Biographische Studie: Antje-Sophia Lachenmayr

Spezialgebiete der Astrologie: Mundanastrologie, Hamburger Schule, TPA, MRL, Siderische Astrologie, Ereignishoroskope u.v.m.
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Siasius
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Biographische Studie: Antje-Sophia Lachenmayr

Beitrag von Siasius » Do 12. Aug 2021, 09:26

Guten Tag allerseits!

Eine astrologische Beschäftigung mit dem Leben von Frau Lachenmayr bietet sich an, da ihre Biographie der Öffentlichkeit samt Geburtsdaten zugänglich gemacht worden ist. (Unter Videos auf dem YouTube-Kanal "Antje Sophia" sollten Links zu entsprechenden Dateien noch immer zugänglich sein.)

Frau Lachenmayr hat beträchtliche Höhen und Tiefen durchlebt und bringt die Leser ihrer biographischen Werke mit bedeutenden Themen in Berührung. Ich kann dies alles noch nicht überblicken, da ich erst einen kleinen Teil gelesen habe.

Hier ihre Geburtsdaten:

am 26.08.1974 um 15:50 GMT in Bobingen (Bayern) (10°50'E, 48°16'N)

Freundliche Grüße

Siasius

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Beitrag von Siasius » Mi 18. Aug 2021, 02:35

Frau Lachenmayr wurde ab März 2008 stationär psychiatrisch/psychotherapeutisch behandelt.

In einer vorübergehenden seelischen Krise sieht Frau Lachenmayr den Grund für den Beginn des Klinikaufenthalts.

Ihr wurden Medikamente verabreicht, durch die sie (ihrer Überzeugung nach) schweren Schaden erlitt.

Die Be- bzw. (ihrer Überzeugung nach) Misshandlung erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa 2,5 Jahren.

Es ist schwer zu sagen, jedoch auch nicht auszuschließen, dass jemand sie schädigen oder sogar töten wollte.


Soweit ich es im Augenblick einschätzen kann, spielt(e) in ihrem Leben das Geistige (Spiritualität, Religion, Entwicklung) eine recht große, wenn nicht gar herausragende, Rolle. Sie studierte (1997/1998) an einem anthroposophischen Priesterseminar.


Mir ist nicht bekannt, ob sie noch lebt.

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Beitrag von Siasius » Fr 20. Aug 2021, 04:10

Nehmen wir an, Frau Lachenmayr wurde 5 Minuten früher, d.h. 15.45 GMT, geboren, wofür einiges spricht. Und nun ergibt sich, sehr stark vereinfacht, folgendes Bild:
Dateianhänge
ASL_A01.jpg
ASL_A01.jpg (79.39 KiB) 650 mal betrachtet

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Beitrag von Siasius » Fr 20. Aug 2021, 04:56

Es handelt sich (in einer Grafik zusammengefasst) um zwei Einstellungen: 1. auf MC, 2. auf AC. Was könnte das bedeuten?

Die VE ist mit dem :MC: verknüpft. Das spricht wohl für eine liebevolle Einstellung. Damit will bzw. kann man prinzipiell andere(s) gut leiden. Ehe man sich wehrt wird man versuchen, sich einzufühlen, zu verstehen, zu verzeihen, sich zu versöhnen bzw. es als gut anzunehmen.

Das persönliche Umfeld ( :AC: ) könnte feindlich erscheinen. MA mit AD (der höheren Oktave des SA ) verbunden in der Mitte MA | AD = :AC: (T2): Einengung, Unterdrückung, Zertrümmerung, Kälte. Man zieht sich zurück, lässt die Frau im Stich oder schädigt sie. Auch der als eigen angesehene Körper gehört zur (unmittelbaren) Umwelt. Vielleicht ist diese Konstellation schon ein Hinweis auf die Muskelerkrankung, wenn man MA (auch) als Muskeln deutet.

Meiner Auffassung nach gibt es nicht wirklich, sondern nur scheinbar ein Umfeld bzw. eine Umwelt. Auch das persönliche Umfeld ist letztlich der Horoskopeigner selbst. Das Umfeld ist so beschaffen, dass es dem Lebenszweck, den Wünschen des Horoskopeigners, dient. Er bekommt stets, was er braucht.

Der Wunsch zu lieben ( VE ) braucht offenbar eine Herausforderung ( MA | AD ), um sich manifestieren zu können.

Im Regelwerk für Planetenbilder steht unter :MC: = NE | PO : sich im Spiegel betrachten, sich selbst erkennen. Das tut die Horoskopeignerin tatsächlich.

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Beitrag von GreenTara » So 22. Aug 2021, 15:26

Hallo Siasius :)
Siasius hat geschrieben:
Fr 20. Aug 2021, 04:10
Nehmen wir an, Frau Lachenmayr wurde 5 Minuten früher, d.h. 15.45 GMT, geboren, wofür einiges spricht.
Du könntest recht haben. Wenn ich die Geburtszeit auf 16:45 MEZ setze, ergibt sich mit dem direkt geführten Nabodbogen dieses Bild:

Lachenmayr NB prog..png
Lachenmayr NB prog..png (177.79 KiB) 581 mal betrachtet

Der AC liegt dann auf dem "Ikarus-Grad": 14° - 16° Wassermann: So/Ur. "Ikarusgrad"; eine manische Phase mündet unvermittelt in eine Depression; Lebenswende um 180°; fluchtartig den Ort der Handlung verlassen; mit dem Geschehenen nichts zu tun haben wollen; sich unschuldig geben (MiRo).

Spitze 9 befindet sich dann gerade noch im Orbis von Ju/Pl: 29° Skorpion -1° Schütze: missionieren wollen; von der absoluten Wahrheit überzeugt sein; Spiritualität und Machtgelüste miteinander vermischen; erträgt keinen Widerspruch; Inflation der geistigen Werte (MiRo). Und Spitze 11, die für die Absicherung des Individuellen innerhalb der Gesellschaft steht, liegt auf Ju/Sa. 29° Schütze - 1° Steinbock: Neubeginn; Berufswechsel; Unterricht erteilen oder erhalten; soziales Engagement; sich für eine Sache stark machen.

Das schaut schon nach einem Umbruch, einer Neuorientierung auf mehreren Ebenen aus und wie so oft ist eine Krise der Auslöser.

Die Venus als Herrscher von 9 Quadrat MC im Geburtsbild ist im März über den Ju/Sa-Grad ausgelöst. Zudem ist Venus Herrscher des ICs und steht in Haus 7: Sämtliche Begegnungen und Denkprozesse dienen der Formung oder dem Erhalt der Identität, was hier aber dazu führt - durch das Quadrat der Venus auf die eigene Hausspitze 4 - dass die Geborene sich selbst im Weg steht (oder stand).

Schöne Grüße
Rita
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Beitrag von Siasius » Di 24. Aug 2021, 16:07

Hallo GreenTara :)

Vielen Dank dafür, dass Du es ermöglichst, diese kleine Studie zu betreiben. Das ist nicht selbstverständlich.

Ich hatte es zuvor in einem anderen Astrologie-Forum versucht. Da wurde es mir jedoch verwehrt. Der Grund liegt darin, dass die Horoskopeignerin nach Ansicht einiger Zeitgenossen nicht lediglich ein Mensch ist und eine Biographie hat, sondern Gedanken gehegt und verbreitet hat, die offenbar nicht richtig sind und nicht sein dürfen.

Nach meinem Freiheitsbegriff ist die astrologische Beschäftigung mit jedem Menschen berechtigt, sei er ein Friedensnobelpreisträger oder ein Schwerverbrecher. Ich bin erschüttert, dass gesinnungsdiktatorische Entwicklungen sogar den astrologischen Austausch beeinträchtigen - und anscheinend niemand etwas dagegen hat.

Meiner Ansicht nach erweist Du der Astrologie mit Deinem unermüdlichen Einsatz in verschiedenen Astrologieforen schon seit vielen Jahren einen großen Dienst. Danke dafür!

Freundliche Grüße
Siasius

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Beitrag von GreenTara » Mi 25. Aug 2021, 19:09

Hallo Siasus :)

danke für deine anerkennenden Worte. Sie erinnern mich daran, dass ich nunmehr seit 20 Jahren mein (Un-)Wesen in der astrologischen Forenwelt treibe und an meine ersten, sehr naiven Beiträge.
Siasius hat geschrieben:
Di 24. Aug 2021, 16:07
Nach meinem Freiheitsbegriff ist die astrologische Beschäftigung mit jedem Menschen berechtigt, sei er ein Friedensnobelpreisträger oder ein Schwerverbrecher.
Den Freiheitsbegriff muss man noch nicht einmal bemühen, es reicht schlicht eine Art Forschungsinteresse, das es verbieten sollte, die Gesinnung des Horoskopinhabers zu einer Art Messlatte von verbotener oder erlaubter astrologischer Betätigung zu "erheben". Wenn das so sein soll, dann dürfte man sich Horoskope wie die des "Führers" auch nicht ansehen, ebenso wie die von Gewalttätern etc.

Vielleicht ist es unter Astrologen so ähnlich wie unter den Rockern: Sie geben sich betont uranisch, also freiheitsliebend und rebellisch, aber wenn man genau hinsieht, schaut der Gegenspieler Saturn um die Ecke, etwa in Form strengster Hierarchien oder Regelwerke.
Ich bin erschüttert, dass gesinnungsdiktatorische Entwicklungen sogar den astrologischen Austausch beeinträchtigen - und anscheinend niemand etwas dagegen hat.
Die Gesinnungsdiktatur geht ja schon länger und obwohl sie mir schon lange bewusst ist, schüttele ich seit März 2020 ziemlich oft den Kopf. Ein Teil von mir ist nach wie vor völlig fassungslos und tief erschüttert angesichts der Übergriffe seitens bestimmter Meinungsführer/Politiker und dem Schweigen der Masse dazu.

Natürlich kann jeder Forenbetreiber sein Hausrecht ausüben, dazu gehört dann eben leider auch, dass man sich vertut oder überreagiert und bestimmten Werturteilen, die über Massenmedien einmassiert werden, auf den Leim geht, ohne zu prüfen, ob diese Urteile eine Grundlage haben. Foreninhaber sind eben auch nur Menschen und keine mit besonderen Fähigkeiten ausgestatteten Wesen..

Aber zurück zum Horoskop von Frau Lachenmayr:
lachenmayr.png
lachenmayr.png (216.68 KiB) 519 mal betrachtet

Ich habe mir das Geburtsbild mit Teiler 8 aufgerufen und da ergibt sich zusätzlich zu den von dir bereits erwähnten Planetenbildern beispielsweise AC = VE /PO - sozusagen die höchste Form der Liebe, eine Liebe, die wohl am besten als überpersönlich oder über Personen hinausgehend bezeichnet werden kann. Laut Regelwerk geht es um: Geistige, seelische oder religiöse Harmonie mit anderen.

Lässt man einen Orbis von 1° zu, dann ergibt sich AC = PL /PO - Ortsveränderung zum Zweck der geistigen Ausbildung und Entwicklung. Das passt dann zum von dir erwähnten Studium am Priesterseminar.

Ein durchaus interessantes Horoskop, egal, mit welchem astrologischen Besteck man es untersucht. :yes:

Schöne Grüße
Rita
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Beitrag von Siasius » Sa 28. Aug 2021, 15:06

Hallo GreenTara,

vielen Dank für Deine Unterstützung. "Studie" kann mehr bedeuten, als sich Konstellationen anzuschauen. Bevor ich das Thema hier zur Diskussion stellte, befasste ich mich mit der Problematik des Sonnenbogens. Wenn diese Direktionsmethode richtig ist, müsste sie auch richtige und genaue Ergebnisse liefern. Es müsste möglich sein, eine Zeitqualität bzw. den Ereignistyp auf den Tag oder sogar auf die Stunde genau zu bestimmen, und nicht lediglich auf eine Woche oder einen Monat genau. Falls das überhaupt (nur!) mithilfe des Sonnenbogens möglich ist, brauchen wir eine zuverlässige und genaue Sonnenbogen-Berechnungsmethode.

Bei meiner Beschäftigung mit der Thematik wurde mir schnell bewusst, dass der Schlüssel "1 Tag entspricht 1 Jahr" zwar begreiflich, jedoch auch problematisch ist. Was ist ein Tag? Was ist ein Jahr? Meine Untersuchung ergab, dass Tag nicht gleich Tag und Jahr nicht gleich Jahr ist (hinsichtlich der Dauer bzw. Länge). Auch ist das Verhältnis zwischen Tag und Jahr nicht konstant. Wenn wir den Sonnenbogen für einen bestimmten Zeitpunkt im Leben eines Menschen lediglich durch Interpolation aus den Sonnenbögen für den 1.01. 0 Uhr des Jahres, in dem der Zeitpunkt liegt, und dem 1.01. 0 Uhr des darauf folgenden Jahres gewinnen ­­­­­­­­– wie genau (und somit: wie wahr) ist dann dieser Sonnenbogen?

Bei starken Konstellationen wird wohl über Wochen und Monate eine bestimmte Zeitqualität bestehen, doch eine schwache Konstellation bestimmt das Geschehen womöglich nur wenige Stunden. Mithilfe der schwachen Konstellationen könnte bzw. müsste man prüfen, ob der berechnete Sonnenbogen wirklich stimmt bzw. genau genug ist. – Diese Gedanken bildeten u.a. den Hintergrund der Idee, sich mit der Biographie der Antje-Sophia Lachenmayr zu beschäftigen.

Mit dem Naibod-Schlüssel hatte ich mich übrigens bisher nicht beschäftigt. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, nimmt man für jedes Lebensjahr 59' 08,33" als Bogen. Mir ist nur noch nicht klar, warum. Für den 22.03.2008 0 Uhr Weltzeit ergibt sich, wenn ich mich richtig erinnere, ein Naibod-Bogen von 33° 05', während der wahre (?) Sonnenbogen lediglich etwa 32° 40' beträgt. Der Unterschied ist beträchtlich: er entspricht in der Auslösung von Konstellationen etwa 5 Monate. Und ich meine: beide Bögen können wohl unmöglich gleichrichtig sein. Mindestens einen Bogen müsste man im Laufe von Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten der astrologischen Arbeit als unbrauchbar verworfen haben?

Diese Studie bietet zum Glück die Möglichkeit, sich die unterschiedlichen Bögen noch einmal anzuschauen.

Ähnlich geht es mir mit Campanus-Häusern. Mir war so, als wären diese Häuser schon seit langem widerlegt worden. Werden diese Häuser nicht immer "verrückter", je weiter man sich in die Richtung eines der Erdpole bewegt? Warum dann die Spitzen dieser "verrückten" Häuser dirigieren, noch dazu, wo es dabei auf Genauigkeit ankommt? Das verstehe ich nicht.

Inzwischen habe ich weitere Passagen der Biographie von Frau Lachenmayr gelesen. Diese Frau hat wirklich viel erlebt und durchlitten. Sie hatte Autounfälle, ist geschlagen und bestohlen worden, war auf der Flucht u.v.m. Da gibt es viel zu untersuchen und hoffentlich auch zu lernen.

Du hast recht, es gibt natürlich noch mehr Konstellaltionen im Geburtshoroskop. Ob die Uhrzeit stimmt, weiß ich jedoch noch nicht. Man müsste das Horoskop erst grob und dann fein justieren. Und schließlich ist die Deutung des gefundenen Horoskops immer noch eine Herausforderung und ein Thema. Je nach Weltbild bzw. Philosophie ergibt sich auch eine andere Deutung.

Wie verhält es sich z.B. mit der Konstellation :MC: = MA | :HA: (T16)? Man könnte deuten: "ich mache Fehler" – aber macht innerhalb einer vollkommenen Weltharmonie, in der alles perfekt zusammenspielt, überhaupt jemand Fehler? Wohl nicht. Dann müsste man die Konstellation anders deuten...

Freundliche Grüße
Siasius

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Beitrag von Traumprinz » Sa 28. Aug 2021, 18:40

Hallo Siasius :)

Zu den meisten deiner Ausführungen kann ich nicht viel sagen, da ich nie sonderlich in die technischen Tiefen eingestiegen bin und auch "Prominenz" mich wenig interessiert.
Siasius hat geschrieben:
Sa 28. Aug 2021, 15:06
Ähnlich geht es mir mit Campanus-Häusern. Mir war so, als wären diese Häuser schon seit langem widerlegt worden. Werden diese Häuser nicht immer "verrückter", je weiter man sich in die Richtung eines der Erdpole bewegt? Warum dann die Spitzen dieser "verrückten" Häuser dirigieren, noch dazu, wo es dabei auf Genauigkeit ankommt? Das verstehe ich nicht.
Das gilt erstmal für alle Häusersysteme mit Ausnahme der reinen 30°-Häuser und spiegelt im Prinzip auch nur die seltsamen Bedingungen wider, die man in den Breiten vorfindet: Tage an denen die Sonne (und entsprechend Tierkreisgrade) gar nicht auf- oder untergehen. Wenn man allerdings kurz den lokalen Blickwinkel verlässt und sich ansieht, wie die Häuser "von außen" (also dreidimensional auf die Erde/Himmelskugel projiziert) betrachtet aussehen, ist Campanus praktisch das einzige System, das Sinn ergibt: In dem Fall hat man es nämlich wieder mit einer Kugel zu tun, die in 30°-Segmente geteilt ist. Das seltsame Verhalten entsteht durch die Projetion des Ganzen in die zweidimensionale Horoskop-Ebene.

Gruß,
Björn
„Oft fällt das Denken schwer, indes
das Schreiben geht auch ohne es!“
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Beitrag von Siasius » Di 31. Aug 2021, 02:07

Hallo Traumprinz :)

Vielen Dank für Deine Antwort. Die Häuserproblematik wird hier wohl vielen bekannt sein und wem nicht, der schaue sich mal an, wie die Häuser wären, wenn Frau Lachenmayer in Oslo oder in Hammerfest (Norwegen) geboren worden wäre.

Ich habe inzwischen der Biographie zwei weitere Daten entnommen:

29.03.1978 Autounfall (Horoskopeignerin wird am Kopf verletzt, ihre Mutter erleidet schwere Verletzungen, insbesondere der Beine, und ist fortan auf einen Rollstuhl angewiesen).

21.01.2010 Tod der Mutter.

Freundliche Grüße
Siasius

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Beitrag von Siasius » Mi 1. Sep 2021, 07:28

Der Autounfall am 29.03.1978 (Sonnenbogen ca. 3°28') - ein plötzliches Ereignis, das zur Justierung des Horoskops gut geeignet ist. Bislang hatte ich eine Geburtszeit etwa 5 Minuten vor der angegebenen Uhrzeit vermutet.

Die folgende Abbildung stellt Radix (innen) und Sonnenbogendirektion (außen) im Teilerkreis T128 dar. Ausgangspunkt ist die angegebene Geburtsuhrzeit (15.50 Uhr Weltzeit). Die Zeit und mit ihr das MC läuft rückwärts, bis ein (ca. 5 Min.) früherer Zeitpunkt erreicht ist, in dem eine Konstellation hervortritt, die wahrscheinlich zur Zeitqualität eines Unfalls passt.
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AU04.GIF
AU04.GIF (265.3 KiB) 407 mal betrachtet

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Beitrag von Siasius » Fr 10. Sep 2021, 06:21

Hallo allerseits!

Zuerst geht es mir darum, die Uhrzeit der Geburt herauszufinden. Dabei setze ich einiges als richtig und gegeben voraus: dass die angegebene Geburtszeit wenigstens ungefähr stimmt (+/- 1 Stunde), dass die Positionen der Planeten stimmen, dass die Aspekte nützlich sind, dass das Prinzip der Symmetrie existiert, dass alle Erlebnisse der Horoskopeignerin im Geburthoroskop wurzeln, dass die Bedeutung der Planeten, Halbsummen und Planetenbilder zutrifft, dass die Orben sinnvoll sind und der Sonnenbogen richtig und zuverlässig ist, dass also alle Daten und die astrologische Theorie und Methodik korrekt sind.

Bislang erscheint mir eine Geburtszeit etwa fünf Minuten früher als die angegebene Geburtszeit recht wahrscheinlich, doch ich kann mich irren. Es gilt, die gefundene Zeit – 15:45 Uhr Weltzeit – weiter und an verschiedenen Ereignissen zu prüfen.

Ist die Geburtszeit gefunden, das Horoskop justiert, möchte ich mich mit der Sonnenbogendirektion befassen. Mein bisheriger Eindruck ist: es lassen sich zwar oft zu einem Ereignis passende Konstellationen radix-vorgeschoben finden, doch sind diese fast immer ungenau. Ich schließe nicht aus, dass die eine oder andere Planetenposition, z.B. von den Transneptunern, nicht (mehr) genau stimmt. Mich interessiert die Fragestellung, ob man mithilfe der Sonnenbogendirektion zu zeitlich genaueren Aussagen kommen kann. Wenn etwa die Horoskopeignerin am 29.03.1978 einen Autounfall erlebte – gibt es passende Konstellationen radix-vorgeschoben, die auf das Unfalldatum hinweisen, weil sie an diesem exakt sind?

Eine biographische Studie kann noch weiteren Zwecken dienen, z.B. die symmetrieastrologische Theorie zu überprüfen und wenn möglich auszubauen. Ich hoffe sehr auf Unterstützung.

Mir ist bewusst, dass ich noch nicht auf alle Beiträge und Hinweise eingegangen bin. Das möchte ich noch nachholen, sobald ich es schaffe.

Freundliche Grüße
Siasius

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