? Für die Empfindung selbst haben wir nun mal leider keine Worte. :gruebel:
PoW hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 15:36
GreenTara hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 09:32
Die Beispiele waren Tanzen, Skifahren und Malen. :) Wenn du völlig mit dem, was du tust und dem Moment "verschmilzt", dann bist du im Zustand des Zweiten Wunders. Um Zweite Wunder wahrnehmen zu können, braucht es das Erste Wunder, also das "Alltagsbewusstsein".
aber es wird auch menschen geben, die das 2 wunder nicht erleben weil sie immer zu abgelenkt werden von allem. Nur im schlaf können sie dann verschmelzen quasi..
Das ist wohl leider wahr und ich beobachte das (auch bei mir selbst) schon länger. Mit Aufkommen des Internet und speziell der Chats wurde es schon schwieriger und die Smartphones haben da nochmal einen draufgesetzt. So wie ich das sehe, hast du damit nicht nur ständig Ablenkungsmöglichkeiten, sondern es scheint sich auf der Bewusstseinsebene etwas zu verändern, sodass Langeweile gar nicht mehr ertragen werden kann. Eine gewisse Lange Weile ist aber notwendig für bestimmte Erfahrungen (eigentlich Erfahrungen generell).

Es gibt aber noch eine zweite Möglichkeit, denn wahrscheinlich hat fast jeder solche Zustände mal erlebt, erkennt sie nur nicht als solche. In dem Zusammenhang möchte ich Samuel Sagan zitieren ("Tor zu inneren Welten", Bauer, 2. Auflage 1998, S. 41 f.). Hier geht es zwar um etwas anderes (feinstoffliche Wahrnehmung im dritten Auge), aber das "Problem", das er beschreibt, ist durchaus übertragbar. (Und da ich dich kenne mittlerweile ;) an dieser Stelle der explizite Hinweis: es soll jetzt NICHT auf eine Diskussion über das dritte Auge übergeleitet werden, es geht immer noch um das 12. Haus und speziell um das Erfahren des 2. Wunders.)
Samuel Sagan hat geschrieben: Es ist möglich und nicht ungewöhnlich, dass die Vibration zwar da ist, du sie aber nicht registrierst. Vielleicht erwartest du etwas ganz Außergewöhnliches oder Intensives. Vielleicht ist es zu einfach, und diese Vibration ist schon immer zwischen deinen Augenbrauen vorhanden gewesen, und du hast nur nie darauf geachtet.
Das Schwierige an Haus 12 ist halt, dass es für die mystische Seite des Ganzen keine Worte gibt, du kannst dich dem also sprachlich nur indirekt nähern. Mir fällt aber auf, dass bei dir Worte anscheinend mit sehr eng umrissenen Bedeutungen versehen sind (normalerweise "verschwimmen" die an den Rändern ein wenig). Das macht die Verwendung von Gleichnissen natürlich schwierig, wenn ich "Nebel" sage und du siehst im Kopf dann nur und ausschließlich bodennahe Aerosole. :yellowgrin: (Hab ich jetzt nur rausgegriffen, weil mir das grad präsent ist.) Aber wenn das tatsächlich so ist, dann ist das eine Eigenart deinerseits, um die man irgendwie einen Weg herum finden muss (und mit "man" ist in diesem Fall gemeint: du und dein jeweiliges Gegenüber, also beide Seiten).

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Beitrag von PoW »

Hallo Traumprinz :)

Tut mir Leid, dass es etwas länger gedauert hat. Hatte einen kleinen Notfall zuhause am Wochenende! :roll:
Traumprinz hat geschrieben:
Sa 31. Aug 2019, 20:17
Wie soll ich Zustände oder Empfindungen denn beschreiben, wenn nicht über Bilder oder Vergleiche? Für die Empfindung selbst haben wir nun mal leider keine Worte. :gruebel:
Ja da hast du auch wieder recht... :gruebel:
Das ist wohl leider wahr und ich beobachte das (auch bei mir selbst) schon länger. Mit Aufkommen des Internet und speziell der Chats wurde es schon schwieriger und die Smartphones haben da nochmal einen draufgesetzt. So wie ich das sehe, hast du damit nicht nur ständig Ablenkungsmöglichkeiten, sondern es scheint sich auf der Bewusstseinsebene etwas zu verändern, sodass Langeweile gar nicht mehr ertragen werden kann. Eine gewisse Lange Weile ist aber notwendig für bestimmte Erfahrungen (eigentlich Erfahrungen generell).
Ja ich bemerke das auch, teilweise sogar an mir selbst.
Langweile ist gut für "Geduld" üben .. und Geduld besitzt heute keiner mehr. Alles muss sofort geschehen, aber die Geduld ist ja nicht im 12. Haus .. :kopfueb:
Es gibt aber noch eine zweite Möglichkeit, denn wahrscheinlich hat fast jeder solche Zustände mal erlebt, erkennt sie nur nicht als solche. In dem Zusammenhang möchte ich Samuel Sagan zitieren ("Tor zu inneren Welten", Bauer, 2. Auflage 1998, S. 41 f.). Hier geht es zwar um etwas anderes (feinstoffliche Wahrnehmung im dritten Auge), aber das "Problem", das er beschreibt, ist durchaus übertragbar. (Und da ich dich kenne mittlerweile ;) an dieser Stelle der explizite Hinweis: es soll jetzt NICHT auf eine Diskussion über das dritte Auge übergeleitet werden, es geht immer noch um das 12. Haus und speziell um das Erfahren des 2. Wunders.)
:lacher: aber das dritte Auge würd wahrscheinlich auch gut zum 12. Haus passen. Das Auge das keiner sieht :rofl:

Es ist möglich und nicht ungewöhnlich, dass die Vibration zwar da ist, du sie aber nicht registrierst. Vielleicht erwartest du etwas ganz Außergewöhnliches oder Intensives. Vielleicht ist es zu einfach, und diese Vibration ist schon immer zwischen deinen Augenbrauen vorhanden gewesen, und du hast nur nie darauf geachtet.
:gruebel: verstehe ich nicht ganz.
Das Schwierige an Haus 12 ist halt, dass es für die mystische Seite des Ganzen keine Worte gibt, du kannst dich dem also sprachlich nur indirekt nähern.
Ja das ist der Grund warum mir das 12. Haus andauernd - auch in diesem Thread - aus der Hand flutscht. Irgendwie ist der Knopf im Kopf noch nicht aufgegangen bei mir, obwohl die Links teilweise echt gut sind.
Mir fällt aber auf, dass bei dir Worte anscheinend mit sehr eng umrissenen Bedeutungen versehen sind (normalerweise "verschwimmen" die an den Rändern ein wenig).
:gruebel: echt? das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Das macht die Verwendung von Gleichnissen natürlich schwierig, wenn ich "Nebel" sage
dann sehe ich im Kopf den weißen Schleier, der um die Berge oder wo auch immer steht und etwas verbirgt und umhüllt. Könnte auch "umarmt" sein.
Aber wenn das tatsächlich so ist, dann ist das eine Eigenart deinerseits, um die man irgendwie einen Weg herum finden muss (und mit "man" ist in diesem Fall gemeint: du und dein jeweiliges Gegenüber, also beide Seiten).
:gruebel: na toll, dass du gibst mir immer mehr arbeit :kopfueb:

Liebe Grüße,
Birgit

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Beitrag von Traumprinz »

Huhu Birgit :)
PoW hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 08:33
Tut mir Leid, dass es etwas länger gedauert hat. Hatte einen kleinen Notfall zuhause am Wochenende! :roll:
Hoffentlich alles wieder gut jetzt. :knuddel: Aber bei der Gelegenheit: es darf auch ohne Notfall mal länger dauern, das soll ja kein Chat sein hier sondern du willst was lernen. Und manches muss man erst mal in Ruhe verarbeiten, sacken lassen, noch drei mal lesen... ;) Damit sind wir dann allerdings wieder hier:
Langweile ist gut für "Geduld" üben .. und Geduld besitzt heute keiner mehr. Alles muss sofort geschehen, aber die Geduld ist ja nicht im 12. Haus .. :kopfueb:
Es ist möglich und nicht ungewöhnlich, dass die Vibration zwar da ist, du sie aber nicht registrierst. Vielleicht erwartest du etwas ganz Außergewöhnliches oder Intensives. Vielleicht ist es zu einfach, und diese Vibration ist schon immer zwischen deinen Augenbrauen vorhanden gewesen, und du hast nur nie darauf geachtet.
:gruebel: verstehe ich nicht ganz.
Hab ich befürchtet :yellowgrin: weil das was er beschreibt, fast noch körperliche und lokal begrenzte Erfahrungen sind - im Gegensatz zum 2. Wunder, um das es ja eigentlich ging. Was ich mit dieser Stelle ausdrücken wollte: Eigentlich kennt jeder die Erfahrung irgendwoher. Manchmal wird sie aber nicht erkannt, weil man was ganz Dramatisches erwartet (am besten noch begleitet von Blitz und Donner, Trompeten und Fanfaren :D ) und gar nicht auf die Idee kommt, dass es die leisen Alltäglichkeiten sein könnten, die einem so vertraut sind, dass man sie gar nicht (mehr) registriert.
Mir fällt aber auf, dass bei dir Worte anscheinend mit sehr eng umrissenen Bedeutungen versehen sind (normalerweise "verschwimmen" die an den Rändern ein wenig).
:gruebel: echt? das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Wie auch? "Deins" ist ja für dich auch das Normale, und so lange das nicht wirklich offensichtlich ist, fällt dir selbst eher nicht auf, dass das bei anderen anders sein könnte (könnte ich selbst auch ein Lied von singen :roll: ).
Das macht die Verwendung von Gleichnissen natürlich schwierig, wenn ich "Nebel" sage
dann sehe ich im Kopf den weißen Schleier, der um die Berge oder wo auch immer steht und etwas verbirgt und umhüllt. Könnte auch "umarmt" sein.

Bodennahe Aerosole, sag ich ja. :D Mir ist übrigens die andere, "trancige" Variante näher, weil ich in solche Zustände reinkatapultiert werde, wenn ich im Nebel stehe. (War mal im Gebirge sehr eindrücklich, wobei es mir damals generell nicht gut ging: wir sind morgens mit der Seilbahn zum Gipfel hoch, mitten rein in die Suppe. Beim Abstieg hatten wir das Zeugs noch ca. ne Stunde um uns rum und danach war es dann ein strahlender Sommertag mit später 30°C. Ich bin aber den ganzen Tag nicht mehr aus diesem Sumpf rausgekommen...)

Okay... das heißt dann wirklich mehr Arbeit für uns alle. Wenn wir dir was verständlich machen wollen, müssen wir also Bilder finden, die das ganz konkret, physisch, ausdrücken. Und dein Job ist es, das Bild, das man dir gibt, so zu beschreiben, wie es bei dir ankommt, damit man dann nachjustieren kann. Örks... :lol: Mal sehen, ich bin ja insgesamt noch recht konkret veranlagt, wobei mir aufgefallen ist: ich denke und erinnere eher in Stimmungen als in Bildern.
:gruebel: na toll, dass du gibst mir immer mehr arbeit :kopfueb:
Vielleicht müssen wir mal den alten Thread wieder aufleben lassen, der mit astrologie.de untergegangen ist: da wurden ein bis zwei Faktoren in den Raum geworfen und man musste assoziieren - im Idealfall möglichst weit weg von allgemein bekannten Deutungen, um die tatsächlich Be-Deutung der Faktoren zu verinnerlichen. Das einzige Beispiel, das mir davon noch in Erinnerung ist: Saturn/Neptun: Der Eisberg (Saturn) im Ozean (Neptun) (thx@Rita :kuss: ).

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Beitrag von PoW »

Hallo Traumprinz :)
Traumprinz hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 09:19
Hoffentlich alles wieder gut jetzt. :knuddel: Aber bei der Gelegenheit: es darf auch ohne Notfall mal länger dauern, das soll ja kein Chat sein hier sondern du willst was lernen.
Naja, gestern war kein Arzt zuständig, denke dass es heute was neues geben wird. mal schauen.
Und manches muss man erst mal in Ruhe verarbeiten, sacken lassen, noch drei mal lesen... ;)
Ja dieses Thread ist ein harter Brocken für mich, da muss ich öfter lesen. Daher dauert es alles ein bisschen. :yes:
Hab ich befürchtet :yellowgrin: weil das was er beschreibt, fast noch körperliche und lokal begrenzte Erfahrungen sind - im Gegensatz zum 2. Wunder, um das es ja eigentlich ging. Was ich mit deiser Stelle ausdrücken wollte: Eigentlich kennt jeder die Erfahrung irgendwoher. Manchmal wird sie aber nicht erkannt, weil man was ganz Dramatisches erwartet (am besten noch begleitet von Blitz und Donner, Trompeten und Fanfaren :D ) und gar nicht auf die Idee kommt, dass es die leisen Alltäglichkeiten sein könnten, die einem so vertraut sind, dass man sie gar nicht (mehr) registriert.
Das verstehe ich jetzt besser, danke :D ja das stimmt, vorstellungen können ganz schon enttäuschend sein :roll: aber selbst dass würde ich nicht den 12. Haus zuschreiben.
Wie auch? "Deins" ist ja für dich auch das Normale, und so lange das nicht wirklich offensichtlich ist, fällt dir selbst eher nicht auf, dass das bei anderen anders sein könnte (könnte ich selbst auch ein Lied von singen :roll: ).
Ja genau, für mich ist meine Sprache normal, und im reden bin ich auch besser, schriftlich ist sehr schwer für mich.
Bodennahe Aerosole, sag ich ja. :D Mir ist übrigens die andere, "trancige" Variante näher, weil ich in solche Zustände reinkatapultiert werde, wenn ich im Nebel stehe. (War mal im Gebirge sehr eindrücklich, wobei es mir damals generell nicht gut ging: wir sind morgens mit der Seilbahn zum Gipfel hoch, mitten rein in die Suppe. Beim Abstieg hatten wir das Zeugs noch ca. ne Stunde um uns rum und danach war es dann ein strahlender Sommertag mit später 30°C. Ich bin aber den ganzen Tag nicht mehr aus diesem Sumpf rausgekommen...)
Ok, verstehe. Aber bei mir ist es keine Trance. Ich kenne diese Trance nicht ohne zb. Schlafmittel oder nach einer Operation wenn man noch halb in der Narkose steckt und ganz benommen ist.
Ich hab öfters Kreislaufprobleme mit Schwindel . Selbst das bezeichne ich nicht als Trance. :gruebel:
Aber auf dem Berg, wenn es erst neblig ist und dann die sonne durch kommt, das ist megaa. ich liebe das :kopfueb: hoff es hat dir damals auch gut gefallen. :D
Okay... das heißt dann wirklich mehr Arbeit für uns alle. Wenn wir dir was verständlich machen wollen, müssen wir also Bilder finden, die das ganz konkret, physisch, ausdrücken. Und dein Job ist es, das Bild, das man dir gibt, so zu beschreiben, wie es bei dir ankommt, damit man dann nachjustieren kann. Örks... :lol: Mal sehen, ich bin ja insgesamt noch recht konkret veranlagt, wobei mir aufgefallen ist: ich denke und erinnere eher in Stimmungen als in Bildern.
In Stimmungen würd auch noch gehen. Insofern ich diese Stimmung halt erlebt habe. :p:
Ich bin sonst ein sehr audioaktiver Lernen und wenn dass zuwenig war, dann hab ich mir oft noch etwas dazu aufgeschrieben. aber wer weiß ob das noch so ist. :gruebel:
Vielleicht müssen wir mal den alten Thread wieder aufleben lassen, der mit astrologie.de untergegangen ist: da wurden ein bis zwei Faktoren in den Raum geworfen und man musste assoziieren - im Idealfall möglichst weit weg von allgemein bekannten Deutungen, um die tatsächlich Be-Deutung der Faktoren zu verinnerlichen. Das einzige Beispiel, das mir davon noch in Erinnerung ist: Saturn/Neptun: Der Eisberg (Saturn) im Ozean (Neptun) (thx@Rita :kuss: ).
Das klingt sehr cool und interessant. Wär ich dabei. :kopfueb:

Liebe Grüße
Birgit

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Beitrag von GreenTara »

Hallo PoW :)

ich mache jetzt mal einen Cut, sonst drehen wir uns hier endlos im Kreis. :crazy:

Ausgangspunkt und Anlass, diesen Thread auszugraben, war deine Frage, weshalb jemand mit dem Mond in Haus 12 soviel von der Welt mitbekommt, denn du warst der Ansicht, dass das 12. Haus auch "Vernebelung" sei und so jemand gar nicht viel mitbekommen könnte.

Fangen wir an: Der Mond ist in der TPA der Wahrnehmungsfilter, er ist unser Zugang zur Realität und damit zeigt er das an, was für uns "wirklich" ist, unsere Wirklichkeit prägt. Mit Realität ist all das gemeint, was um uns herum vorgeht. Das ist ziemlich viel und es würde uns Menschen komplett überfordern, wenn wir die gesamte Realität wahrnehmen würde. Es sind Millionen von Reizen um uns herum, die wir gar nicht zeitgleich angemessen verarbeiten könnten. Wir würden durchdrehen. Das heißt, wir haben die Fähigkeit, nur bestimmte Ausschnitte der Realität wahrzunehmen und anderes auszublenden. Diese Funktion wird vom Mond im Horoskop symbolisiert, das heißt, der Mond ist die Basis unserer Wirklichkeit. Wirklichkeit bedeutet in diesem Kontext: Unser persönlicher Ausschnitt aus der Realität.

Wie man sich - hoffentlich - leicht vorstellen kann, sind diese Ausschnitte aus der Realität unterschiedlich beschaffen, abhängig von der Zeichen- und Hausstellung des Mondes. Bei manchen ist der Filter sehr scharf eingestellt, bei anderen gleicht er mehr einem Weichzeichner. Einige laufen mit großer Brennweite (wie bei einer Kamera) herum, andere mit einer kleinen, manche legen Wert auf Tiefenschärfe, andere nicht. Das wird mit der Zeichenposition umschrieben. Worauf, auf welche Objekte, sich der Fokus der Kamera vorzugsweise richtet, das beschreibt das Haus.

In der TPA ist das 12.Haus das 3. Haus des IV. Quadranten. In den 3. und damit den beweglichen Häusern eines Quadranten wird etwas "dargestellt". Da dieser Begriff etwas holperig ist, kann man auch sagen: In den 3. Häusern eines Quadranten wird etwas sichtbar für andere und auch für uns selbst. Das heißt, im 3. Haus des IV. Quadranten wird auf gesellschaftlicher bzw. überpersönlicher Ebene etwas sichtbar (das beschreibt auch Weidner).

Wenn nun der Mond im 12. Haus steht, dann ist die Wahrnehmung auf das große Ganze, die Gesellschaft, auf alles Überpersönliche gerichtet. Und weil es um Haus 12 geht, eben auch auf Dinge, die nicht unbedingt physisch wahrnehmbar sind, aber dennoch vorhanden sind wie etwa das "gesellschaftliche Klima". Das kann man nicht anfassen, nicht greifen, aber es ist spürbar. Dafür hat aber nicht jeder die Antennen, die Ausstattung, so, wie nicht jeder eine Infrarotkamera hat, mit der man etwas Bestimmtes sichtbar machen kann, was mit einer herkömmlichen Kamera nicht sichtbar wird.

Das ist der Grund, weshalb Roscher sagte: "Wenn Sie wissen wollen, was wirklich vor sich geht, dann fragen Sie einen Menschen mit dem Mond im 12. Haus." Um diesen Satz in Beziehung zu meinem Kamerabeispiel zu setzen: Menschen mit Mond in 12 haben eine Infrarot-Kamera mit Weitwinkel-Objektiv, andere haben Knipskisten oder eine Spiegelreflex-Kamera mit Standard-Brennweite.

Liebe Grüße
Rita
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«

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Beitrag von cazimi »

Hallo Rita,
"Wenn Sie wissen wollen, was wirklich vor sich geht, dann fragen Sie einen Menschen mit dem Mond im 12. Haus."
Und dafür haben wir Dich liebe Rita, hier im Forum. ;), und zwar dann, wenn wir mit Campanus Häusern arbeiten.


Grüsse
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Beitrag von GreenTara »

Hallo cazimi :)
cazimi hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 12:28
Und dafür haben wir Dich liebe Rita, hier im Forum. ;), und zwar dann, wenn wir mit Campanus Häusern arbeiten.
Wie meinen? Was hat das mit Campanus-Häusern zu tun? :confused:

Magst mich aufklären? :)

Liebe Grüße
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Beitrag von cazimi »

Hallo Rita,

weil, wenn ich Placidus verwende, Dein MO ins 11. HA fällt. :gruebel:

Grüsse
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Beitrag von GreenTara »

Hallo cazimi :)
cazimi hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 12:37
weil, wenn ich Placidus verwende, Dein MO ins 11. HA fällt. :gruebel:
Dann hast du vermutlich falsche Daten, da der Mond bei mir mit fast allen Häusersystemen in 12 steht, abgesehen davon, dass es hier im Thread nicht unmittelbar um meine Radix geht.

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Beitrag von PoW »

Hallo Rita :)
GreenTara hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 12:20
Ausgangspunkt und Anlass, diesen Thread auszugraben, war deine Frage, weshalb jemand mit dem Mond in Haus 12 soviel von der Welt mitbekommt, denn du warst der Ansicht, dass das 12. Haus auch "Vernebelung" sei und so jemand gar nicht viel mitbekommen könnte.

Ja genau :yes:
Fangen wir an: Der Mond ist in der TPA der Wahrnehmungsfilter, er ist unser Zugang zur Realität und damit zeigt er das an, was für uns "wirklich" ist, unsere Wirklichkeit prägt. Mit Realität ist all das gemeint, was um uns herum vorgeht. Das ist ziemlich viel und es würde uns Menschen komplett überfordern, wenn wir die gesamte Realität wahrnehmen würde. Es sind Millionen von Reizen um uns herum, die wir gar nicht zeitgleich angemessen verarbeiten könnten. Wir würden durchdrehen. Das heißt, wir haben die Fähigkeit, nur bestimmte Ausschnitte der Realität wahrzunehmen und anderes auszublenden. Diese Funktion wird vom Mond im Horoskop symbolisiert, das heißt, der Mond ist die Basis unserer Wirklichkeit. Wirklichkeit bedeutet in diesem Kontext: Unser persönlicher Ausschnitt aus der Realität.
Ja teilweise hatten wir das bei den Regelkreisen der TPA. Soweit bin ich im Bilde und verstehe es auch. :spitze:
Wie man sich - hoffentlich - leicht vorstellen kann, sind diese Ausschnitte aus der Realität unterschiedlich beschaffen, abhängig von der Zeichen- und Hausstellung des Mondes. Bei manchen ist der Filter sehr scharf eingestellt, bei anderen gleicht er mehr einem Weichzeichner. Einige laufen mit großer Brennweite (wie bei einer Kamera) herum, andere mit einer kleinen, manche legen Wert auf Tiefenschärfe, andere nicht. Das wird mit der Zeichenposition umschrieben. Worauf, auf welche Objekte, sich der Fokus der Kamera vorzugsweise richtet, das beschreibt das Haus.
Ja gutes Beispiel mit der Kamera- danke :kuss:
In der TPA ist das 12.Haus das 3. Haus des IV. Quadranten. In den 3. und damit den beweglichen Häusern eines Quadranten wird etwas "dargestellt". Da dieser Begriff etwas holperig ist, kann man auch sagen: In den 3. Häusern eines Quadranten wird etwas sichtbar für andere und auch für uns selbst. Das heißt, im 3. Haus des IV. Quadranten wird auf gesellschaftlicher bzw. überpersönlicher Ebene etwas sichtbar (das beschreibt auch Weidner).
Ja bewegliche Häuser weiß ich. Das heißt in meinen Worten, dass wir selbst etwas erkennen bzw auch andere was erkennen? Aber können es andere auch erkennen wenn sie keinen Mond im 12. Haus haben oder wird ein Teil von uns erkennbar für andere? :crazy:
Ich tue mich schwer mit diesem Erkennbaren? Wird da nicht für die Person mit Mond im 12. Haus etwas erkennbar in der Gesellschaft? Sprich, diese Person nimmt die Gesellschaft mehr wahr? Aber die anderen doch nicht?
Wenn nun der Mond im 12. Haus steht, dann ist die Wahrnehmung auf das große Ganze, die Gesellschaft, auf alles Überpersönliche gerichtet. Und weil es um Haus 12 geht, eben auch auf Dinge, die nicht unbedingt physisch wahrnehmbar sind, aber dennoch vorhanden sind wie etwa das "gesellschaftliche Klima". Das kann man nicht anfassen, nicht greifen, aber es ist spürbar. Dafür hat aber nicht jeder die Antennen, die Ausstattung, so, wie nicht jeder eine Infrarotkamera hat, mit der man etwas Bestimmtes sichtbar machen kann, was mit einer herkömmlichen Kamera nicht sichtbar wird.
Yup dass verstehe ich wieder. :kopfueb: Kameras sind doch gute Beispiele, nicht wahr ? :yellowgrin:
Ja, die Gesellschaft ist generell schwer zum anfassen. Aber ich verstehe was du damit meinst, ja.
Das ist der Grund, weshalb Roscher sagte: "Wenn Sie wissen wollen, was wirklich vor sich geht, dann fragen Sie einen Menschen mit dem Mond im 12. Haus." Um diesen Satz in Beziehung zu meinem Kamerabeispiel zu setzen: Menschen mit Mond in 12 haben eine Infrarot-Kamera mit Weitwinkel-Objektiv, andere haben Knipskisten oder eine Spiegelreflex-Kamera mit Standard-Brennweite.
Ja :yes: jetzt hab ich es.

Aber wenn wir den Mond hernehmen - welcher ja hier ja die Kamera symbolisiert - dann ist das Haus , wo unser Fokus ist. Sprich, wenn wir mit der Kamera im 12. Haus stehen, dann fokusieren wir uns auf die gesellschaft und das große ganze, wenn aber der Mond im 10 haus stehen würde, dann haben wir dort unseren Fokus. oder?

Liebe Grüße
Birgit

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Beitrag von PoW »

cazimi hat geschrieben:
Mo 2. Sep 2019, 12:37
weil, wenn ich Placidus verwende, Dein MO ins 11. HA fällt. :gruebel:
Also wenn ich es mit meinem äqualen System anschaue, ist es im 12. Haus.

Aber hier geht es eigentlich um mein verständnis, nicht um ritas radix . :yes:

LG PoW

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Beitrag von vergnuegt »

Hallo, zusammen :)

wenn wir mal in die Astrologiegeschichte schauen, dann wird in der traditionellen Astrologie das 12. Haus als "schlimmstes" Haus angesehen - u. a. deshalb, weil es in der Stundenastrologie mit Stillstand gleichgesetzt wird - es gibt keine Aktion, es gibt keine Änderung, keine Verbesserung, usw. - zumindest habe ich es so gelernt. Wenn man also fragt: Werde ich den Job bekommen? und die Sigifikatoren stehen in 12, dann wäre das ein Hinweis darauf, den Job nicht zu bekommen (neben einigen anderen natürlich). Das ist schon mal eine schlechte Voraussetzung für positive Assoziationen. ;)

Mit der psychologischen Astrologie kam dann das "Nebulöse", das "sich entziehende", etc. Durch Industrialisierung, Digitalisierung, etc. hat sich alles extrem beschleunigt - und der Fokus liegt immer mehr im Außen. Wir bewegen uns damit immer weiter von uns weg, denn der Fokus liegt nicht mehr auf uns, sondern auf - einem Tablet, Smartphone, PC oder was auch immer.

Und - um auf die Wunder zurückzukommen - damit fühlen wir uns getrennt, während des 2. Wunders haben wir ein "Ich" ausgebildet. Das "ich" trennt uns vom Gesamten, denn es gibt neben dem "ich" ein "du" - "ich mache das richtig und Du machst das falsch!" Oder umgekehrt. Wir beginnen uns zu vergleichen, zu bewerten, andere zu bewerten, Situationen zu bewerten, ... es gibt hierzu wunderbare Beispiele im Advaita, einer indischen Weisheitslehre, die besagt, dass wir nicht getrennt sind vom Gesamten, wir haben es nur durch Erziehung und Anpassung "vergessen". Wir sollen uns und andere nicht verurteilen, bewerten, usw., aber das ist so tief in uns, dass es schwierig ist, da wieder herauszukommen.

Daneben gibt es ja genügend gesellschaftliche Normen: Tüchtigkeit, Erfolg, Karriere, etc. - das sind alles Dinge, die uns von uns (und dem 12. Haus) wegführen. Sie sind aber nicht "real" - sie gelten nicht für alle Ewigkeit. Und es ist eigentlich völlig blödsinnig, sich mit dem Beruf vorzustellen, wenn wir jemand kennenlernen.

Ein Kind, das das erste Wunder erlebt, braucht weder Anerkennung noch WhatsApp, weder Karriere noch ein Smartphone. Und hier schließt sich vielleicht auch der Kreis: wer das nicht gebraucht hat oder nicht nicht "tüchtig" sein wollte oder konnte, der hatte schleche Karten, denn früher war Familie eine Schicksalsgemeinschaft, wo es ums Überleben ging, wo jeder "funktionieren" musste, ohne nachzudenken oder etwas "zu empfinden", sich bedingungslos Regeln und Normen (u. a. Kirche) zu unterwerfen.

Ob nun Menschen mit Planeten in H12 "hellsichtig" oder "medial" sind, wage ich zu bezweifeln - viellicht sind sie nur mehr bei sich selbst als andere, die immer "Action" um sich brauchen. Je weniger ich meine Sinne mit Reizen "zubombardiere" desto klarer sollte ich auch sehen. :)

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Beitrag von GreenTara »

Hallo vergnuegt :)
vergnuegt hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 12:30
Und - um auf die Wunder zurückzukommen - damit fühlen wir uns getrennt, während des 2. Wunders haben wir ein "Ich" ausgebildet.
Nee, das Ich-Bewusstsein wird als Teil des Ersten Wunders ausgebildet oder genauer gesagt: Diese Bewusstseinsbildung und die damit einhergehende Trennung in "ich und die anderen" ist das Erste Wunder (laut Moss). Das ist auch nichts Schlimmes. Es ist nämlich - wieder laut Moss - die Vorraussetzung dafür, das Zweite Wunder wahrnehmen oder bemerken zu können.
Ob nun Menschen mit Planeten in H12 "hellsichtig" oder "medial" sind, wage ich zu bezweifeln - viellicht sind sie nur mehr bei sich selbst als andere, die immer "Action" um sich brauchen. Je weniger ich meine Sinne mit Reizen "zubombardiere" desto klarer sollte ich auch sehen. :)
Wenn ich mich nicht total irre oder etwas überlesen habe sollte, dann hat hier in diesem Thread auch niemand behauptet, Menschen mit Planeten in 12 seien hellsichtig oder medial.
Das ist schon mal eine schlechte Voraussetzung für positive Assoziationen. ;)
Mir war schon klar, dass meine Sichtweise diejenigen auf den Plan rufen wird, die im 12.Haus partout nix auch nur halbwegs Gutes verorten wollen. :D

Schöne Grüße
Rita
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«

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Das 12. Haus - ein Geheimnis?

Beitrag von PoW »

Huhuu zusammen ... :)
GreenTara hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 15:35
vergnuegt hat geschrieben:
Do 5. Sep 2019, 12:30
Und - um auf die Wunder zurückzukommen - damit fühlen wir uns getrennt, während des 2. Wunders haben wir ein "Ich" ausgebildet.
Nee, das Ich-Bewusstsein wird als Teil des Ersten Wunders ausgebildet oder genauer gesagt: Diese Bewusstseinsbildung und die damit einhergehende Trennung in "ich und die anderen" ist das Erste Wunder (laut Moss). Das ist auch nichts Schlimmes. Es ist nämlich - wieder laut Moss - die Vorraussetzung dafür, das Zweite Wunder wahrnehmen oder bemerken zu können.
Jetzt muss ich noch meinen Senf abgeben. Das erste Wunder war doch eins mit allem sein. Also geborenes sich eins mit der mutter und der umgebung zu fühlen und dann erst mit der bewusstseinsbildung zu starten.
Wunder 2 ist dann diese Bewusstseinsbildung , eigenständiges denken und wahrnehmen. ? Lieg ich jetzt daneben? :crazy:
Mir war schon klar, dass meine Sichtweise diejenigen auf den Plan rufen wird, die im 12.Haus partout nix auch nur halbwegs Gutes verorten wollen. :D
Warum sollte das 12. Haus nur negatives beinhalten? Jedes Haus hat positives wie negatives, somit wäre es ja unlogisch wenn das 12 Haus nur negatives aufweist.

Schöne Grüße
Birgit

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