Grundgesetz: Isch over

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GreenTara
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Grundgesetz: Isch over

Beitrag von GreenTara » Mi 1. Dez 2021, 12:04

Hallo allerseits :)

kein guter Tag für die BRD war der gestrige: Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Corona-Maßnahmen wurde das Grundgesetz zumindest pervertiert, wenn nicht ausgehebelt. Politischer Willkür ist mit diesem Urteil Tür und Tor geöffnet: Schwarzer Tag für die Grundrechte, Freifahrtschein für die Regierenden.

Die Direktion für das auf Berlin relozierte Grundgesetz:

NB GG reloziert.png
NB GG reloziert.png (180.45 KiB) 231 mal betrachtet

Das dirigierte MC liegt schon im Orbis der "Sollbruchstelle", den 29° Steinbock bis 1° Wassermann und damit einer Saturn/Uranus-Konstellation. Damit ist in aller Regel so etwas wie ein "Todesfall" oder ein schmerzhafter Bruch mit Bisherigem gegeben. Bei konverser Führung des Nabodbogens ergibt sich ebenfalls ein MC auf einem Sa/Ur-Grad, nämlich auf 5° bis 6° Jungfrau.

Dirigiert man das GG ohne Relokation konvers, landet wieder eine Achse auf Sa/Ur:

NB konvers GG.png
NB konvers GG.png (178.16 KiB) 231 mal betrachtet

In diesem Fall sind es die 24° bis 25° kardinal, auf denen der dirigierte AC liegt.

Zwar finden sich in beiden Versionen des Horoskops des GGs keine Saturn/Uranus-Konstellationen, da es sich aber hier um eine Parallelzeichenherrscher-Beziehung handelt, löst diese Konstellation immer aus. Man könnte höchstens sagen: Es hätte noch schlimmer kommen können, nämlich dann, wenn angelegte Sa/Ur-Konstellationen ausgelöst worden wären.

Viele Grüße
Rita

Verwendete Daten:

#A93:Deutschland,Grundgesetz,*,24.5.1949,00:00:00,Bonn,D
#B93:2433060.41667,50N44:00,007E05:00,2hE00:00,*
#ZNAM:MEZ/S


#A93:Deutschland (reloziert),Grundgesetz,*,24.5.1949,00:00:00,Berlin-Mitte,D
#B93:2433060.41667,52N31:00,013E34:00,2hE00:00,*
#ZNAM:MEZ/S
»Ist es nicht zynisch, wenn sich führende Politiker ›Sorgen machen‹ wegen der ›steigenden Zahlen‹? Wie wäre es, wenn sie sich zur Abwechslung mal um Menschen sorgen würden?«

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federkiel
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Grundgesetz: Isch over

Beitrag von federkiel » Do 2. Dez 2021, 09:35

Hallo Rita,

Direktion 1 hat den T-Neptun auf der Achse, Direktion 2 den Pluto.

Berlin hat Mars konj. IC 17:37 Stier, da spiegelt der t-Uranus drauf, Bonn hat ein IC 10,41 Stier, da steht der T.Uranus direkt drauf, heißt mit Mars/Uranus, der Boden, auf dem das GG steht, wird beschnitten. Bei Mars-Uranus wird der Neptun ausgeschlossen (mundan gesehen) der Tierkreis hat einen Wundrand. Nun hat das GG den Neptun in der Waage, da geht es um das Prinzip der Gestalt des Daseins, das ist nicht mehr gewährleistet, die in der Venus Haus 5 ihren Ausdruck hat, der aber mit Merkur verregelt ist.

Hier das Mittagshoroskop des Bundesverfassungsgerichts.

bundesverfassungsgericht transite.png
bundesverfassungsgericht transite.png (286.55 KiB) 193 mal betrachtet
Das Gericht ist eine Jungfrau, die sich stets über die Wahrnehmung des Veränderlichen aussteuert, also recht subjektiv, als Gericht ist das halt nicht so günstig.

Die eingezeichneten Verbindungen (Spiegelpunkte) aber besonders Mars Quadrat R-Pluto zeigen doch recht deutlich, daß hier ein aggressives Vorstellungsmodell vom Leben zum Tragen kommt, wie ja auch sonst Mars Pluto vorliegt.

Mit diesen Worten, die Verhältnismäßigkeit muß bei den Einschränkungen gegeben sein, kann man natürlich sehr viel begründen, auch den Wankelmut, weil das eine subjektive Kategorie ist.

Grüße
Elisabeth

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Grundgesetz: Isch over

Beitrag von GreenTara » Do 2. Dez 2021, 13:36

Hallo allerseits :)
Hallo Elisabeth :)

danke für deine Ergänzungen, die sehr aufschlussreich sind:
federkiel hat geschrieben:
Do 2. Dez 2021, 09:35
Berlin hat Mars konj. IC 17:37 Stier, da spiegelt der t-Uranus drauf, Bonn hat ein IC 10,41 Stier, da steht der T.Uranus direkt drauf, heißt mit Mars/Uranus, der Boden, auf dem das GG steht, wird beschnitten. Bei Mars-Uranus wird der Neptun ausgeschlossen (mundan gesehen) der Tierkreis hat einen Wundrand. Nun hat das GG den Neptun in der Waage, da geht es um das Prinzip der Gestalt des Daseins, das ist nicht mehr gewährleistet, die in der Venus Haus 5 ihren Ausdruck hat, der aber mit Merkur verregelt ist.
Was mich an dem relozierten Horoskop seit jeher fasziniert, ist der Mars auf dem IC. Da, wo eigentlich der "Hort der Geborgenheit" sein sollte, ist es verletzend, schneidend, umkämpft. Dazu der Mond in Widder mit seiner ständigen Bedrohungserwartung im Hinblick auf das Revier und die Herde. Der mond ist zudem Herrscher von 7 in 2, da bekommt man nie in Gänze das, was man begehrt und/oder braucht (Geld oder Liebe, aber nie Geld und Liebe). Die "Krönung" des Ganzen ist der elevierte Neptun - das Quadrat auf den AC zeigt an, dass grundlegendste Bedürfnisse bzw. der Lebenserhaltungstrieb ausgehebelt ist. Das Grundgesetz ist demnach keine besonders lebenstüchtige Konstruktion mit einem Hang zur Selbstzerstörung.

Da wäre ein Verfassungsgericht, das weniger opportunistisch angelegt ist, von Nöten, aber wie du schlüssig ausführst, ist es genau das nicht:
Die eingezeichneten Verbindungen (Spiegelpunkte) aber besonders Mars Quadrat R-Pluto zeigen doch recht deutlich, daß hier ein aggressives Vorstellungsmodell vom Leben zum Tragen kommt, wie ja auch sonst Mars Pluto vorliegt.

Mit diesen Worten, die Verhältnismäßigkeit muß bei den Einschränkungen gegeben sein, kann man natürlich sehr viel begründen, auch den Wankelmut, weil das eine subjektive Kategorie ist.
Mars/Pluto ist ja auch das Prokrustes-Bett: Was nicht passt, wird mit Gewalt passend gemacht. Was noch auffällig an diesem Mittagshoroskop des Verfassungsgerichtes ist: Die MC/IC-Achse liegt auf Merkur/Neptun-Graden, das bedeutet, dass grundlegende und richtungsweisende bzw. identitäts- und strukturschaffende Mechanismen außer Kraft gesetzt werden.

In der Grad-Direktion liegt diese Achse derzeit auf 23° bis 24° fix und damit erneut auf Sa/Ur-Graden mit dem Bedeutungsschwerpunkt: Bruch mit Tradition und Norm, mit einem ungeheuren Widerspruch leben, gelegentlich ein Hinweis auf ein Straffälligwerden. Der dirigierte AC liegt gerade noch auf dem "Papageien-Grad", der sich meist durch auffällige Buntheit auszeichnet, aber auch gelesen werden kann als Bedürfnis, aus tradierten Verbindlichkeiten herausmutieren zu wollen.

Viele Grüße
Rita
»Ist es nicht zynisch, wenn sich führende Politiker ›Sorgen machen‹ wegen der ›steigenden Zahlen‹? Wie wäre es, wenn sie sich zur Abwechslung mal um Menschen sorgen würden?«

M. Burchardt

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